
Leipzig. „Es ist ein guter Tag für Leipzig, denn alle in der Stadt – die Leipziger Bürgerinnen und Bürger, unsere Fahrgäste, die Projektteilnehmer, wir als LVB und das Jobcenter haben etwas davon, dass es den Mobilitäts-Service gibt“, betonte Frau Dr. Sabine Groner-Weber, LVB-Geschäftsführerin Personal/Recht und Arbeitsdirektorin während eines Pressegespräches zum Start des Projektes „Mit dem Mobilitäts-Service der LVB durch die Stadt“. Als Nachfolgeprojekt des „Mobilitäts-Service der LVB“ bietet es ab Mai langzeitarbeitslosen Menschen eine Beschäftigung und die Möglichkeit, wieder im ersten Arbeitsmarkt Fuß zufassen.
Auch Frau Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin des Jobcenters Leipzig freut sich über die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte: „Mit diesem Projekt geben wir langzeitarbeitslosen Menschen die Chance, sich beruflich zu bewähren und wieder näher an den ersten Arbeitsmarkt heranzurücken“, so die Jobcenter-Chefin. Und weiter: „Als eine der größten Maßnahmen, die wir in Leipzig durchführen und mit einer hervorragenden Integrationsquote ist dieses Projekt beispielhaft nicht nur für Leipzig sondern bundesweit.“
Und Dr. Sabine Groner-Weber betont: „Die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Leipzig ist hervorragend, nur durch diese Unterstützung kann das wichtige Angebot in Leipzig ermöglicht werden. Und wir sind stolz auf die Erfolge der Vorgängerprojekte auch bei der Vermittlung langzeitarbeitsloser Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Daran wollen wir anknüpfen.“
Die Teilnehmer des sozialen Projektes kommen aus der Langzeitarbeitslosigkeit und werden in gemeinwohlorientierten Tätigkeiten eingesetzt. Ziel ist es, sie in sinnvoller Arbeit mit festen betrieblichen und sozialen Strukturen zu beschäftigen und ihnen damit die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen. Im Oktober 2006 starteten die LVB das Pilotprojekt „Aktiv-Office“. Seitdem fanden 168 langzeitarbeitslose Menschen aus dem Projekt heraus einen festen Arbeitsplatz.
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Projektleiter des Mobilitäts-Service Jörg Birnschein, LVB-Geschäftsführerin Frau Dr. Sabine Groner-Weber sowie Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin des Jobcenters stellen das Nachfolgeprojekt in einem Pressetermin vor (v. l. n. r.). |
Mobilität ermöglichen
Und auch um weiterhin jungen, älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen bei der Bewältigung des Verkehrsgeschehens unterstützend zu Seite stehen zu können, haben sich die LVB intensiv um eine Fortsetzung des Projektes gekümmert. Dank Engagement und der guten Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Leipzig ist dies gelungen. Im März ging der Bewilligungsbescheid für das neue Projekt bei den LVB ein.
Für Frau Dr. Sabine Groner-Weber ist dies ein wichtiger Schritt: „Mobilität zu ermöglichen – auch über Barrieren hinweg – ist ein Kernanliegen der LVB. Wir sind deshalb besonders froh über die Fortsetzung dieses Angebotes für die Leipziger Bürgerinnen und Bürger.“
Die im bisherigen Projekt Mobilitäts-Service angebotenen Tätigkeitsfelder Begleitservice in Straßenbahnen und Bussen, Begleitdienst für mobilitätseingeschränkte Menschen und in der Mobilitätsberatung werden auch im neuen Projekt fortgesetzt.
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Als Begleitservice sind die Teilnehmer in den Straßenbahnen und Bussen im Einsatz. |
Begleitdienst bei Fahrgästen gefragt
Mobilitätseingeschränkten Menschen bieten die LVB dank des Projektes einen Begleitdienst, der schwierige Wege leichter macht. Mobilitätseingeschränkte Kunden werden von Projektteilnehmern zu Hause abgeholt und mit Bussen und Bahnen sicher an ihr Ziel und auch wieder zurück gebracht. Ziel dieses Angebotes ist es, eine umfassende Teilhabe am Leben auch für die zu ermöglichen, die ansonsten durch unterschiedliche Behinderungen von vielem ausgeschlossen sind. Im Jahr 2011 wurden insgesamt rund 3600 Aufträge des Begleitdienstes für mobilitätseingeschränkte Personen angenommen und ausgeführt. Über 900 Anfragen waren es im ersten Quartal 2012.
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Die Mobilitätsberatungen für Kindergartenkinder, Grundschüler und Senioren erfreut sicn großer Nachfrage. |
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Viele Menschen empfinden das Verkehrsgeschehen als zunehmend unübersichtlich. Weil sichere Mobilität ein wichtiges Anliegen der LVB ist, sollen Senioren und Heranwachsende mit den Gefahren des Verkehrsgeschehens vertraut gemacht und bei der Bewältigung unterstützt werden. Deshalb wurden im Jahr 2011 insgesamt 170 Veranstaltungen in Kindergärten und Grundschulen durchgeführt, bei denen die Verkehrserziehung, insbesondere die Unfallprävention und das Training für die Nutzung von Bussen und Bahnen Thema waren.
Auch die Seniorenberatung wurde seit März 2011 intensiviert und so gestaltet, dass die Präsenz von Senioren im öffentlichen Raum und die damit verbundenen Herausforderungen wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
Zu den Aufgaben des Begleitservice gehören Fahrplanauskünfte, Hilfe beim Kauf von Fahrkarten oder beim Ein- und Aussteigen sowie Vandalismusprävention und die Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Fahrgäste durch Präsenz.
Bewerbungen zur Teilnahme am Projekt können gerichtet werden an:
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
„Mobilitäts-Service der LVB“
Jahnallee 56
04177 Leipzig.
Voraussetzungen für die Bewerbung:
ALG II- Empfänger,
wohnhaft in Leipzig,
Vermittlungsvorschlag vom Jobcenter
Weitere Informationen zur Mobilitätsberatung für Senioren und zur Anmeldung für Begleitwünsche unter: www.lvb.de/zusatzleistungen/mobilitaets_service
Text: ck
Foto: LVB, J. Donath/LVB
Leipzig. „Es ist ein guter Tag für Leipzig, denn alle in der Stadt – die Leipziger Bürgerinnen und Bürger, unsere Fahrgäste, die Projektteilnehmer, wir als LVB und das Jobcenter haben etwas davon, dass es den Mobilitäts-Service gibt“, betonte Frau Dr. Sabine Groner-Weber, LVB-Geschäftsführerin Personal/Recht und Arbeitsdirektorin während eines Pressegespräches zum Start des Projektes „Mit dem Mobilitäts-Service der LVB durch die Stadt“. Als Nachfolgeprojekt des „Mobilitäts-Service der LVB“ bietet es ab Mai langzeitarbeitslosen Menschen eine Beschäftigung und die Möglichkeit, wieder im ersten Arbeitsmarkt Fuß zufassen.
Auch Frau Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin des Jobcenters Leipzig freut sich über die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte: „Mit diesem Projekt geben wir langzeitarbeitslosen Menschen die Chance, sich beruflich zu bewähren und wieder näher an den ersten Arbeitsmarkt heranzurücken“, so die Jobcenter-Chefin. Und weiter: „Als eine der größten Maßnahmen, die wir in Leipzig durchführen und mit einer hervorragenden Integrationsquote ist dieses Projekt beispielhaft nicht nur für Leipzig sondern bundesweit.“
Und Dr. Sabine Groner-Weber betont: „Die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Leipzig ist hervorragend, nur durch diese Unterstützung kann das wichtige Angebot in Leipzig ermöglicht werden. Und wir sind stolz auf die Erfolge der Vorgängerprojekte auch bei der Vermittlung langzeitarbeitsloser Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Daran wollen wir anknüpfen.“
Die Teilnehmer des sozialen Projektes kommen aus der Langzeitarbeitslosigkeit und werden in gemeinwohlorientierten Tätigkeiten eingesetzt. Ziel ist es, sie in sinnvoller Arbeit mit festen betrieblichen und sozialen Strukturen zu beschäftigen und ihnen damit die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen. Im Oktober 2006 starteten die LVB das Pilotprojekt „Aktiv-Office“. Seitdem fanden 168 langzeitarbeitslose Menschen aus dem Projekt heraus einen festen Arbeitsplatz.
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Projektleiter des Mobilitäts-Service Jörg Birnschein, LVB-Geschäftsführerin Frau Dr. Sabine Groner-Weber sowie Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin des Jobcenters stellen das Nachfolgeprojekt in einem Pressetermin vor (v. l. n. r.). |
Mobilität ermöglichen
Und auch um weiterhin jungen, älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen bei der Bewältigung des Verkehrsgeschehens unterstützend zu Seite stehen zu können, haben sich die LVB intensiv um eine Fortsetzung des Projektes gekümmert. Dank Engagement und der guten Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Leipzig ist dies gelungen. Im März ging der Bewilligungsbescheid für das neue Projekt bei den LVB ein.
Für Frau Dr. Sabine Groner-Weber ist dies ein wichtiger Schritt: „Mobilität zu ermöglichen – auch über Barrieren hinweg – ist ein Kernanliegen der LVB. Wir sind deshalb besonders froh über die Fortsetzung dieses Angebotes für die Leipziger Bürgerinnen und Bürger.“
Die im bisherigen Projekt Mobilitäts-Service angebotenen Tätigkeitsfelder Begleitservice in Straßenbahnen und Bussen, Begleitdienst für mobilitätseingeschränkte Menschen und in der Mobilitätsberatung werden auch im neuen Projekt fortgesetzt.
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Als Begleitservice sind die Teilnehmer in den Straßenbahnen und Bussen im Einsatz. |
Begleitdienst bei Fahrgästen gefragt
Mobilitätseingeschränkten Menschen bieten die LVB dank des Projektes einen Begleitdienst, der schwierige Wege leichter macht. Mobilitätseingeschränkte Kunden werden von Projektteilnehmern zu Hause abgeholt und mit Bussen und Bahnen sicher an ihr Ziel und auch wieder zurück gebracht. Ziel dieses Angebotes ist es, eine umfassende Teilhabe am Leben auch für die zu ermöglichen, die ansonsten durch unterschiedliche Behinderungen von vielem ausgeschlossen sind. Im Jahr 2011 wurden insgesamt rund 3600 Aufträge des Begleitdienstes für mobilitätseingeschränkte Personen angenommen und ausgeführt. Über 900 Anfragen waren es im ersten Quartal 2012.
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Die Mobilitätsberatungen für Kindergartenkinder, Grundschüler und Senioren erfreut sicn großer Nachfrage. |
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Viele Menschen empfinden das Verkehrsgeschehen als zunehmend unübersichtlich. Weil sichere Mobilität ein wichtiges Anliegen der LVB ist, sollen Senioren und Heranwachsende mit den Gefahren des Verkehrsgeschehens vertraut gemacht und bei der Bewältigung unterstützt werden. Deshalb wurden im Jahr 2011 insgesamt 170 Veranstaltungen in Kindergärten und Grundschulen durchgeführt, bei denen die Verkehrserziehung, insbesondere die Unfallprävention und das Training für die Nutzung von Bussen und Bahnen Thema waren.
Auch die Seniorenberatung wurde seit März 2011 intensiviert und so gestaltet, dass die Präsenz von Senioren im öffentlichen Raum und die damit verbundenen Herausforderungen wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
Zu den Aufgaben des Begleitservice gehören Fahrplanauskünfte, Hilfe beim Kauf von Fahrkarten oder beim Ein- und Aussteigen sowie Vandalismusprävention und die Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Fahrgäste durch Präsenz.
Bewerbungen zur Teilnahme am Projekt können gerichtet werden an:
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
„Mobilitäts-Service der LVB“
Jahnallee 56
04177 Leipzig.
Voraussetzungen für die Bewerbung:
ALG II- Empfänger,
wohnhaft in Leipzig,
Vermittlungsvorschlag vom Jobcenter
Weitere Informationen zur Mobilitätsberatung für Senioren und zur Anmeldung für Begleitwünsche unter: www.lvb.de/zusatzleistungen/mobilitaets_service
Text: ck
Foto: LVB, J. Donath/LVB
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Eines der neuen nextbike-Räder vor dem LVB-Service-Center. |
Leipzig. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die LVB und nextbike in ihre vierte gemeinsame Saison. Vor dem LVB-Service-Center in der Markgrafenstraße, welches neben teilAuto auch nextbike beherbergt, stellten Mareike Rauchhaus, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation der nextbike GmbH und Antje Fiolka-Eichler, Leiterin des LVB-Kundenmanagements die Neuheiten und Pläne vor.
Erfolgreiche Zusammenarbeit – Abo-Kunden fahren täglich eine Stunde kostenlos
Mareike Rauchhaus freute sich, dass es auch im kommenden Fahrradsommer wieder eine Kooperation zwischen den LVB und nextbike geben wird. Schon 2011 konnten im gesamten Leipziger Stadtgebiet rund 44.000 Ausleihen registriert werden. An rund 70 Standorten können die Leipziger und ihre Gäste rund um die Uhr die 500 Fahrräder ausleihen. Um gerade auch in der Innenstadt eine flexible Wegekette für die Fahrgäste der LVB zu gewährleisten, befindet sich die überwiegende Mehrheit der Verleihstationen in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen der Bus- und Straßenbahnlinien. Gerade für kurze Strecken und Zwischenwege sei diese Kopplung ideal, wie Mareike Rauchhaus weiter betonte.
Für Abo-Kunden der LVB gibt es auch in diesem Jahr einen besonderen Bonus. Besitzer einer UmweltCard GOLD können täglich eine Stunde kostenlos mit den Mieträdern von nextbike fahren. „Im vergangenen Jahr wurden rund ¼ der Ausleihen von unseren Abo-Kunden getätigt. Das sind etwas mehr als 10.000 Ausleihen“, sagt Antje Fiolka-Eichler.
Um den Kontakt der beiden Unternehmen weiter zu intensivieren und es den Kunden leichter zu machen, sich über das umfassende Angebot auf beiden Seiten zu informieren, gibt es den Service-Punkt von nextbike im neuen LVB-Service-Center in der Leipziger City. Während der Öffnungszeiten stehen Mitarbeiter der LVB, nextbike, teilAuto und der Stadtwerke Leipzig allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite.
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Antje Fiolka-Eichler (li.) und Mareike Rauchhaus (re.) vor dem LVB-Service-Center in der Markgrafenstraße. |
Vereinfachung der Ausleihe und neue Tarife
Neben der telefonischen Ausleihe der nextbike-Mieträder, können die Kunden ab sofort, auch ihre Räder per I-Phone-App buchen. Dazu wird nach einmaliger Anmeldung der auf den Fahrrädern angebrachte individualisierte QR-Code (Quick Response – „schnelle Antwort“) eingescannt und los kann es gehen. Eine vergleichbare App für alle Android-Modelle wird es in Kürze geben. Radelwillige müssen sich einmalig online (www.nextbike.net) oder per Telefon unter 030/69205046 bei nextbike anmelden. Hierbei sind die Kontodaten anzugeben. Damit die erste Stunde nicht berechnet wird, registrieren LVB-Abonnenten sich zusätzlich mit ihrer Abo-Nummer. Dann einfach nur das Radkennzeichen eingeben, mit dem über SMS mitgeteilten Code das Schloss öffnen und los geht´s.
Für alle Vielradler und diejenigen, die das Rad künftig öfter nutzen wollen, gibt es mit der neuen Saison auch tarifliche Neuerungen: Der Normal-Tarif von 1 € pro Stunde bzw. 8 € für den Tag bleibt bestehen. Mit dem neuen RadCard-Tarif kann man für 8 € jährlich um die Hälfte günstiger radeln und für 8 € im Monat ist die Nutzung täglich für 240 kostenfreie Minuten garantiert (RadCard Plus-Tarif). Weitere Informationen und eine Übersicht zu den neuen Preismodellen finden Sie unter www.nextbike.de/verleihpreise.
Mit einer einmaligen Registrierung ist es allen Kunden von nextbike möglich, sich bundes- und weltweit an allen Stationen ein Fahrrad auszuleihen. In Deutschland finden sich in mehr als 30 Städten Verleihstationen von nextbike. Auch am anderen Ende der Welt, in Neuseeland, ist es möglich mit einem nextbike-Rad die Gegend zu erkunden.
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Der QR-Code und die Fahrradnummer auf einem der neuen nextbike-Mieträder. Diebstahl ausgeschlossen: Der Fahrradrahmen wurde speziell für nextbike designt und hat einen hohen Wiedererkennungswert. |
Ausblick auf das Saisonende und den Radfahrsommer 2013
Im Moment sind nextbike und die Stadt Leipzig im Gespräch über feste Verleihstationen. Zurzeit wird in Leipzig das „fliegende Verleihsystem“ eingesetzt. Hierbei gibt es zwar feste Verleihpunkte für die Räder, doch noch keine Terminals, an denen die Räder auch fest angeschlossen und gesichert werden können. Mit der Errichtung von solarbetriebenen Ausleihstationen werden die Kunden sich noch unkomplizierter und kostengünstiger ein Rad ausleihen können.
Auch für die Abo-Kunden der LVB wird der Umstieg auf das Fahrrad leichter. Die Abo-Karte wird am Terminal einfach nur eingescannt und der bisherige Telefonanruf entfällt.
Die Stationen werden voraussichtlich erst Anfang des nächsten Jahres in Betrieb genommen werden können.
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Besetzer nextbike-Servicepunkt im Service-Center in der Markgrafenstraße. |
Seit einigen Wochen bewohnt die Firma nextbike auch eine neue Produktionshalle in der Lützner Straße im Leipziger Westen. Dort werden nicht nur alle Fahrräder montiert und gewartet, sondern auch in die ganze Welt verschickt.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe wünschen ihren Kunden einen erholsamen und komfortablen Fahrradsommer in Leipzig.
Text: Saskia Wiest/K. Zeidler
Fotos: Susanne Lösch

Leipzig. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die LVB und nextbike in ihre vierte gemeinsame Saison. Vor dem LVB-Service-Center in der Markgrafenstraße, welches neben teilAuto auch nextbike beherbergt, stellten Mareike Rauchhaus, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation der nextbike GmbH und Antje Fiolka-Eichler, Leiterin des LVB-Kundenmanagements die Neuheiten und Pläne vor.
Erfolgreiche Zusammenarbeit – Abo-Kunden fahren täglich eine Stunde kostenlos
Mareike Rauchhaus freute sich, dass es auch im kommenden Fahrradsommer wieder eine Kooperation zwischen den LVB und nextbike geben wird. Schon 2011 konnten im gesamten Leipziger Stadtgebiet rund 44.000 Ausleihen registriert werden. An rund 70 Standorten können die Leipziger und ihre Gäste rund um die Uhr die 500 Fahrräder ausleihen. Um gerade auch in der Innenstadt eine flexible Wegekette für die Fahrgäste der LVB zu gewährleisten, befindet sich die überwiegende Mehrheit der Verleihstationen in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen der Bus- und Straßenbahnlinien. Gerade für kurze Strecken und Zwischenwege sei diese Kopplung ideal, wie Mareike Rauchhaus weiter betonte.
Für Abo-Kunden der LVB gibt es auch in diesem Jahr einen besonderen Bonus. Besitzer einer UmweltCard GOLD können täglich eine Stunde kostenlos mit den Mieträdern von nextbike fahren. „Im vergangenen Jahr wurden rund ¼ der Ausleihen von unseren Abo-Kunden getätigt. Das sind etwas mehr als 10.000 Ausleihen“, sagt Antje Fiolka-Eichler.
Um den Kontakt der beiden Unternehmen weiter zu intensivieren und es den Kunden leichter zu machen, sich über das umfassende Angebot auf beiden Seiten zu informieren, gibt es den Service-Punkt von nextbike im neuen LVB-Service-Center in der Leipziger City. Während der Öffnungszeiten stehen Mitarbeiter der LVB, nextbike, teilAuto und der Stadtwerke Leipzig allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite.
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Antje Fiolka-Eichler (li.) und Mareike Rauchhaus (re.) vor dem LVB-Service-Center in der Markgrafenstraße. |
Vereinfachung der Ausleihe und neue Tarife
Neben der telefonischen Ausleihe der nextbike-Mieträder, können die Kunden ab sofort, auch ihre Räder per I-Phone-App buchen. Dazu wird nach einmaliger Anmeldung der auf den Fahrrädern angebrachte individualisierte QR-Code (Quick Response – „schnelle Antwort“) eingescannt und los kann es gehen. Eine vergleichbare App für alle Android-Modelle wird es in Kürze geben. Radelwillige müssen sich einmalig online (www.nextbike.net) oder per Telefon unter 030/69205046 bei nextbike anmelden. Hierbei sind die Kontodaten anzugeben. Damit die erste Stunde nicht berechnet wird, registrieren LVB-Abonnenten sich zusätzlich mit ihrer Abo-Nummer. Dann einfach nur das Radkennzeichen eingeben, mit dem über SMS mitgeteilten Code das Schloss öffnen und los geht´s.
Für alle Vielradler und diejenigen, die das Rad künftig öfter nutzen wollen, gibt es mit der neuen Saison auch tarifliche Neuerungen: Der Normal-Tarif von 1 € pro Stunde bzw. 8 € für den Tag bleibt bestehen. Mit dem neuen RadCard-Tarif kann man für 8 € jährlich um die Hälfte günstiger radeln und für 8 € im Monat ist die Nutzung täglich für 240 kostenfreie Minuten garantiert (RadCard Plus-Tarif). Weitere Informationen und eine Übersicht zu den neuen Preismodellen finden Sie unter www.nextbike.de/verleihpreise.
Mit einer einmaligen Registrierung ist es allen Kunden von nextbike möglich, sich bundes- und weltweit an allen Stationen ein Fahrrad auszuleihen. In Deutschland finden sich in mehr als 30 Städten Verleihstationen von nextbike. Auch am anderen Ende der Welt, in Neuseeland, ist es möglich mit einem nextbike-Rad die Gegend zu erkunden.
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Der QR-Code und die Fahrradnummer auf einem der neuen nextbike-Mieträder. Diebstahl ausgeschlossen: Der Fahrradrahmen wurde speziell für nextbike designt und hat einen hohen Wiedererkennungswert. |
Ausblick auf das Saisonende und den Radfahrsommer 2013
Im Moment sind nextbike und die Stadt Leipzig im Gespräch über feste Verleihstationen. Zurzeit wird in Leipzig das „fliegende Verleihsystem“ eingesetzt. Hierbei gibt es zwar feste Verleihpunkte für die Räder, doch noch keine Terminals, an denen die Räder auch fest angeschlossen und gesichert werden können. Mit der Errichtung von solarbetriebenen Ausleihstationen werden die Kunden sich noch unkomplizierter und kostengünstiger ein Rad ausleihen können.
Auch für die Abo-Kunden der LVB wird der Umstieg auf das Fahrrad leichter. Die Abo-Karte wird am Terminal einfach nur eingescannt und der bisherige Telefonanruf entfällt.
Die Stationen werden voraussichtlich erst Anfang des nächsten Jahres in Betrieb genommen werden können.
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Besetzer nextbike-Servicepunkt im Service-Center in der Markgrafenstraße. |
Seit einigen Wochen bewohnt die Firma nextbike auch eine neue Produktionshalle in der Lützner Straße im Leipziger Westen. Dort werden nicht nur alle Fahrräder montiert und gewartet, sondern auch in die ganze Welt verschickt.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe wünschen ihren Kunden einen erholsamen und komfortablen Fahrradsommer in Leipzig.
Text: Saskia Wiest/K. Zeidler
Fotos: Susanne Lösch
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Josef Rahmen, Sven Morlok, Ronald Juhrs, Burkhard Jung, Ulf Middelberg und der Polier der Baustelle, Alexander Kopf (v. l.), setzen die symbolische Zeitkapsel in das Fundament. |
„Das Technische Zentrum wird als Standort für den technischen Service des öffentlichen Nahverkehrs in Leipzig zukünftig komplett die Wartung und Instandhaltung, die Reparatur und Hauptuntersuchung der modernen Niederflur-Straßenbahn-Flotte übernehmen. Es wird so zum Fundament für den modernen öffentlichen Nahverkehr in Leipzig“, so Ronald Juhrs, LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb, bei der Veranstaltung. Und weiter „In Heiterblick investieren wir in einen effektiven und wirtschaftlichen Betrieb des ÖPNV, für fachgerechte Instandhaltung und Reparatur in hoher Qualität. Diese Investition senkt in naher Zukunft Kosten, spart Aufwand, schont Ressourcen, setzt auf Klimafreundlichkeit und dient der nachhaltigen Unternehmensentwicklung.“
Mit dem Bau der Hauptwerkstatt wird die vom LVB-Aufsichtsrat genehmigte Summe von 45,6 Millionen Euro investiert. Zehn Millionen Euro sind davon Fördermittel des Freistaates Sachsen. Bisher wurden Aufträge in Höhe von 30,8 Millionen Euro vergeben. Der Neubau wird vom Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig und den Leipziger Verkehrsbetrieben gemeinsam getragen und gefördert.
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Die aktuelle Baustelle des Technischen Zentrums Heiterblick |
Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung: „Wir sind sehr dankbar für die wichtige Unterstützung von Stadt und Land. Diese Unterstützung ist auch zukünftig dringend erforderlich, um das Gesamtprojekt vollständig umsetzen zu können und damit alle positiven Effekte aus dem Konzept auszuschöpfen. Für öffentliche Infrastruktur brauchen wir auch öffentliches Geld. Besonders bedanken wir uns auch bei der LVV."
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Das Modell des umgestalteten Technischen Zentrums. Die Planung übernahm das ortsansässige Architektenbüro Schulz & Schulz (Quelle: Schulz & Schulz Architekten, Leipzig). |
Auf dem Gelände werden die Hauptwerkstatt (für die gesamte LVB-Straßenbahnflotte) in einer 1. Baustufe – geplante Fertigstellung 3. Quartal 2013 – und in der 2. Baustufe eine Betriebswerkstatt sowie eine Infrastrukturwerkstatt mit Lehrkabinett errichtet. Außerdem werden überdachte Abstellflächen für 180 Bahnen und Freiabstellflächen für 40 Busse gebaut.
Das Gelände umfasst insgesamt 16,5 ha. Im ersten Bauabschnitt werden 3600 Meter Gleise und Fahrleitung verlegt, Leitungen für Strom, Wasser, Abwasser und Gas gebaut, Straßen und Wege angelegt. Es wird innerhalb der Energiezentrale ein Blockheizkraftwerk mit einem Gleichrichterunterwerk errichtet sowie Bohrungen zur Gewinnung von Erdwärme durchgeführt. Die neuen Anlagen des Technischen Zentrums sind äußerst energieeffizient und erfüllen zeitgemäße Umweltstandards.
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Der Sächsische Staatsminister Sven Morlok verlötet die Zeitkapsel. |
Mit dem Neubau und der Vergabe von Aufträgen bieten sich erhebliche wirtschaftliche Chancen für den Mittelstand in Stadt und Region. Um den mittelständischen Firmen eine Chance zu geben, wurden die Vergabepakete verkleinert, so dass sich auch hiesige mittelständische Unternehmen an den Ausschreibungen beteiligen können. So konnten bei den bisherigen fünf Großvergaben drei an Unternehmen aus dem Leipziger Kammerbezirk vergeben werden.
Text: R. Bohse, F. Dietze
Fotos: Saskia Wiest, Uwe Frauendorf
Weitere Informationen unter: http://www.technisches-zentrum-heiterblick.de/
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Josef Rahmen, Sven Morlok, Ronald Juhrs, Burkhard Jung, Ulf Middelberg und der Polier der Baustelle, Alexander Kopf (v. l.), setzen die symbolische Zeitkapsel in das Fundament. |
„Das Technische Zentrum wird als Standort für den technischen Service des öffentlichen Nahverkehrs in Leipzig zukünftig komplett die Wartung und Instandhaltung, die Reparatur und Hauptuntersuchung der modernen Niederflur-Straßenbahn-Flotte übernehmen. Es wird so zum Fundament für den modernen öffentlichen Nahverkehr in Leipzig“, so Ronald Juhrs, LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb, bei der Veranstaltung. Und weiter „In Heiterblick investieren wir in einen effektiven und wirtschaftlichen Betrieb des ÖPNV, für fachgerechte Instandhaltung und Reparatur in hoher Qualität. Diese Investition senkt in naher Zukunft Kosten, spart Aufwand, schont Ressourcen, setzt auf Klimafreundlichkeit und dient der nachhaltigen Unternehmensentwicklung.“
Mit dem Bau der Hauptwerkstatt wird die vom LVB-Aufsichtsrat genehmigte Summe von 45,6 Millionen Euro investiert. Zehn Millionen Euro sind davon Fördermittel des Freistaates Sachsen. Bisher wurden Aufträge in Höhe von 30,8 Millionen Euro vergeben. Der Neubau wird vom Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig und den Leipziger Verkehrsbetrieben gemeinsam getragen und gefördert.
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Die aktuelle Baustelle des Technischen Zentrums Heiterblick |
Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung: „Wir sind sehr dankbar für die wichtige Unterstützung von Stadt und Land. Diese Unterstützung ist auch zukünftig dringend erforderlich, um das Gesamtprojekt vollständig umsetzen zu können und damit alle positiven Effekte aus dem Konzept auszuschöpfen. Für öffentliche Infrastruktur brauchen wir auch öffentliches Geld. Besonders bedanken wir uns auch bei der LVV."
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Das Modell des umgestalteten Technischen Zentrums. Die Planung übernahm das ortsansässige Architektenbüro Schulz & Schulz (Quelle: Schulz & Schulz Architekten, Leipzig). |
Auf dem Gelände werden die Hauptwerkstatt (für die gesamte LVB-Straßenbahnflotte) in einer 1. Baustufe – geplante Fertigstellung 3. Quartal 2013 – und in der 2. Baustufe eine Betriebswerkstatt sowie eine Infrastrukturwerkstatt mit Lehrkabinett errichtet. Außerdem werden überdachte Abstellflächen für 180 Bahnen und Freiabstellflächen für 40 Busse gebaut.
Das Gelände umfasst insgesamt 16,5 ha. Im ersten Bauabschnitt werden 3600 Meter Gleise und Fahrleitung verlegt, Leitungen für Strom, Wasser, Abwasser und Gas gebaut, Straßen und Wege angelegt. Es wird innerhalb der Energiezentrale ein Blockheizkraftwerk mit einem Gleichrichterunterwerk errichtet sowie Bohrungen zur Gewinnung von Erdwärme durchgeführt. Die neuen Anlagen des Technischen Zentrums sind äußerst energieeffizient und erfüllen zeitgemäße Umweltstandards.
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Der Sächsische Staatsminister Sven Morlok verlötet die Zeitkapsel. |
Mit dem Neubau und der Vergabe von Aufträgen bieten sich erhebliche wirtschaftliche Chancen für den Mittelstand in Stadt und Region. Um den mittelständischen Firmen eine Chance zu geben, wurden die Vergabepakete verkleinert, so dass sich auch hiesige mittelständische Unternehmen an den Ausschreibungen beteiligen können. So konnten bei den bisherigen fünf Großvergaben drei an Unternehmen aus dem Leipziger Kammerbezirk vergeben werden.
Text: R. Bohse, F. Dietze
Fotos: Saskia Wiest, Uwe Frauendorf
Weitere Informationen unter: http://www.technisches-zentrum-heiterblick.de/
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Im Peterssteinweg und in der Karl-Liebknecht-Straße sind vom Wilhelm-Leuschner-Platz bis zur Körnerstraße ab 2013 umfassende Baumaßnahmen geplant: Der Verkehrsraum für Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge und die Gleisanlagen der Stadtbahnlinie 11 werden modernisiert und neu gestaltet. Das Bauvorhaben KARLI wird gemeinsam von der Stadt Leipzig und den Leipziger Verkehrsbetrieben realisiert.
In der Planungsvariante 6 spielen folgende Gestaltungselemente eine wesentliche Rolle:
Baumaßnahmen im Bereich Karl-Liebknecht-Straße/Peterssteinweg werden voraussichtlich ab 2013 durchgeführt.

Vorab wurden im Interessenforum verschiedene Varianten diskutiert. Besonders die LVB sind dabei den Interessen der Anwohner, Gewerbetreibenden und anderen Interessengruppen ein großes Stück entgegengekommen und durch den Verzicht auf einen besonderen Gleisbereich direkt vor der Hauptgeschäftstelle der LVB einen großen Kompromiss u. a. zugunsten der breiten Gehwege eingegangen. Die Verkehrsströme werden hier zukünftig durch Lichtsignalanlagen gesteuert mit Vorrang für die Straßenbahn.
Bereits der Entwurf vom November 2011 war eine Kompromisslösung für alle Beteiligten so auch für die LVB, da hier nur ein einseitiger Gleiskörper für den Bereich zwischen Riemannstraße und Hohe Straße vorgesehen war. Der Anteil des besonderen Gleisbereiches reduzierte sich nun noch einmal um fast 20 Prozent im Vergleich zur zunächst von den Bauherren favorisierten Variante. Ein besonderer Gleisbereich ist nun nur noch im Bereich Hohe Straße bis Shakespearestraße/ Braustraße geplant.
Mit einer weiteren Empfehlung des Interessenbeirats Bauvorhaben KARLI, die Haltestelle Hohe Straße zu verändern und damit auch auf den anschließenden Bahnkörper zwischen Hohe Straße und Paul-Gruner-Straße zu verzichten, können Stadt und LVB nicht mitgehen. Dies wäre aus verkehrsorganisatorischen und finanziellen Gründen, auch im Hinblick auf Fördermittel, nicht akzeptabel.
Mit der Informationsveranstaltung am 28. März ist der Prozess der frühzeitigen Bürgerbeteiligung abgeschlossen.

Zum weiteren Verfahren
Nachdem die Vorzugsvariante 6 vom Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau in seiner nächsten Sitzung diskutiert wird, soll sie am 18. April in die Ratsversammlung zur Fassung eines Grundsatzbeschlusses gehen. Dann beginnen die Projektplanung und das Planfeststellungsverfahren. Beide sollen 2013 abgeschlossen sein.
Der Baubeginn wird ebenfalls für 2013 angestrebt. Im Planungsprozess sind zahlreiche Einzelheiten zu klären, wie etwa die Errichtung einer Ampelanlage an der Paul-Gruner-Straße, die der Interessenbeirat empfohlen hat, die eventuelle Bewirtschaftung der Parkflächen und die Gestaltung etwa des „Münzplatzes", das heißt der Freifläche an der Einmündung der Münzgasse.
Der Interessenbeirat wird weiterhin quartalsweise tagen und das Vorhaben KARLI begleiten.
Das Interessenforum ist auch zukünftig für Fragen, Hinweise und Anregungen zum Bauvorhaben KARLI über karli(at)lvb.de zu erreichen. Wichtige und aktuelle Informationen sind immer unter www.lvb.de/karli zu finden.
Hier können Sie sich den Lageplan der Variante 6 und Visualisierungen mit Querschnitten ausgewählter Punkte anschauen.
Reinhard Bohse/ Katharina Zeidler
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Im Peterssteinweg und in der Karl-Liebknecht-Straße sind vom Wilhelm-Leuschner-Platz bis zur Körnerstraße ab 2013 umfassende Baumaßnahmen geplant: Der Verkehrsraum für Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge und die Gleisanlagen der Stadtbahnlinie 11 werden modernisiert und neu gestaltet. Das Bauvorhaben KARLI wird gemeinsam von der Stadt Leipzig und den Leipziger Verkehrsbetrieben realisiert.
In der Planungsvariante 6 spielen folgende Gestaltungselemente eine wesentliche Rolle:
Baumaßnahmen im Bereich Karl-Liebknecht-Straße/Peterssteinweg werden voraussichtlich ab 2013 durchgeführt.

Vorab wurden im Interessenforum verschiedene Varianten diskutiert. Besonders die LVB sind dabei den Interessen der Anwohner, Gewerbetreibenden und anderen Interessengruppen ein großes Stück entgegengekommen und durch den Verzicht auf einen besonderen Gleisbereich direkt vor der Hauptgeschäftstelle der LVB einen großen Kompromiss u. a. zugunsten der breiten Gehwege eingegangen. Die Verkehrsströme werden hier zukünftig durch Lichtsignalanlagen gesteuert mit Vorrang für die Straßenbahn.
Bereits der Entwurf vom November 2011 war eine Kompromisslösung für alle Beteiligten so auch für die LVB, da hier nur ein einseitiger Gleiskörper für den Bereich zwischen Riemannstraße und Hohe Straße vorgesehen war. Der Anteil des besonderen Gleisbereiches reduzierte sich nun noch einmal um fast 20 Prozent im Vergleich zur zunächst von den Bauherren favorisierten Variante. Ein besonderer Gleisbereich ist nun nur noch im Bereich Hohe Straße bis Shakespearestraße/ Braustraße geplant.
Mit einer weiteren Empfehlung des Interessenbeirats Bauvorhaben KARLI, die Haltestelle Hohe Straße zu verändern und damit auch auf den anschließenden Bahnkörper zwischen Hohe Straße und Paul-Gruner-Straße zu verzichten, können Stadt und LVB nicht mitgehen. Dies wäre aus verkehrsorganisatorischen und finanziellen Gründen, auch im Hinblick auf Fördermittel, nicht akzeptabel.
Mit der Informationsveranstaltung am 28. März ist der Prozess der frühzeitigen Bürgerbeteiligung abgeschlossen.

Zum weiteren Verfahren
Nachdem die Vorzugsvariante 6 vom Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau in seiner nächsten Sitzung diskutiert wird, soll sie am 18. April in die Ratsversammlung zur Fassung eines Grundsatzbeschlusses gehen. Dann beginnen die Projektplanung und das Planfeststellungsverfahren. Beide sollen 2013 abgeschlossen sein.
Der Baubeginn wird ebenfalls für 2013 angestrebt. Im Planungsprozess sind zahlreiche Einzelheiten zu klären, wie etwa die Errichtung einer Ampelanlage an der Paul-Gruner-Straße, die der Interessenbeirat empfohlen hat, die eventuelle Bewirtschaftung der Parkflächen und die Gestaltung etwa des „Münzplatzes", das heißt der Freifläche an der Einmündung der Münzgasse.
Der Interessenbeirat wird weiterhin quartalsweise tagen und das Vorhaben KARLI begleiten.
Das Interessenforum ist auch zukünftig für Fragen, Hinweise und Anregungen zum Bauvorhaben KARLI über karli(at)lvb.de zu erreichen. Wichtige und aktuelle Informationen sind immer unter www.lvb.de/karli zu finden.
Hier können Sie sich den Lageplan der Variante 6 und Visualisierungen mit Querschnitten ausgewählter Punkte anschauen.
Reinhard Bohse/ Katharina Zeidler
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Holger Klemens, Bürgermeister Heiko Rosenthal und Ronald Juhrs (v. l. n. r.) auf dem Augustusplatz. |
Leipzig. Donnerstag, 22.03.2012. Bei strahlendem Sonnenschein warben am Donnerstagvormittag die LVB zusammen mit der Stadt Leipzig auf dem Augustusplatz für ihren gemeinsamen Aktionstag. Unter dem Motto „Rein in den Frühling“ wird es am Sonntag, den 15. April 2012 für alle Leipzigerinnen und Leipziger eine bunte Mischung aus Information, Unterhaltung und vielen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie rund um das Thema „Umwelt“ geben.
Vorgestellt wurde das Programm durch den diesjährigen Schirmherrn der Veranstaltung Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig, LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb, Ronald Juhrs sowie den LVB-Geschäftsbereichsleiter für Vertrieb und Kundenmanagement, Holger Klemens. Das Ziel der Partner ist es, eine größere Akzeptanz und ein besseres Verständnis für ökologische und nachhaltige Fortbewegung innerhalb der Stadt zu schaffen. Jung und Alt sollen und können „Leipzig ohne Auto entdecken“.
Mit einem Kinderticket den ganzen Tag mobil sein
Bereits zum dritten Mal wird das gemeinsam ausgetragene Frühlingsfest von LVB, dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und vielen Umweltpartnern stattfinden. Dass der Erfolg und die rege Beteiligung stark wetterabhängig seien, weiß Ronald Juhrs zu betonen. Dennoch hofft auch er auf strahlenden Sonnenschein und erneut 5000 bis 10.000 Besucher auf dem Augustusplatz.
In den letzten zwei Jahren nutzten etwa 3000 bis 5000 Leipzigerinnen und Leipziger die Möglichkeit das Fest per Bus und Straßenbahn zu erreichen. Für alle Teilnehmer besteht an diesem Sonntag erneut die Möglichkeit mit einem Kinderticket („Einzelfahrt Kind“) für die jeweilige Tarifzone ganztägig alle öffentlichen Verkehrsmittel im MDV zu nutzen. Alle Kinder bis 13 Jahren fahren sogar kostenfrei.
Stadt Leipzig und LVB machen sich gemeinsam für die Umwelt stark
Der Schirmherr des dritten Frühlingsaktionstages, Bürgermeister Heiko Rosenthal, betonte, wie wichtig es der Stadt sei, ihrem „Hausunternehmen“ den Leipziger Verkehrsbetrieben, bei ihren Bemühungen um eine verstärkte Nutzung des ÖPNV den „Rücken zu stärken“.
Für die Stadt und ihre Umweltpolitik stehe schon seit langer Zeit eine Reduzierung der CO2- Emissionen pro Einwohner und Jahr von fünf Tonnen auf 2,5 Tonnen im Jahr 2030 im Vordergrund. Dieses Ziel kann vor allem durch die vermehrte Nutzung des ÖPNV, aber auch durch ein häufigeres Umsteigen auf Fahrrad oder den Gang zu Fuß erreicht werden. Gerade Leipzig als „Stadt der kurzen Wege“ biete sich hier an, wie Heiko Rosenthal besonders hervorhob. Seine Schirmherrschaft für den Umweltaktionstag in diesem Jahr macht deutlich wie eng die Stadt Leipzig und die LVB zusammenarbeiten, um ein größeres Verständnis für eine nachhaltige Fortbewegung in der Stadt zu schaffen.

Aufklärung und Information gekoppelt mit Spiel und Spaß
Holger Klemens freute sich, verkünden zu dürfen, dass auch in diesem Jahr die Zahl der Partner für den gemeinsamen Umweltaktionstag gestiegen ist. Neben Umweltverbänden wie dem Ökolöwen, dem Umweltinformationszentrum der Stadt Leipzig und dem Umweltschutzbund NABU sind auch nextbike, teilAuto und der MDV wieder mit dabei.
Für die Gäste wird es in der Zeit von 11 bis 16 Uhr einen bunten Strauß an Aktionen auf dem Augustusplatz geben. Neben Informationen zu alternativer Mobilität und umweltorientierten Projekten in der Stadt, gibt es auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot für die ganze Familie. Es wird nicht nur ein vielfältiges Programm auf der Familienbühne und eine Sonder-Rundfahrt mit einer historischen Straßenbahn geben, sondern man kann sich auch zu den neuen Tickets 2012 beraten lassen und an zahlreichen Mitmach-Stationen Elektro-Bikes und Trikes oder Einräder ausprobieren.
Außerdem bekommen die Besucher vor Ort Gutscheine für Sondereintrittspreise für Leipziger Einrichtungen. Diese gelten ganztätig am 15. April 2012 beispielsweise für das Völkerschlachtdenkmal, das Grassimuseum oder die Galerie für Zeitgenössische Kunst.
Ebenfalls wird es wieder die Möglichkeit geben, ein „3-Monats-Schnupper-Abo“ für beliebig wählbare Zonen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) abzuschließen. Dieses Abo ist vom 15. April bis zum 31. Juli gültig, wobei der April kostenfrei ist.
Und auch für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt sein. Alle Leipziger und Leipzigerinnen sind herzlich eingeladen einen bunten Sonntag auf dem Augustusplatz zu verbringen.
Weitere Informationen unter:
www.lvb.de/informationen/rein-in-den-fruehling
Text: Saskia Wiest/Catrin Kultscher
Fotos: Susanne Lösch, LVB

Leipzig. Donnerstag, 22.03.2012. Bei strahlendem Sonnenschein warben am Donnerstagvormittag die LVB zusammen mit der Stadt Leipzig auf dem Augustusplatz für ihren gemeinsamen Aktionstag. Unter dem Motto „Rein in den Frühling“ wird es am Sonntag, den 15. April 2012 für alle Leipzigerinnen und Leipziger eine bunte Mischung aus Information, Unterhaltung und vielen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie rund um das Thema „Umwelt“ geben.
Vorgestellt wurde das Programm durch den diesjährigen Schirmherrn der Veranstaltung Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig, LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb, Ronald Juhrs sowie den LVB-Geschäftsbereichsleiter für Vertrieb und Kundenmanagement, Holger Klemens. Das Ziel der Partner ist es, eine größere Akzeptanz und ein besseres Verständnis für ökologische und nachhaltige Fortbewegung innerhalb der Stadt zu schaffen. Jung und Alt sollen und können „Leipzig ohne Auto entdecken“.
Mit einem Kinderticket den ganzen Tag mobil sein
Bereits zum dritten Mal wird das gemeinsam ausgetragene Frühlingsfest von LVB, dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und vielen Umweltpartnern stattfinden. Dass der Erfolg und die rege Beteiligung stark wetterabhängig seien, weiß Ronald Juhrs zu betonen. Dennoch hofft auch er auf strahlenden Sonnenschein und erneut 5000 bis 10.000 Besucher auf dem Augustusplatz.
In den letzten zwei Jahren nutzten etwa 3000 bis 5000 Leipzigerinnen und Leipziger die Möglichkeit das Fest per Bus und Straßenbahn zu erreichen. Für alle Teilnehmer besteht an diesem Sonntag erneut die Möglichkeit mit einem Kinderticket („Einzelfahrt Kind“) für die jeweilige Tarifzone ganztägig alle öffentlichen Verkehrsmittel im MDV zu nutzen. Alle Kinder bis 13 Jahren fahren sogar kostenfrei.
Stadt Leipzig und LVB machen sich gemeinsam für die Umwelt stark
Der Schirmherr des dritten Frühlingsaktionstages, Bürgermeister Heiko Rosenthal, betonte, wie wichtig es der Stadt sei, ihrem „Hausunternehmen“ den Leipziger Verkehrsbetrieben, bei ihren Bemühungen um eine verstärkte Nutzung des ÖPNV den „Rücken zu stärken“.
Für die Stadt und ihre Umweltpolitik stehe schon seit langer Zeit eine Reduzierung der CO2- Emissionen pro Einwohner und Jahr von fünf Tonnen auf 2,5 Tonnen im Jahr 2030 im Vordergrund. Dieses Ziel kann vor allem durch die vermehrte Nutzung des ÖPNV, aber auch durch ein häufigeres Umsteigen auf Fahrrad oder den Gang zu Fuß erreicht werden. Gerade Leipzig als „Stadt der kurzen Wege“ biete sich hier an, wie Heiko Rosenthal besonders hervorhob. Seine Schirmherrschaft für den Umweltaktionstag in diesem Jahr macht deutlich wie eng die Stadt Leipzig und die LVB zusammenarbeiten, um ein größeres Verständnis für eine nachhaltige Fortbewegung in der Stadt zu schaffen.

Aufklärung und Information gekoppelt mit Spiel und Spaß
Holger Klemens freute sich, verkünden zu dürfen, dass auch in diesem Jahr die Zahl der Partner für den gemeinsamen Umweltaktionstag gestiegen ist. Neben Umweltverbänden wie dem Ökolöwen, dem Umweltinformationszentrum der Stadt Leipzig und dem Umweltschutzbund NABU sind auch nextbike, teilAuto und der MDV wieder mit dabei.
Für die Gäste wird es in der Zeit von 11 bis 16 Uhr einen bunten Strauß an Aktionen auf dem Augustusplatz geben. Neben Informationen zu alternativer Mobilität und umweltorientierten Projekten in der Stadt, gibt es auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot für die ganze Familie. Es wird nicht nur ein vielfältiges Programm auf der Familienbühne und eine Sonder-Rundfahrt mit einer historischen Straßenbahn geben, sondern man kann sich auch zu den neuen Tickets 2012 beraten lassen und an zahlreichen Mitmach-Stationen Elektro-Bikes und Trikes oder Einräder ausprobieren.
Außerdem bekommen die Besucher vor Ort Gutscheine für Sondereintrittspreise für Leipziger Einrichtungen. Diese gelten ganztätig am 15. April 2012 beispielsweise für das Völkerschlachtdenkmal, das Grassimuseum oder die Galerie für Zeitgenössische Kunst.
Ebenfalls wird es wieder die Möglichkeit geben, ein „3-Monats-Schnupper-Abo“ für beliebig wählbare Zonen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) abzuschließen. Dieses Abo ist vom 15. April bis zum 31. Juli gültig, wobei der April kostenfrei ist.
Und auch für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt sein. Alle Leipziger und Leipzigerinnen sind herzlich eingeladen einen bunten Sonntag auf dem Augustusplatz zu verbringen.
Weitere Informationen unter:
www.lvb.de/informationen/rein-in-den-fruehling
Text: Saskia Wiest/Catrin Kultscher
Fotos: Susanne Lösch, LVB
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LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs fährt die Straßenbahn der Linie 15 zum ersten Mal über das neue Gleis. |
Leipzig. Mittwoch, 21.3.2012. „Die Baumaßnahmen betreffend haben wir in dem Abschnitt Henrietten- und Odermannstraße faktisch Halbzeit.“, so Ronald Juhrs. Der LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb fuhr die erste Straßenbahn über das neue Gleis. Bis die Bauarbeiten des südlichen Abschnittes im September beendet werden, verkehren die Linien 8 und 15 noch eingleisig in diesem Bereich. Dieser stellt einen der drei Bauabschnitte des Verkehrsprojektes „Neue Stadtbahnlinie 15“ dar. Von Januar 2011 bis November 2014 wird die Lützner Straße modernisiert und mit einer Stadtbahntrasse ausgestaltet.
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Gerd Hirschelmann von der Verkehrs-Consult Leipzig, der LVB-Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften Dirk Sikora und der Geschäftsführer Ronald Juhrs (v. l.) informierten im LVB-Infopunkt über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. |
Baubereich Henrietten- und Odermannstraße: Positive Zwischenbilanz
Um den Straßenbahnverkehr in der Lützner Straße aufrecht zu erhalten, wurde im Juli 2011 das Interimsgleis zwischen Henriettenstraße und Lützner/Merseburger Straße eingerichtet. Bis die Linien 8 und 15 durch einen eigens dafür eingerichteten Kreuzgleiswechsel auf das neue Gleis geführt wurden, sind die Baumaßnahmen vor allem im Untergrund weit vorangeschritten. Die Sanierungen der Trink- und Abwasserleitungen wurden zum Großteil abgeschlossen. Oberirdisch wurden landwärts neben dem Gleis auch die dazugehörige Fahrbahn und zum Teil die Gehwege fertig gestellt. „Aufgrund des spezifischen Straßenraums gestalteten sich die Bauarbeiten zwar kompliziert, sie sind aber dennoch sehr kontinuierlich vorangegangen“, betonte Ronald Juhrs. Selbst die durch den Kälteeinbruch bedingte Unterbrechung der Baumaßnahmen im Februar wurde wieder aufgeholt. Der Zeitplan wurde bis jetzt genau eingehalten und auch die Finanzierung der weiteren Arbeiten des zu ca. 40 Prozent ausgeschöpften Budgets sei komplett gesichert, so Juhrs weiter.
Zukünftige Baumaßnahmen: Nahtlose Weiterführung gewährleistet
Bis zum November diesen Jahres werden in der Lützner Straße die Bauabschnitte eins (Luisenbrücke, zwischen Saarländer Straße und Plautstraße) und zwei (zwischen Henrietten- und Odermannstraße) fertig gestellt. Die Straßen- und Gleisbauarbeiten des ersten Abschnittes beginnen am 12. April. Im zweiten Bereich starten am 2. Mai die Arbeiten auf der Kreuzung Lützner/Merseburger Straße und ab Juli werden im gesamten Abschnitt neue Bäume gepflanzt und Parkbuchten angelegt. Voraussichtlich ab Mitte 2013 beginnt die Erneuerung des dritten Bauabschnitts zwischen der Plaut- und Henriettenstraße. Dort werden Haltestellen modernisiert sowie ein Rasengleis gelegt.
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Dirk Sikora informiert über die nächsten Schritte zur Umgestaltung des Bauabschnitts Henrietten- und Odermannstraße. |
Verkehrsänderungen: Dialog mit den Bürgern
„Heute beginnen wir mit einer neuen Etappe“, sagte Dirk Sikora, LVB-Geschäftsbereichsleiter für Investitionen und Liegenschaften. Aufgrund der sich intensivierenden Baumaßnahmen sei die Kommunikation mit den Anliegern der Straße auch in Zukunft besonders wichtig. Deshalb bleibt der LVB-Infopunkt an der Lützner Straße 60 bis Oktober dieses Jahres bestehen. Die Anlaufstelle für die Belange der Bürger zum Bauvorhaben war seit Mai 2011 ständig besetzt und die Probleme konnten schnell gelöst werden. Während der Sommerferien 2012 werden die Öffnungszeiten verlängert, denn vom 21. Juli bis zum 2. September ist im Bereich Henriettten- und Odermannstraße eine Vollsperrung für den Straßenbahnverkehr notwendig.
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Derzeit steht der LVB-Infopunkt von Montag bis Freitag von 7.00 bis 15.00 Uhr interessierten Bürgern mit ihren Fragen zum Bauprojekt offen. |
Gerd Hirschelmann von der Verkehrs-Consult Leipzig sprach weitere Verkehrsänderungen an: „Ab dem 12. April besteht Baufreiheit und damit Vollsperrung zwischen Plautstraße und Lützner Straße.“ Zudem werde vom 2. Mai bis zum November 2012 die Merseburger Straße in beide Richtungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
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Die Straßenbahnen verkehren noch bis September eingleisig über die Lützner Straße. |
„Die Leipziger Verkehrsbetriebe werden natürlich über alle Verkehrsänderungen rechtzeitig Meldungen herausgeben“, sagte Dirk Sirkora. Er ist zuversichtlich, dass die Baumaßnahmen auch im weiteren Verlauf ohne Verzögerungen vonstatten gehen. Ronald Juhrs fügt mit einem Blick auf den Projektstatus hinzu: „Es ist alles im grünen Bereich.“
Text: Susanne Lösch/Catrin Kultscher
Fotos: Saskia Wiest

Leipzig. Mittwoch, 21.3.2012. „Die Baumaßnahmen betreffend haben wir in dem Abschnitt Henrietten- und Odermannstraße faktisch Halbzeit.“, so Ronald Juhrs. Der LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb fuhr die erste Straßenbahn über das neue Gleis. Bis die Bauarbeiten des südlichen Abschnittes im September beendet werden, verkehren die Linien 8 und 15 noch eingleisig in diesem Bereich. Dieser stellt einen der drei Bauabschnitte des Verkehrsprojektes „Neue Stadtbahnlinie 15“ dar. Von Januar 2011 bis November 2014 wird die Lützner Straße modernisiert und mit einer Stadtbahntrasse ausgestaltet.
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Gerd Hirschelmann von der Verkehrs-Consult Leipzig, der LVB-Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften Dirk Sikora und der Geschäftsführer Ronald Juhrs (v. l.) informierten im LVB-Infopunkt über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. |
Baubereich Henrietten- und Odermannstraße: Positive Zwischenbilanz
Um den Straßenbahnverkehr in der Lützner Straße aufrecht zu erhalten, wurde im Juli 2011 das Interimsgleis zwischen Henriettenstraße und Lützner/Merseburger Straße eingerichtet. Bis die Linien 8 und 15 durch einen eigens dafür eingerichteten Kreuzgleiswechsel auf das neue Gleis geführt wurden, sind die Baumaßnahmen vor allem im Untergrund weit vorangeschritten. Die Sanierungen der Trink- und Abwasserleitungen wurden zum Großteil abgeschlossen. Oberirdisch wurden landwärts neben dem Gleis auch die dazugehörige Fahrbahn und zum Teil die Gehwege fertig gestellt. „Aufgrund des spezifischen Straßenraums gestalteten sich die Bauarbeiten zwar kompliziert, sie sind aber dennoch sehr kontinuierlich vorangegangen“, betonte Ronald Juhrs. Selbst die durch den Kälteeinbruch bedingte Unterbrechung der Baumaßnahmen im Februar wurde wieder aufgeholt. Der Zeitplan wurde bis jetzt genau eingehalten und auch die Finanzierung der weiteren Arbeiten des zu ca. 40 Prozent ausgeschöpften Budgets sei komplett gesichert, so Juhrs weiter.
Zukünftige Baumaßnahmen: Nahtlose Weiterführung gewährleistet
Bis zum November diesen Jahres werden in der Lützner Straße die Bauabschnitte eins (Luisenbrücke, zwischen Saarländer Straße und Plautstraße) und zwei (zwischen Henrietten- und Odermannstraße) fertig gestellt. Die Straßen- und Gleisbauarbeiten des ersten Abschnittes beginnen am 12. April. Im zweiten Bereich starten am 2. Mai die Arbeiten auf der Kreuzung Lützner/Merseburger Straße und ab Juli werden im gesamten Abschnitt neue Bäume gepflanzt und Parkbuchten angelegt. Voraussichtlich ab Mitte 2013 beginnt die Erneuerung des dritten Bauabschnitts zwischen der Plaut- und Henriettenstraße. Dort werden Haltestellen modernisiert sowie ein Rasengleis gelegt.
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Dirk Sikora informiert über die nächsten Schritte zur Umgestaltung des Bauabschnitts Henrietten- und Odermannstraße. |
Verkehrsänderungen: Dialog mit den Bürgern
„Heute beginnen wir mit einer neuen Etappe“, sagte Dirk Sikora, LVB-Geschäftsbereichsleiter für Investitionen und Liegenschaften. Aufgrund der sich intensivierenden Baumaßnahmen sei die Kommunikation mit den Anliegern der Straße auch in Zukunft besonders wichtig. Deshalb bleibt der LVB-Infopunkt an der Lützner Straße 60 bis Oktober dieses Jahres bestehen. Die Anlaufstelle für die Belange der Bürger zum Bauvorhaben war seit Mai 2011 ständig besetzt und die Probleme konnten schnell gelöst werden. Während der Sommerferien 2012 werden die Öffnungszeiten verlängert, denn vom 21. Juli bis zum 2. September ist im Bereich Henriettten- und Odermannstraße eine Vollsperrung für den Straßenbahnverkehr notwendig.
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Derzeit steht der LVB-Infopunkt von Montag bis Freitag von 7.00 bis 15.00 Uhr interessierten Bürgern mit ihren Fragen zum Bauprojekt offen. |
Gerd Hirschelmann von der Verkehrs-Consult Leipzig sprach weitere Verkehrsänderungen an: „Ab dem 12. April besteht Baufreiheit und damit Vollsperrung zwischen Plautstraße und Lützner Straße.“ Zudem werde vom 2. Mai bis zum November 2012 die Merseburger Straße in beide Richtungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
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Die Straßenbahnen verkehren noch bis September eingleisig über die Lützner Straße. |
„Die Leipziger Verkehrsbetriebe werden natürlich über alle Verkehrsänderungen rechtzeitig Meldungen herausgeben“, sagte Dirk Sirkora. Er ist zuversichtlich, dass die Baumaßnahmen auch im weiteren Verlauf ohne Verzögerungen vonstatten gehen. Ronald Juhrs fügt mit einem Blick auf den Projektstatus hinzu: „Es ist alles im grünen Bereich.“
Text: Susanne Lösch/Catrin Kultscher
Fotos: Saskia Wiest
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Torben Heinemann, Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Verkehrs-und Tiefbauamt, stellt die fünf Planungsvarianten vor. |
Leipzig. Donnerstag, 1. März 2012. Pünktlich um 19 Uhr begann in einem gut besuchten Festsaal des Neuen Rathauses eine wichtige Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Bauvorhaben KARLI. Die Stadt Leipzig, vertreten durch Baubürgermeister Martin zur Nedden und Torben Heinemann vom Verkehrs- und Tiefbauamt, und die Leipziger Verkehrsbetriebe empfingen interessierte Bürger und Bürgerinnen, Anwohner und Gewerbetreibende an diesem Abend. Für die LVB anwesend waren Ronald Juhrs, Geschäftsführer für Technik und Betrieb, Dirk Sikora, Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften, sowie der Sprecher der Geschäftsführung Ulf Middelberg.
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Ein gut gefüllter Festsaal zeugt vom regen Interesse der Bürger und Bürgerinnen am Bauvorhaben KARLI. |
Fünf Planungsvarianten stehen zur Diskussion
Zum Auftakt bot Jörg Müller vom Interessenforum Bauvorhaben KARLI einen Rückblick auf vorangegangene Veranstaltungen zum Bauvorhaben Karl-Liebknecht-Straße. Er betonte dabei auch die Bedeutung eines Interessenbeirats, bestehend aus verschiedenen Vertretern der Anlieger und Interessengruppen. Wichtig für die Bauherren sei es, nicht an den Bedürfnissen und Wünschen der Anwohner vorbei zu planen, sondern sie aktiv an den Vorplanungen teilhaben zu lassen.
Im Anschluss daran stellte Torben Heinemann die fünf aktuellen Planungsvarianten vor. Die erste Variante sieht einen besonderen Gleisbereich von der Haltestelle Hohe Straße bis zur Braustraße vor – wobei eine neue Haltestelle in Höhe „Münzplatz“ und vor dem LVZ-Verlagshaus eingerichtet werden würde.
Die Variante zwei wird ohne einen besonderen Gleisbereich gezeichnet. Dies bedeutet einen erheblichen Nachteil für viele Verkehrsteilnehmer, da die Straßenbahn gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr auf einer Spur geführt werden müsste, was zu gegenseitigen Behinderungen führen würde. Die in Höhe der Dimitroffstraße platzierte neue Haltestelle hätte zudem zur Folge, dass in diesem Bereich keine Anlieferungs- und Parkflächen mehr zur Verfügung stehen würden.
Im Vergleich dazu hat man sich auch die Variante einer Fahrradstraße vorgestellt. Hierbei würde es eine gemeinsame Verkehrsführung von Fahrrad- und Kfz-Verkehr geben. Einen besonderen Gleisbereich von der Riemannnstraße bis zur Körnerstraße sieht die vierte Variante vor. Wobei in diesem Fall teilweise ein einseitiger, besonderer Gleisbereich in Richtung Leipziger Innenstadt geplant ist.
In der fünften Variante, dem aktualisierten Entwurf von 2011, gibt es einen vom Kfz-Verkehr getrennten Gleisbereich von der Riemann- bis zur Braustraße, teilweise einseitig in Richtung Innenstadt, eine neue Haltestelle am „Münzplatz“ und neue Anlieferflächen für Gastronomie- und Gewerbetreibende. Neue Baumbepflanzungen sollen den Boulevardcharakter dieses Straßenabschnittes besonders hervorheben.
In diesem Moment der Planungsarbeiten stehen alle Varianten gleichberechtigt nebeneinander und sollten von allen Beteiligten und Interessierten diskutiert werden, wie der stadtplanerische Leiter des Bauvorhabens KARLI, Torben Heinemann ausdrücklich hervorhob.
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Interessierte Bürger und Bürgerinnen diskutieren auch noch nach der Veranstaltung die fünf Planungsvarianten. |
Podiumsdiskussion und Interessenbeirat
Nach der Vorstellung der neuen Varianten stellten sich Martin zur Nedden, Torben Heinemann, Ulf Middelberg, Ronald Juhrs und Dirk Sikora den Fragen und Wünschen der Bürger und Bürgerinnen.
Es entfaltete sich eine rege Debatte über einzelne Punkte der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Privatpersonen kamen auch Vertreter von Interessenverbänden, beispielsweise der an der Hohen Straße ansässigen Gewerbetreibenden, des FUSS e.V. (Fachverband Fußverkehr Deutschland), des Deutschen Fahrradclubs ADFC, des Behindertenverbands Leipzig für Menschen mit Mobilitätseinschränkung oder des Umweltbundes Ökolöwe zu Wort und gaben ihre Fragen und Befürchtungen kund.
Die Vertreter der Stadt und der LVB gingen auf alle Wortmeldungen ausführlich und detailliert ein. Gerade hierbei betonten sie nochmals die Wichtigkeit eines Interessenbeirats und dass die Entscheidung letztendlich der Stadtrat fällen muss. Keine der fünf Umbauvarianten ist bisher Favorit und es besteht immer noch die Möglichkeit, verschiedene Punkte aus den Varianten zu einer Optimallösung zu kombinieren. Sicherlich könne man es nicht allen Beteiligten Recht machen, so Torben Heinemann, doch sei man bestrebt, eine bestmögliche Kompromissvariante zu finden.
Der Interessenbeirat soll die Vielfalt an Interessengruppen bündeln und die Bauherren direkt beraten. Bestehen wird er aus je einem Vertreter des Einzelhandels, der Gastronomie, Anwohner, Hausbesitzer, Kultur- und Gewerbetreibenden, sowie aus verschiedenen Interessenverbänden (ADFC, FUSS e. V., ADAC, Umweltbund Ökolöwe, etc.).
Am 7. März 2012, gründet sich der Interessenbeirat in einer konstituierenden Sitzung und steigt empfehlend und beratend in die Vorbereitung des Bauvorhabens KARLI ein.
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Auf dem Podium: (v. l. n. r.) Torben Heinemann, Ulf Middelberg, Martin zur Nedden, Ronald Juhrs und Dirk Sikora. |
Ausblick auf den kommenden März
Mit dem 31. März 2012 endet die Möglichkeit für die Anlieger des betreffenden Bauabschnittes ihre Vorstellungen, Wünsche, Ideen und Bedürfnisse in die Umgestaltung der Karl-Liebknecht-Straße vom Wilhelm-Leuschner- bis Südplatz einzubringen. Danach wird das Planungsteam das Bauvorhaben KARLI im Stadtrat zur Diskussion stellen.
Bis dahin allerdings wird es noch Möglichkeiten geben, sich aktiv an den Planungsüberlegungen zu beteiligen. Hier eine Auswahl:
Fragen, Wünsche, Hinweise und Anregungen können noch bis zum 16. März 2012 an karli@lvb.de gestellt werden.
7. März 2012 – Konstituierende Sitzung des Interessenbeirats
16. März 2012 – 16 Uhr ADFC, FUSS e.V. und Umweltbund Ökolöwen laden zu einer kritischen Ortsbegehung der Karl-Liebknecht-Straße ein
28. März 2012 - Abschlussinformation zur Entwurfsplanung Bauvorhaben KARLI
Fotos: Susanne Lösch
Text: Saskia Wiest/Catrin Kultscher
Weitere Informationen unter:
www.lvb.de/karli

Leipzig. Donnerstag, 1. März 2012. Pünktlich um 19 Uhr begann in einem gut besuchten Festsaal des Neuen Rathauses eine wichtige Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Bauvorhaben KARLI. Die Stadt Leipzig, vertreten durch Baubürgermeister Martin zur Nedden und Torben Heinemann vom Verkehrs- und Tiefbauamt, und die Leipziger Verkehrsbetriebe empfingen interessierte Bürger und Bürgerinnen, Anwohner und Gewerbetreibende an diesem Abend. Für die LVB anwesend waren Ronald Juhrs, Geschäftsführer für Technik und Betrieb, Dirk Sikora, Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften, sowie der Sprecher der Geschäftsführung Ulf Middelberg.
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Ein gut gefüllter Festsaal zeugt vom regen Interesse der Bürger und Bürgerinnen am Bauvorhaben KARLI. |
Fünf Planungsvarianten stehen zur Diskussion
Zum Auftakt bot Jörg Müller vom Interessenforum Bauvorhaben KARLI einen Rückblick auf vorangegangene Veranstaltungen zum Bauvorhaben Karl-Liebknecht-Straße. Er betonte dabei auch die Bedeutung eines Interessenbeirats, bestehend aus verschiedenen Vertretern der Anlieger und Interessengruppen. Wichtig für die Bauherren sei es, nicht an den Bedürfnissen und Wünschen der Anwohner vorbei zu planen, sondern sie aktiv an den Vorplanungen teilhaben zu lassen.
Im Anschluss daran stellte Torben Heinemann die fünf aktuellen Planungsvarianten vor. Die erste Variante sieht einen besonderen Gleisbereich von der Haltestelle Hohe Straße bis zur Braustraße vor – wobei eine neue Haltestelle in Höhe „Münzplatz“ und vor dem LVZ-Verlagshaus eingerichtet werden würde.
Die Variante zwei wird ohne einen besonderen Gleisbereich gezeichnet. Dies bedeutet einen erheblichen Nachteil für viele Verkehrsteilnehmer, da die Straßenbahn gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr auf einer Spur geführt werden müsste, was zu gegenseitigen Behinderungen führen würde. Die in Höhe der Dimitroffstraße platzierte neue Haltestelle hätte zudem zur Folge, dass in diesem Bereich keine Anlieferungs- und Parkflächen mehr zur Verfügung stehen würden.
Im Vergleich dazu hat man sich auch die Variante einer Fahrradstraße vorgestellt. Hierbei würde es eine gemeinsame Verkehrsführung von Fahrrad- und Kfz-Verkehr geben. Einen besonderen Gleisbereich von der Riemannnstraße bis zur Körnerstraße sieht die vierte Variante vor. Wobei in diesem Fall teilweise ein einseitiger, besonderer Gleisbereich in Richtung Leipziger Innenstadt geplant ist.
In der fünften Variante, dem aktualisierten Entwurf von 2011, gibt es einen vom Kfz-Verkehr getrennten Gleisbereich von der Riemann- bis zur Braustraße, teilweise einseitig in Richtung Innenstadt, eine neue Haltestelle am „Münzplatz“ und neue Anlieferflächen für Gastronomie- und Gewerbetreibende. Neue Baumbepflanzungen sollen den Boulevardcharakter dieses Straßenabschnittes besonders hervorheben.
In diesem Moment der Planungsarbeiten stehen alle Varianten gleichberechtigt nebeneinander und sollten von allen Beteiligten und Interessierten diskutiert werden, wie der stadtplanerische Leiter des Bauvorhabens KARLI, Torben Heinemann ausdrücklich hervorhob.
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Interessierte Bürger und Bürgerinnen diskutieren auch noch nach der Veranstaltung die fünf Planungsvarianten. |
Podiumsdiskussion und Interessenbeirat
Nach der Vorstellung der neuen Varianten stellten sich Martin zur Nedden, Torben Heinemann, Ulf Middelberg, Ronald Juhrs und Dirk Sikora den Fragen und Wünschen der Bürger und Bürgerinnen.
Es entfaltete sich eine rege Debatte über einzelne Punkte der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Privatpersonen kamen auch Vertreter von Interessenverbänden, beispielsweise der an der Hohen Straße ansässigen Gewerbetreibenden, des FUSS e.V. (Fachverband Fußverkehr Deutschland), des Deutschen Fahrradclubs ADFC, des Behindertenverbands Leipzig für Menschen mit Mobilitätseinschränkung oder des Umweltbundes Ökolöwe zu Wort und gaben ihre Fragen und Befürchtungen kund.
Die Vertreter der Stadt und der LVB gingen auf alle Wortmeldungen ausführlich und detailliert ein. Gerade hierbei betonten sie nochmals die Wichtigkeit eines Interessenbeirats und dass die Entscheidung letztendlich der Stadtrat fällen muss. Keine der fünf Umbauvarianten ist bisher Favorit und es besteht immer noch die Möglichkeit, verschiedene Punkte aus den Varianten zu einer Optimallösung zu kombinieren. Sicherlich könne man es nicht allen Beteiligten Recht machen, so Torben Heinemann, doch sei man bestrebt, eine bestmögliche Kompromissvariante zu finden.
Der Interessenbeirat soll die Vielfalt an Interessengruppen bündeln und die Bauherren direkt beraten. Bestehen wird er aus je einem Vertreter des Einzelhandels, der Gastronomie, Anwohner, Hausbesitzer, Kultur- und Gewerbetreibenden, sowie aus verschiedenen Interessenverbänden (ADFC, FUSS e. V., ADAC, Umweltbund Ökolöwe, etc.).
Am 7. März 2012, gründet sich der Interessenbeirat in einer konstituierenden Sitzung und steigt empfehlend und beratend in die Vorbereitung des Bauvorhabens KARLI ein.
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Auf dem Podium: (v. l. n. r.) Torben Heinemann, Ulf Middelberg, Martin zur Nedden, Ronald Juhrs und Dirk Sikora. |
Ausblick auf den kommenden März
Mit dem 31. März 2012 endet die Möglichkeit für die Anlieger des betreffenden Bauabschnittes ihre Vorstellungen, Wünsche, Ideen und Bedürfnisse in die Umgestaltung der Karl-Liebknecht-Straße vom Wilhelm-Leuschner- bis Südplatz einzubringen. Danach wird das Planungsteam das Bauvorhaben KARLI im Stadtrat zur Diskussion stellen.
Bis dahin allerdings wird es noch Möglichkeiten geben, sich aktiv an den Planungsüberlegungen zu beteiligen. Hier eine Auswahl:
Fragen, Wünsche, Hinweise und Anregungen können noch bis zum 16. März 2012 an karli@lvb.de gestellt werden.
7. März 2012 – Konstituierende Sitzung des Interessenbeirats
16. März 2012 – 16 Uhr ADFC, FUSS e.V. und Umweltbund Ökolöwen laden zu einer kritischen Ortsbegehung der Karl-Liebknecht-Straße ein
28. März 2012 - Abschlussinformation zur Entwurfsplanung Bauvorhaben KARLI
Fotos: Susanne Lösch
Text: Saskia Wiest/Catrin Kultscher
Weitere Informationen unter:
www.lvb.de/karli
Leipzig, 9. Februar 2012. Im kleinen Kreis trafen sich potentielle und zukünftige Mitglieder des Interessenbeirates, um über die Leitlinien und die Mitgliederwahl zu diskutieren. Das Organisationsteam des Interessenforums, bestehend aus Vertretern der Stadt Leipzig, LVB und Ideenquartier, lud Vertreter von Institutionen, Interessengruppen und Anliegern zur Arbeitssitzung ein. Bereits vertreten waren die anliegenden Gastronomen, der Fahrgastbeirat, der Allgemeine-Deutsche-Fahrrad-Club (ADFC), der Behindertenverband Leipzig für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC), Fachverband Fußverkehr Deutschland (Fuß e.V.), der Umweltbund Ökolöwe und der Stadtbezirksbeirat Mitte.
Auch der Stadtbezirksbeirat Süd hat seine Mitarbeit im Interessenbeirat zugesagt und ist bei der nächsten Sitzung dabei. Weitere Mitglieder des Interessenbeirats werden als Vertretung der Einzelhändler, Gewerbetreibenden, Hausbesitzer, Kulturschaffenden und der Anwohner, die alle von den Umbauten der Karl-Liebknecht-Straße betroffen sein werden, vom Stadtbezirksbeirat Mitte empfohlen und zur nächsten Sitzung eingeladen.
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Die zukünftigen Mitglieder und Organisatoren des Interessenbeirats sitzen am Tisch. |
Ziele und Forderungen
Der Interessenbeirat ist als freiwilliges Angebot der Initiatoren Stadt Leipzig und LVB zu verstehen, die Interessen der betroffenen Teilöffentlichkeiten in den Umbau der Karl-Liebknecht-Straße einfließen zu lassen.
Im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens reichen die Bauherren ihre Pläne bei der zuständigen Anhörungsbehörde ein. Der Interessenbeirat hat dabei empfehlenden Charakter für das Bauvorhaben. Die Beiratszusammenarbeit soll aber nicht mit dem Abschluss der Entwurfsphase am 31. März enden, sondern möglichst alle Phasen des Bauprojektes begleiten.
In der vorbereitenden Sitzung diskutierten die zukünftigen Mitglieder vor allem die Leitlinien des Interessenbeirates und inwieweit ihre Teilnahme und die weiterer Mitglieder tatsächlich etwas bewirkt und somit sinnvoll ist. „Der Grund, warum wir so früh diesen Beirat initiiert haben, ist, dass wir möglichst viele verschiedene Interessen aus dem Meinungsspektrum der Bürger bündeln und im kompetenten Kreise diskutieren wollen.“, sagt Jörg Müller vom Organisationsteam des Interessenforums Bauvorhaben KARLI. Dirk Sikora, LVB-Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften, sagt zur Planung: „Eine ideale Lösung für nur eine Partei bringt nichts! Es muss ein Kompromiss gefunden werden.“
Im Laufe der Diskussion entsteht der Wunsch nach mehr Transparenz der planerischen Argumente. Betram Weisshaar von Fuß e.V. sagt: „Die einzige Grundlage zum Arbeiten ist Offenheit.“ Entscheidend sei das Abwägen aller Faktoren. Die Bauherren sollen auch alle nachteiligen Konsequenzen für bestimmte Interessengruppen bei ihren Entwürfen deutlich machen.“
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Infobanner am Veranstaltungsort zeigt den zur Diskussion gestellten Planungsstand Bauvorhaben KARLI. Geplante Bauzeit 2013 bis Mitte 2014. Geplanter Bauabschnitt: Peterssteinweg/Karl-Liebknecht-Straße zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und Südplatz. |
Nächste Schritte
Eine Anmerkung gab es zur Kommunikation der Bauherren, da sich einige Teilöffentlichkeiten ausgeschlossen fühlen, weil sie nicht explizit zum Interessenbeirat eingeladen wurden. „Jeder konnte zu den Informationsveranstaltungen kommen und selbstverständlich hat jeder die Möglichkeit seine eigene Interessengemeinschaft zu gründen. Der Interessenbeirat soll eine Trichterfunktion haben. Die Mitglieder des Interessenbeirats diskutieren stellvertretend für ihre Interessengruppe.“, sagt Jörg Müller.
Die nächste große Informationsveranstaltung ist eine Bürgerdiskussion am 1. März um 19 Uhr im Festsaal des Rathauses. Es werden über 3.000 Einladungen per Postwurfsendung an alle Haushalte der Karl-Liebknecht-Straße und Umgebung verteilt werden, um zu informieren und anzuregen an der Diskussion teilzunehmen.
Der nächste Schritt ist die eigentliche Gründung des Interessenbeirats Bauvorhaben KARLI. Die konstituierende Sitzung findet am 7. März statt. „Das Zeitfenster des Interessenforums schließt sich am 31. März, wenn die Entwurfsphase abgeschlossen wird“, sagt die Moderatorin Gudula Kienemund. „Dann liegt die Entscheidung beim Stadtrat. Was dort beschlossen wird, ist wichtig, denn es wird 30 Jahre lang Bestand haben. Wir entscheiden jetzt, was für die nächste Generation Alltag sein wird.“
Weitere Informationen zum Bauvorhaben Karl-Liebknecht-Straße, mit Querschnitten, einem Stadtplan mit Bordveränderungen und Präsentationen finden Sie unter www.lvb.de/karli.
Text: Felix Kramer/kaze
Fotos: Felix Kramer
Auch der Stadtbezirksbeirat Süd hat seine Mitarbeit im Interessenbeirat zugesagt und ist bei der nächsten Sitzung dabei. Weitere Mitglieder des Interessenbeirats werden als Vertretung der Einzelhändler, Gewerbetreibenden, Hausbesitzer, Kulturschaffenden und der Anwohner, die alle von den Umbauten der Karl-Liebknecht-Straße betroffen sein werden, vom Stadtbezirksbeirat Mitte empfohlen und zur nächsten Sitzung eingeladen.
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Die zukünftigen Mitglieder und Organisatoren des Interessenbeirats sitzen am Tisch. |
Ziele und Forderungen
Der Interessenbeirat ist als freiwilliges Angebot der Initiatoren Stadt Leipzig und LVB zu verstehen, die Interessen der betroffenen Teilöffentlichkeiten in den Umbau der Karl-Liebknecht-Straße einfließen zu lassen.
Im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens reichen die Bauherren ihre Pläne bei der zuständigen Anhörungsbehörde ein. Der Interessenbeirat hat dabei empfehlenden Charakter für das Bauvorhaben. Die Beiratszusammenarbeit soll aber nicht mit dem Abschluss der Entwurfsphase am 31. März enden, sondern möglichst alle Phasen des Bauprojektes begleiten.
In der vorbereitenden Sitzung diskutierten die zukünftigen Mitglieder vor allem die Leitlinien des Interessenbeirates und inwieweit ihre Teilnahme und die weiterer Mitglieder tatsächlich etwas bewirkt und somit sinnvoll ist. „Der Grund, warum wir so früh diesen Beirat initiiert haben, ist, dass wir möglichst viele verschiedene Interessen aus dem Meinungsspektrum der Bürger bündeln und im kompetenten Kreise diskutieren wollen.“, sagt Jörg Müller vom Organisationsteam des Interessenforums Bauvorhaben KARLI. Dirk Sikora, LVB-Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften, sagt zur Planung: „Eine ideale Lösung für nur eine Partei bringt nichts! Es muss ein Kompromiss gefunden werden.“
Im Laufe der Diskussion entsteht der Wunsch nach mehr Transparenz der planerischen Argumente. Betram Weisshaar von Fuß e.V. sagt: „Die einzige Grundlage zum Arbeiten ist Offenheit.“ Entscheidend sei das Abwägen aller Faktoren. Die Bauherren sollen auch alle nachteiligen Konsequenzen für bestimmte Interessengruppen bei ihren Entwürfen deutlich machen.“
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Infobanner am Veranstaltungsort zeigt den zur Diskussion gestellten Planungsstand Bauvorhaben KARLI. Geplante Bauzeit 2013 bis Mitte 2014. Geplanter Bauabschnitt: Peterssteinweg/Karl-Liebknecht-Straße zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und Südplatz. |
Nächste Schritte
Eine Anmerkung gab es zur Kommunikation der Bauherren, da sich einige Teilöffentlichkeiten ausgeschlossen fühlen, weil sie nicht explizit zum Interessenbeirat eingeladen wurden. „Jeder konnte zu den Informationsveranstaltungen kommen und selbstverständlich hat jeder die Möglichkeit seine eigene Interessengemeinschaft zu gründen. Der Interessenbeirat soll eine Trichterfunktion haben. Die Mitglieder des Interessenbeirats diskutieren stellvertretend für ihre Interessengruppe.“, sagt Jörg Müller.
Die nächste große Informationsveranstaltung ist eine Bürgerdiskussion am 1. März um 19 Uhr im Festsaal des Rathauses. Es werden über 3.000 Einladungen per Postwurfsendung an alle Haushalte der Karl-Liebknecht-Straße und Umgebung verteilt werden, um zu informieren und anzuregen an der Diskussion teilzunehmen.
Der nächste Schritt ist die eigentliche Gründung des Interessenbeirats Bauvorhaben KARLI. Die konstituierende Sitzung findet am 7. März statt. „Das Zeitfenster des Interessenforums schließt sich am 31. März, wenn die Entwurfsphase abgeschlossen wird“, sagt die Moderatorin Gudula Kienemund. „Dann liegt die Entscheidung beim Stadtrat. Was dort beschlossen wird, ist wichtig, denn es wird 30 Jahre lang Bestand haben. Wir entscheiden jetzt, was für die nächste Generation Alltag sein wird.“
Weitere Informationen zum Bauvorhaben Karl-Liebknecht-Straße, mit Querschnitten, einem Stadtplan mit Bordveränderungen und Präsentationen finden Sie unter www.lvb.de/karli.
Text: Felix Kramer/kaze
Fotos: Felix Kramer
Leipzig. Donnerstag, 26. Januar 2012. Geladene Gäste aus Israel in der Wagenhalle der LVB am Straßenbahnhof Angerbrücke. Am liebsten würde sie die Bahn mit nach Hause nehmen, sagte Herzliyas die Oberbürgermeisterin Frau Yael German, als sie gemeinsam mit Frau Dr. Gabriele Goldfuß, Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, und Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, den Schriftzug „Herzliya“ enthüllt.
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Oberbürgermeisterin Frau Yael German (links) und ihr Stellvertreter Yejonathan Yassur (rechts). |
Im Januar 2010 hatten Frau Yael German und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Städtepartnerschaft unterzeichnet.
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Die Delegation enthüllt den Schriftzug „Herzliya“. Ulf Middelberg (links), Frau Yael German (Mitte) und Yejonathan Yassur (rechts). |
Die Straßenbahn mit der Nummer „1225“, die als erstes Modell der dritten Lieferserie der Flexity Classic XXL-Straßenbahnen seit November 2011 im Leipziger Liniennetz unterwegs ist, soll seit dem heutigen Tage an die Freundschaft zwischen der israelischen Stadt Herzliya und ihrer deutschen Partnerstadt Leipzig erinnern. „Ich hoffe, dass sie immer sicher fahren wird“, sagt Frau Yael German und stößt mit ihren Delegationskollegen auf einen Schluck Bier an.
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LVB-Sprecher Ulf Middelberg (links), Frau Dr. Gabriele Goldfuß (Mitte), Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und Herzliyas Oberbürgermeisterin Frau Yael German (rechts) taufen den Straßenbahnwagen Nr. „1225“. |
„Das ist etwas ganz Besonderes für uns“, bedankt sich der stellvertretende Oberbürgermeister Yejonathan Yassur bei den Mitarbeitern der LVB. „Wir sind hier, um von der Arbeitsweise der LVB zu lernen.“ Denn im israelischen Herzliya gäbe es gar keine Straßenbahnen, da die Stadt kein ausgebautes Straßenbahnnetz habe.
Partnerstadt mit internationaler Bedeutung
Herzliya ist eine mittelgroße Stadt in der Nähe von Tel Aviv an der Zentralküste von Israel. Es leben dort schätzungsweise 83.700 Einwohner und die Stadt ist neben ihrem Status als Touristenattraktion vor allem wegen ihrer politischen Bedeutung seit dem Jahr 2000 bekannt.
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Der Yachthafen von Herzliya an der Zentralküste von Israel. (©SaskiaWiest/©world-flicker.com) |
In Herzliya findet seit 12 Jahren alljährlich die „Herzliya Konferenz“ statt, bei der führende Politiker des Landes und internationale Redner Themen von globaler und nationaler Tragweite besprechen. Beispielsweise bezog der israelische Premierminister Ariel Sharon Stellung zur „Roadmap für den Frieden“ im Nahost-Konflikt auf der „Herzliya Konferenz“ im Jahre 2003. Weitere regelmäßige Gäste sind bedeutende Persönlichkeiten aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Ulf Middelberg, der Sprecher der LVB-Geschäftsührung, überreicht Frau Yael German zum Abschluss ein Miniaturmodell der Classic XXL-Straßenbahn, auf dem genauso wie auf der Großen der Schriftzug „Herzliya“ zu lesen ist. Es sei der Freundschaft beider Städte gewidmet, sagt Middelberg.
Als besondere Auszeichnung bot der LVB-Sprecher der Oberbürgermeisterin an, gemeinsam mit der erfahrenen Fahrlehrerin Renate Backmann eine Fahrstunde zu nehmen und die getaufte Classic XXL-Straßenbahn in die Leipziger Innenstadt zu fahren. Die Gäste wurden von Frau Yael German herzlich eingeladen, bevor sie in die Fahrerkabine stieg. „Ich schätze Ihren Optimismus, wenn Sie mit mir fahren wollen.“
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Fahrlehrerin Renate Backmann (links) zeigt Frau Yael German (rechts) die Steuerung in der Fahrerkabine der Classic XXL-Straßenbahn. |
Vor den Toren der LVB-Wagenhalle wechseln die Fahrer und Ulf Middelberg verabschiedet die Gäste mit den Worten: „Es braucht einiges an Mut, um so eine Bahn zu fahren. Wenn sie zu lange stehen bleibt, geht die Reise meistens nirgendwo hin.“ An Frau Yael German stellt Middelberg noch ein besonderes Angebot: „Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wenn Sie mal einen Job brauchen...“
Text: Felix Kramer/Catrin Kultscher
Fotos: Saskia Wiest
Fotobearbeitung/-montage: Felix Kramer
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Oberbürgermeisterin Frau Yael German (links) und ihr Stellvertreter Yejonathan Yassur (rechts). |
Im Januar 2010 hatten Frau Yael German und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Städtepartnerschaft unterzeichnet.
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Die Delegation enthüllt den Schriftzug „Herzliya“. Ulf Middelberg (links), Frau Yael German (Mitte) und Yejonathan Yassur (rechts). |
Die Straßenbahn mit der Nummer „1225“, die als erstes Modell der dritten Lieferserie der Flexity Classic XXL-Straßenbahnen seit November 2011 im Leipziger Liniennetz unterwegs ist, soll seit dem heutigen Tage an die Freundschaft zwischen der israelischen Stadt Herzliya und ihrer deutschen Partnerstadt Leipzig erinnern. „Ich hoffe, dass sie immer sicher fahren wird“, sagt Frau Yael German und stößt mit ihren Delegationskollegen auf einen Schluck Bier an.
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LVB-Sprecher Ulf Middelberg (links), Frau Dr. Gabriele Goldfuß (Mitte), Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und Herzliyas Oberbürgermeisterin Frau Yael German (rechts) taufen den Straßenbahnwagen Nr. „1225“. |
„Das ist etwas ganz Besonderes für uns“, bedankt sich der stellvertretende Oberbürgermeister Yejonathan Yassur bei den Mitarbeitern der LVB. „Wir sind hier, um von der Arbeitsweise der LVB zu lernen.“ Denn im israelischen Herzliya gäbe es gar keine Straßenbahnen, da die Stadt kein ausgebautes Straßenbahnnetz habe.
Partnerstadt mit internationaler Bedeutung
Herzliya ist eine mittelgroße Stadt in der Nähe von Tel Aviv an der Zentralküste von Israel. Es leben dort schätzungsweise 83.700 Einwohner und die Stadt ist neben ihrem Status als Touristenattraktion vor allem wegen ihrer politischen Bedeutung seit dem Jahr 2000 bekannt.
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Der Yachthafen von Herzliya an der Zentralküste von Israel. (©SaskiaWiest/©world-flicker.com) |
In Herzliya findet seit 12 Jahren alljährlich die „Herzliya Konferenz“ statt, bei der führende Politiker des Landes und internationale Redner Themen von globaler und nationaler Tragweite besprechen. Beispielsweise bezog der israelische Premierminister Ariel Sharon Stellung zur „Roadmap für den Frieden“ im Nahost-Konflikt auf der „Herzliya Konferenz“ im Jahre 2003. Weitere regelmäßige Gäste sind bedeutende Persönlichkeiten aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Ulf Middelberg, der Sprecher der LVB-Geschäftsührung, überreicht Frau Yael German zum Abschluss ein Miniaturmodell der Classic XXL-Straßenbahn, auf dem genauso wie auf der Großen der Schriftzug „Herzliya“ zu lesen ist. Es sei der Freundschaft beider Städte gewidmet, sagt Middelberg.
Als besondere Auszeichnung bot der LVB-Sprecher der Oberbürgermeisterin an, gemeinsam mit der erfahrenen Fahrlehrerin Renate Backmann eine Fahrstunde zu nehmen und die getaufte Classic XXL-Straßenbahn in die Leipziger Innenstadt zu fahren. Die Gäste wurden von Frau Yael German herzlich eingeladen, bevor sie in die Fahrerkabine stieg. „Ich schätze Ihren Optimismus, wenn Sie mit mir fahren wollen.“
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Fahrlehrerin Renate Backmann (links) zeigt Frau Yael German (rechts) die Steuerung in der Fahrerkabine der Classic XXL-Straßenbahn. |
Vor den Toren der LVB-Wagenhalle wechseln die Fahrer und Ulf Middelberg verabschiedet die Gäste mit den Worten: „Es braucht einiges an Mut, um so eine Bahn zu fahren. Wenn sie zu lange stehen bleibt, geht die Reise meistens nirgendwo hin.“ An Frau Yael German stellt Middelberg noch ein besonderes Angebot: „Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wenn Sie mal einen Job brauchen...“
Text: Felix Kramer/Catrin Kultscher
Fotos: Saskia Wiest
Fotobearbeitung/-montage: Felix Kramer
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Heidi Bischof und ihre Familie freuen sich über die entgegengebrachten Glückwünsche von LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg, teilAuto Leiter Michael Creutzer und Bürgermeister Martin zur Nedden (v. l.). |
Mobilität als Dienstleistung
Heidi Bischof gehört zu den über 5.500 Leipzigern, welche die Möglichkeit des Autoteilens für sich entdeckt haben. Die zweifache Mutter möchte die Leihautos für Familienausflüge und Transportfahrten mit ihrer Theatergruppe nutzen. In Leipzig stehen ihr und den weiteren 5.554 teilAuto-Kunden 150 Mietfahrzeuge verschiedener Fahrzeugklassen und 75 Stellplätze zur Verfügung. Die Firma ist in weiteren 14 Städten vertreten und gehört dem Carsharing-Verbund der Deutschen Bahn an, so dass die Kunden deutschlandweit Leihfahrzeuge buchen können.
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Der Ford Fiesta gehört zur zweitkleinsten der fünf Fahrzeugklassen, aus denen teilAuto-Kunden wählen können. |
„Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren stetig gut gewachsen sind“, so teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Das Unternehmen wurde 1993 in Halle gegründet und kann mittlerweile 13.000 Kunden aufweisen. Es ist Mitglied der Umweltallianz Sachsen und wurde 2011 mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. teilAuto trat als erstes deutsches Carsharing-Unternehmen der europäischen Initiative „Cleaner Car Contract“ (CCC) bei. Mit ihrem modernen und umweltbewussten Mobilitätskonzept übernimmt die Firma damit eine Vorreiterrolle.
Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit
Die teilAuto-Fahrzeugflotte fährt mit durchschnittlich unter 120g CO2/km. Zudem ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug bis zu acht Pkws und entlastet damit nicht nur Umwelt, sondern auch die städtische Verkehrs- und Parksituation.
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Bürgermeister Martin zur Nedden freut sich über Leipzigs 5.555. Carsharing-Nutzerin und beglückwünscht Heidi Bischof. |
„Für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung ist es unerlässlich, Alternativen zum eigenen Auto anzubieten. Daher engagiert sich die Stadt Leipzig beim Thema Carsharing“, sagte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau. Aufgrund unterschiedlicher Straßengesetze der Bundesländer ist dies in Leipzig jedoch schwieriger als zum Beispiel im Stadtstaat Bremen. Carsharing sei ein Spagat zwischen den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten vor Ort, meint auch teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Deshalb möchte die Firma in Zukunft noch enger mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben kooperieren.
Teamwork von teilAuto und LVB
„Wo Carsharing ist, ist der öffentliche Personennahverkehr nicht weit. Das belegen wir mit unserer Zusammenarbeit.“, betonte Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe und überreichte Heidi Bischof ein kostenfreies Jahresabo der LVB. Deshalb haben die Unternehmen ein Angebot für ihre gemeinsamen Kunden entwickelt, fügte er hinzu. Seit August des letzten Jahres sind Carsharing-Kunden und Inhaber eines MDV- bzw. LVB-Abos günstiger unterwegs. Die jeweiligen Monatsgebühren der Abonnements enthalten Preisnachlässe, der sonst zu entrichtende teilAuto-Startpreis entfällt und die Kaution des Carsharing-Fahrzeugs halbiert sich.
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Neben ihrer teilAuto-Kundenkarte erhält Heidi Bischof von Ulf Middelberg ein kostenfreies Jahresabo der LVB. |
Die möglichst bequeme Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Carsharing ist ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit von teilAuto und LVB. Zu diesem Zweck unterstützen die Leipziger Verkehrsbetriebe den Aufbau von Stellplätzen an ihren Haltestellen. Michael Creutzer sieht in Heidi Bischof die mobile Kundin der Zukunft. Für den teilAuto-Leiter ist Carsharing sowohl eine Alternative zu den privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch eine Möglichkeit der kombinierten Mobilität. LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg möchte die Kooperation der Verkehrsunternehmen in der Folgezeit weiter verstärken: „Die ganze Zukunft alternativer Mobilität steht uns noch bevor.“
Susanne Lösch/Catrin Kultscher
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Mobilität als Dienstleistung
Heidi Bischof gehört zu den über 5.500 Leipzigern, welche die Möglichkeit des Autoteilens für sich entdeckt haben. Die zweifache Mutter möchte die Leihautos für Familienausflüge und Transportfahrten mit ihrer Theatergruppe nutzen. In Leipzig stehen ihr und den weiteren 5.554 teilAuto-Kunden 150 Mietfahrzeuge verschiedener Fahrzeugklassen und 75 Stellplätze zur Verfügung. Die Firma ist in weiteren 14 Städten vertreten und gehört dem Carsharing-Verbund der Deutschen Bahn an, so dass die Kunden deutschlandweit Leihfahrzeuge buchen können.
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Der Ford Fiesta gehört zur zweitkleinsten der fünf Fahrzeugklassen, aus denen teilAuto-Kunden wählen können. |
„Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren stetig gut gewachsen sind“, so teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Das Unternehmen wurde 1993 in Halle gegründet und kann mittlerweile 13.000 Kunden aufweisen. Es ist Mitglied der Umweltallianz Sachsen und wurde 2011 mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. teilAuto trat als erstes deutsches Carsharing-Unternehmen der europäischen Initiative „Cleaner Car Contract“ (CCC) bei. Mit ihrem modernen und umweltbewussten Mobilitätskonzept übernimmt die Firma damit eine Vorreiterrolle.
Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit
Die teilAuto-Fahrzeugflotte fährt mit durchschnittlich unter 120g CO2/km. Zudem ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug bis zu acht Pkws und entlastet damit nicht nur Umwelt, sondern auch die städtische Verkehrs- und Parksituation.
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Bürgermeister Martin zur Nedden freut sich über Leipzigs 5.555. Carsharing-Nutzerin und beglückwünscht Heidi Bischof. |
„Für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung ist es unerlässlich, Alternativen zum eigenen Auto anzubieten. Daher engagiert sich die Stadt Leipzig beim Thema Carsharing“, sagte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau. Aufgrund unterschiedlicher Straßengesetze der Bundesländer ist dies in Leipzig jedoch schwieriger als zum Beispiel im Stadtstaat Bremen. Carsharing sei ein Spagat zwischen den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten vor Ort, meint auch teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Deshalb möchte die Firma in Zukunft noch enger mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben kooperieren.
Teamwork von teilAuto und LVB
„Wo Carsharing ist, ist der öffentliche Personennahverkehr nicht weit. Das belegen wir mit unserer Zusammenarbeit.“, betonte Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe und überreichte Heidi Bischof ein kostenfreies Jahresabo der LVB. Deshalb haben die Unternehmen ein Angebot für ihre gemeinsamen Kunden entwickelt, fügte er hinzu. Seit August des letzten Jahres sind Carsharing-Kunden und Inhaber eines MDV- bzw. LVB-Abos günstiger unterwegs. Die jeweiligen Monatsgebühren der Abonnements enthalten Preisnachlässe, der sonst zu entrichtende teilAuto-Startpreis entfällt und die Kaution des Carsharing-Fahrzeugs halbiert sich.
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Neben ihrer teilAuto-Kundenkarte erhält Heidi Bischof von Ulf Middelberg ein kostenfreies Jahresabo der LVB. |
Die möglichst bequeme Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Carsharing ist ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit von teilAuto und LVB. Zu diesem Zweck unterstützen die Leipziger Verkehrsbetriebe den Aufbau von Stellplätzen an ihren Haltestellen. Michael Creutzer sieht in Heidi Bischof die mobile Kundin der Zukunft. Für den teilAuto-Leiter ist Carsharing sowohl eine Alternative zu den privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch eine Möglichkeit der kombinierten Mobilität. LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg möchte die Kooperation der Verkehrsunternehmen in der Folgezeit weiter verstärken: „Die ganze Zukunft alternativer Mobilität steht uns noch bevor.“
Susanne Lösch/Catrin Kultscher
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