<![CDATA[LVB Im Fokus]]> de <![CDATA[Classic XXL-Straßenbahn wird „Herzliya“ getauft]]> Die Oberbürgermeisterin der israelischen Stadt Herzliya Frau Yael German widmete in der vergangenen Woche den Wagen Nummer „1225" im Namen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) der deutsch-israelischen Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Herzliya.

Leipzig. Donnerstag, 26. Januar 2012. Geladene Gäste aus Israel in der Wagenhalle der LVB am Straßenbahnhof Angerbrücke. Am liebsten würde sie die Bahn mit nach Hause nehmen, sagte Herzliyas die Oberbürgermeisterin Frau Yael German, als sie gemeinsam mit Frau Dr. Gabriele Goldfuß, Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, und Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, den Schriftzug „Herzliya“ enthüllt. 

Oberbürgermeisterin
Oberbürgermeisterin Frau Yael German (links) und ihr Stellvertreter Yejonathan Yassur (rechts).

 

Im Januar 2010 hatten Frau Yael German und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Städtepartnerschaft unterzeichnet. 

Schriftzug
Die Delegation enthüllt den Schriftzug „Herzliya“. Ulf Middelberg (links), Frau Yael German (Mitte) und Yejonathan Yassur (rechts).

 

Die Straßenbahn mit der Nummer „1225“, die als erstes Modell der dritten Lieferserie der Flexity Classic XXL-Straßenbahnen seit November 2011 im Leipziger Liniennetz unterwegs ist, soll seit dem heutigen Tage an die Freundschaft zwischen der israelischen Stadt Herzliya und ihrer deutschen Partnerstadt Leipzig erinnern. „Ich hoffe, dass sie immer sicher fahren wird“, sagt Frau Yael German und stößt mit ihren Delegationskollegen auf einen Schluck Bier an. 

Taufe
LVB-Sprecher Ulf Middelberg (links), Frau Dr. Gabriele Goldfuß (Mitte), Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und Herzliyas Oberbürgermeisterin Frau Yael German (rechts) taufen den Straßenbahnwagen Nr. „1225“.

 

„Das ist etwas ganz Besonderes für uns“, bedankt sich der stellvertretende Oberbürgermeister Yejonathan Yassur bei den Mitarbeitern der LVB. „Wir sind hier, um von der Arbeitsweise der LVB zu lernen.“ Denn im israelischen Herzliya gäbe es gar keine Straßenbahnen, da die Stadt kein ausgebautes Straßenbahnnetz habe.

 

Partnerstadt mit internationaler Bedeutung

Herzliya ist eine mittelgroße Stadt in der Nähe von Tel Aviv an der Zentralküste von Israel. Es leben dort schätzungsweise 83.700 Einwohner und die Stadt ist neben ihrem Status als Touristenattraktion vor allem wegen ihrer politischen Bedeutung seit dem Jahr 2000 bekannt. 

Collage
Der Yachthafen von Herzliya an der Zentralküste von Israel. (©SaskiaWiest/©world-flicker.com)

 

In Herzliya findet seit 12 Jahren alljährlich die „Herzliya Konferenz“ statt, bei der führende Politiker des Landes und internationale Redner Themen von globaler und nationaler Tragweite besprechen. Beispielsweise bezog der israelische Premierminister Ariel Sharon Stellung zur „Roadmap für den Frieden“ im Nahost-Konflikt auf der „Herzliya Konferenz“ im Jahre 2003. Weitere regelmäßige Gäste sind bedeutende Persönlichkeiten aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Ulf Middelberg, der Sprecher der LVB-Geschäftsührung, überreicht Frau Yael German zum Abschluss ein Miniaturmodell der Classic XXL-Straßenbahn, auf dem genauso wie auf der Großen der Schriftzug „Herzliya“ zu lesen ist. Es sei der Freundschaft beider Städte gewidmet, sagt Middelberg.

Als besondere Auszeichnung bot der LVB-Sprecher der Oberbürgermeisterin an, gemeinsam mit der erfahrenen Fahrlehrerin Renate Backmann eine Fahrstunde zu nehmen und die getaufte Classic XXL-Straßenbahn in die Leipziger Innenstadt zu fahren. Die Gäste wurden von Frau Yael German herzlich eingeladen, bevor sie in die Fahrerkabine stieg. „Ich schätze Ihren Optimismus, wenn Sie mit mir fahren wollen.“ 

Fahrt
Fahrlehrerin Renate Backmann (links) zeigt Frau Yael German (rechts) die Steuerung in der Fahrerkabine der Classic XXL-Straßenbahn.

 

Vor den Toren der LVB-Wagenhalle wechseln die Fahrer und Ulf Middelberg verabschiedet die Gäste mit den Worten: „Es braucht einiges an Mut, um so eine Bahn zu fahren. Wenn sie zu lange stehen bleibt, geht die Reise meistens nirgendwo hin.“ An Frau Yael German stellt Middelberg noch ein besonderes Angebot: „Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wenn Sie mal einen Job brauchen...“ Text: Felix Kramer/Catrin Kultscher Fotos: Saskia Wiest Fotobearbeitung/-montage: Felix Kramer

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Die Oberbürgermeisterin der israelischen Stadt Herzliya Frau Yael German widmete in der vergangenen Woche den Wagen Nummer „1225" im Namen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) der deutsch-israelischen Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Herzliya.

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Leipzig. Donnerstag, 26. Januar 2012. Geladene Gäste aus Israel in der Wagenhalle der LVB am Straßenbahnhof Angerbrücke. Am liebsten würde sie die Bahn mit nach Hause nehmen, sagte Herzliyas die Oberbürgermeisterin Frau Yael German, als sie gemeinsam mit Frau Dr. Gabriele Goldfuß, Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, und Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, den Schriftzug „Herzliya“ enthüllt. 

Oberbürgermeisterin
Oberbürgermeisterin Frau Yael German (links) und ihr Stellvertreter Yejonathan Yassur (rechts).

 

Im Januar 2010 hatten Frau Yael German und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Städtepartnerschaft unterzeichnet. 

Schriftzug
Die Delegation enthüllt den Schriftzug „Herzliya“. Ulf Middelberg (links), Frau Yael German (Mitte) und Yejonathan Yassur (rechts).

 

Die Straßenbahn mit der Nummer „1225“, die als erstes Modell der dritten Lieferserie der Flexity Classic XXL-Straßenbahnen seit November 2011 im Leipziger Liniennetz unterwegs ist, soll seit dem heutigen Tage an die Freundschaft zwischen der israelischen Stadt Herzliya und ihrer deutschen Partnerstadt Leipzig erinnern. „Ich hoffe, dass sie immer sicher fahren wird“, sagt Frau Yael German und stößt mit ihren Delegationskollegen auf einen Schluck Bier an. 

Taufe
LVB-Sprecher Ulf Middelberg (links), Frau Dr. Gabriele Goldfuß (Mitte), Leiterin Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und Herzliyas Oberbürgermeisterin Frau Yael German (rechts) taufen den Straßenbahnwagen Nr. „1225“.

 

„Das ist etwas ganz Besonderes für uns“, bedankt sich der stellvertretende Oberbürgermeister Yejonathan Yassur bei den Mitarbeitern der LVB. „Wir sind hier, um von der Arbeitsweise der LVB zu lernen.“ Denn im israelischen Herzliya gäbe es gar keine Straßenbahnen, da die Stadt kein ausgebautes Straßenbahnnetz habe.

 

Partnerstadt mit internationaler Bedeutung

Herzliya ist eine mittelgroße Stadt in der Nähe von Tel Aviv an der Zentralküste von Israel. Es leben dort schätzungsweise 83.700 Einwohner und die Stadt ist neben ihrem Status als Touristenattraktion vor allem wegen ihrer politischen Bedeutung seit dem Jahr 2000 bekannt. 

Collage
Der Yachthafen von Herzliya an der Zentralküste von Israel. (©SaskiaWiest/©world-flicker.com)

 

In Herzliya findet seit 12 Jahren alljährlich die „Herzliya Konferenz“ statt, bei der führende Politiker des Landes und internationale Redner Themen von globaler und nationaler Tragweite besprechen. Beispielsweise bezog der israelische Premierminister Ariel Sharon Stellung zur „Roadmap für den Frieden“ im Nahost-Konflikt auf der „Herzliya Konferenz“ im Jahre 2003. Weitere regelmäßige Gäste sind bedeutende Persönlichkeiten aus der internationalen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Ulf Middelberg, der Sprecher der LVB-Geschäftsührung, überreicht Frau Yael German zum Abschluss ein Miniaturmodell der Classic XXL-Straßenbahn, auf dem genauso wie auf der Großen der Schriftzug „Herzliya“ zu lesen ist. Es sei der Freundschaft beider Städte gewidmet, sagt Middelberg.

Als besondere Auszeichnung bot der LVB-Sprecher der Oberbürgermeisterin an, gemeinsam mit der erfahrenen Fahrlehrerin Renate Backmann eine Fahrstunde zu nehmen und die getaufte Classic XXL-Straßenbahn in die Leipziger Innenstadt zu fahren. Die Gäste wurden von Frau Yael German herzlich eingeladen, bevor sie in die Fahrerkabine stieg. „Ich schätze Ihren Optimismus, wenn Sie mit mir fahren wollen.“ 

Fahrt
Fahrlehrerin Renate Backmann (links) zeigt Frau Yael German (rechts) die Steuerung in der Fahrerkabine der Classic XXL-Straßenbahn.

 

Vor den Toren der LVB-Wagenhalle wechseln die Fahrer und Ulf Middelberg verabschiedet die Gäste mit den Worten: „Es braucht einiges an Mut, um so eine Bahn zu fahren. Wenn sie zu lange stehen bleibt, geht die Reise meistens nirgendwo hin.“ An Frau Yael German stellt Middelberg noch ein besonderes Angebot: „Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wenn Sie mal einen Job brauchen...“ Text: Felix Kramer/Catrin Kultscher Fotos: Saskia Wiest Fotobearbeitung/-montage: Felix Kramer

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Thu, 02 Feb 12 16:02:00 +0100
<![CDATA[Leipzigs 5.555. Carsharing-Nutzerin: Mobile Kundin der Zukunft]]> teilAuto-Geschäftsführer Michael Creutzer beglückwünschte am 27. Januar Heidi Bischof als seine 5.555. Kundin in Leipzig. Bürgermeister Martin zur Nedden und LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg kamen ebenfalls ins LVB-Service-Center um der 33-Jährigen zu gratulieren. Sie betonten die zukünftige Bedeutung des Carsharings, vor allem in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Personennahverkehr.

alle zusammen
Heidi Bischof und ihre Familie freuen sich über die entgegengebrachten Glückwünsche von LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg, teilAuto Leiter Michael Creutzer und Bürgermeister Martin zur Nedden (v. l.).

 

Mobilität als Dienstleistung

Heidi Bischof gehört zu den über 5.500 Leipzigern, welche die Möglichkeit des Autoteilens für sich entdeckt haben. Die zweifache Mutter möchte die Leihautos für Familienausflüge und Transportfahrten mit ihrer Theatergruppe nutzen. In Leipzig stehen ihr und den weiteren 5.554 teilAuto-Kunden 150 Mietfahrzeuge verschiedener Fahrzeugklassen und 75 Stellplätze zur Verfügung. Die Firma ist in weiteren 14 Städten vertreten und gehört dem Carsharing-Verbund der Deutschen Bahn an, so dass die Kunden deutschlandweit Leihfahrzeuge buchen können. 

Auto
Der Ford Fiesta gehört zur zweitkleinsten der fünf Fahrzeugklassen, aus denen teilAuto-Kunden wählen können.

 

„Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren stetig gut gewachsen sind“, so teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Das Unternehmen wurde 1993 in Halle gegründet und kann mittlerweile 13.000 Kunden aufweisen. Es ist Mitglied der Umweltallianz Sachsen und wurde 2011 mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. teilAuto trat als erstes deutsches Carsharing-Unternehmen der europäischen Initiative „Cleaner Car Contract“ (CCC) bei. Mit ihrem modernen und umweltbewussten Mobilitätskonzept übernimmt die Firma damit eine Vorreiterrolle.

 

Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit

Die teilAuto-Fahrzeugflotte fährt mit durchschnittlich unter 120g CO2/km. Zudem ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug bis zu acht Pkws und entlastet damit nicht nur Umwelt, sondern auch die städtische Verkehrs- und Parksituation.

Herr zur Nedden
Bürgermeister Martin zur Nedden freut sich über Leipzigs 5.555. Carsharing-Nutzerin und beglückwünscht Heidi Bischof.

 

„Für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung ist es unerlässlich, Alternativen zum eigenen Auto anzubieten. Daher engagiert sich die Stadt Leipzig beim Thema Carsharing“, sagte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau. Aufgrund unterschiedlicher Straßengesetze der Bundesländer ist dies in Leipzig jedoch schwieriger als zum Beispiel im Stadtstaat Bremen. Carsharing sei ein Spagat zwischen den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten vor Ort, meint auch teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Deshalb möchte die Firma in Zukunft noch enger mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben kooperieren.

 

Teamwork von teilAuto und LVB

„Wo Carsharing ist, ist der öffentliche Personennahverkehr nicht weit. Das belegen wir mit unserer Zusammenarbeit.“, betonte Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe und überreichte Heidi Bischof ein kostenfreies Jahresabo der LVB. Deshalb haben die Unternehmen ein Angebot für ihre gemeinsamen Kunden entwickelt, fügte er hinzu. Seit August des letzten Jahres sind Carsharing-Kunden und Inhaber eines MDV- bzw. LVB-Abos günstiger unterwegs. Die jeweiligen Monatsgebühren der Abonnements enthalten Preisnachlässe, der sonst zu entrichtende teilAuto-Startpreis entfällt und die Kaution des Carsharing-Fahrzeugs halbiert sich. 

Herr Middelberg
Neben ihrer teilAuto-Kundenkarte erhält Heidi Bischof von Ulf Middelberg ein kostenfreies Jahresabo der LVB.

 

Die möglichst bequeme Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Carsharing ist ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit von teilAuto und LVB. Zu diesem Zweck unterstützen die Leipziger Verkehrsbetriebe den Aufbau von Stellplätzen an ihren Haltestellen. Michael Creutzer sieht in Heidi Bischof die mobile Kundin der Zukunft. Für den teilAuto-Leiter ist Carsharing sowohl eine Alternative zu den privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch eine Möglichkeit der kombinierten Mobilität. LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg möchte die Kooperation der Verkehrsunternehmen in der Folgezeit weiter verstärken: „Die ganze Zukunft alternativer Mobilität steht uns noch bevor.“

 

Susanne Lösch/Catrin Kultscher

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teilAuto-Geschäftsführer Michael Creutzer beglückwünschte am 27. Januar Heidi Bischof als seine 5.555. Kundin in Leipzig. Bürgermeister Martin zur Nedden und LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg kamen ebenfalls ins LVB-Service-Center um der 33-Jährigen zu gratulieren. Sie betonten die zukünftige Bedeutung des Carsharings, vor allem in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Personennahverkehr.

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alle zusammen
Heidi Bischof und ihre Familie freuen sich über die entgegengebrachten Glückwünsche von LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg, teilAuto Leiter Michael Creutzer und Bürgermeister Martin zur Nedden (v. l.).

 

Mobilität als Dienstleistung

Heidi Bischof gehört zu den über 5.500 Leipzigern, welche die Möglichkeit des Autoteilens für sich entdeckt haben. Die zweifache Mutter möchte die Leihautos für Familienausflüge und Transportfahrten mit ihrer Theatergruppe nutzen. In Leipzig stehen ihr und den weiteren 5.554 teilAuto-Kunden 150 Mietfahrzeuge verschiedener Fahrzeugklassen und 75 Stellplätze zur Verfügung. Die Firma ist in weiteren 14 Städten vertreten und gehört dem Carsharing-Verbund der Deutschen Bahn an, so dass die Kunden deutschlandweit Leihfahrzeuge buchen können. 

Auto
Der Ford Fiesta gehört zur zweitkleinsten der fünf Fahrzeugklassen, aus denen teilAuto-Kunden wählen können.

 

„Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren stetig gut gewachsen sind“, so teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Das Unternehmen wurde 1993 in Halle gegründet und kann mittlerweile 13.000 Kunden aufweisen. Es ist Mitglied der Umweltallianz Sachsen und wurde 2011 mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. teilAuto trat als erstes deutsches Carsharing-Unternehmen der europäischen Initiative „Cleaner Car Contract“ (CCC) bei. Mit ihrem modernen und umweltbewussten Mobilitätskonzept übernimmt die Firma damit eine Vorreiterrolle.

 

Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit

Die teilAuto-Fahrzeugflotte fährt mit durchschnittlich unter 120g CO2/km. Zudem ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug bis zu acht Pkws und entlastet damit nicht nur Umwelt, sondern auch die städtische Verkehrs- und Parksituation.

Herr zur Nedden
Bürgermeister Martin zur Nedden freut sich über Leipzigs 5.555. Carsharing-Nutzerin und beglückwünscht Heidi Bischof.

 

„Für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung ist es unerlässlich, Alternativen zum eigenen Auto anzubieten. Daher engagiert sich die Stadt Leipzig beim Thema Carsharing“, sagte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau. Aufgrund unterschiedlicher Straßengesetze der Bundesländer ist dies in Leipzig jedoch schwieriger als zum Beispiel im Stadtstaat Bremen. Carsharing sei ein Spagat zwischen den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten vor Ort, meint auch teilAuto-Leiter Michael Creutzer. Deshalb möchte die Firma in Zukunft noch enger mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben kooperieren.

 

Teamwork von teilAuto und LVB

„Wo Carsharing ist, ist der öffentliche Personennahverkehr nicht weit. Das belegen wir mit unserer Zusammenarbeit.“, betonte Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe und überreichte Heidi Bischof ein kostenfreies Jahresabo der LVB. Deshalb haben die Unternehmen ein Angebot für ihre gemeinsamen Kunden entwickelt, fügte er hinzu. Seit August des letzten Jahres sind Carsharing-Kunden und Inhaber eines MDV- bzw. LVB-Abos günstiger unterwegs. Die jeweiligen Monatsgebühren der Abonnements enthalten Preisnachlässe, der sonst zu entrichtende teilAuto-Startpreis entfällt und die Kaution des Carsharing-Fahrzeugs halbiert sich. 

Herr Middelberg
Neben ihrer teilAuto-Kundenkarte erhält Heidi Bischof von Ulf Middelberg ein kostenfreies Jahresabo der LVB.

 

Die möglichst bequeme Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Carsharing ist ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit von teilAuto und LVB. Zu diesem Zweck unterstützen die Leipziger Verkehrsbetriebe den Aufbau von Stellplätzen an ihren Haltestellen. Michael Creutzer sieht in Heidi Bischof die mobile Kundin der Zukunft. Für den teilAuto-Leiter ist Carsharing sowohl eine Alternative zu den privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch eine Möglichkeit der kombinierten Mobilität. LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg möchte die Kooperation der Verkehrsunternehmen in der Folgezeit weiter verstärken: „Die ganze Zukunft alternativer Mobilität steht uns noch bevor.“

 

Susanne Lösch/Catrin Kultscher

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Tue, 31 Jan 12 16:22:00 +0100
<![CDATA[Neue Hybridbusse auf der Linie 89 ]]> Die Leipziger Verkehrsbetriebe stellten am vorletzten Tag des Jahres ihre neuen Hybridbusse auf dem Leipziger Marktplatz vor und beendeten somit ihre Fahrzeugbeschaffung 2011. Um 11.11 Uhr gliederte sich der erste Bus fahrplanmäßig auf der Innenstadtlinie 89 in den laufenden Busbetrieb ein. Mit diesen neuen MAN-Standardbussen brachten die LVB gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen LeoBus GmbH 2011 insgesamt 18 neue Hybridbusse zur Erneuerung der Busflotte im Leipziger Liniennetz auf die Straße. 

erste Fahrt
Der erste MAN-Hybridbus der Linie 89 nimmt seinen Betrieb an der Haltestelle „Markt“ pünktlich um 11.11 Uhr auf.

 

Leipzig. Freitag, 30.12.2011. Bei Nieselregen stellten die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre neuen und abgasfreundlichen Hybridbusse vor dem Alten Rathaus vor. Die insgesamt fünf MAN-Hybridbusse werden auf der Buslinie 89 zwischen dem Leipziger Hauptbahnhof und dem Connewitz Kreuz eingesetzt. Empfangen wurden die Gäste beim Pressetermin in einem der neuen Busse von Ronald Juhrs, dem LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb, Simone Merkel, der Bereichsleiterin der LeoBus GmbH und Matthias Dummler, dem Betriebsleiter für Leipzig der hiesigen MAN-Niederlassung. Ronald Juhrs betonte gleich zu Beginn die Vorteile der neuen Hybrid-Technologie in den Stadtbussen der LVB: „Wir setzen in der Leipziger Innenstadt und am Hauptbahnhof Fahrzeuge modernster Technik ein, die weitestgehend abgasfrei unterwegs sind“. Es würden nicht nur die schädlichen Emissionen in der Innenstadt verringert werden, was natürlich einen Umweltvorteil für die Entlastung in der Stadt biete, sondern auch die Fahrgäste profitierten von den neuen MAN-Modellen, da sie erheblich leiser seien und ruhiger fahren.

Gerade im Bereich des Hauptbahnhofes, welchen Ronald Juhrs, als „Elektromobilitätsscheibe der Stadt Leipzig“ beschrieb, bietet sich ein Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge an. Die anderen beiden Buslinien, die ebenfalls ab bzw. bis Hauptbahnhof verkehren, die Linien 72 und 73, wurden 2011 ebenso auf hybriden Busbetrieb umgestellt. 

Gruppenbild
Die Fahrer der fünf Hybridbusse mit Matthias Dummler (MAN), Simone Merkel (LeoBus) und Ronald Juhrs (LVB) (v. l. n. r.) vor den neuen Fahrzeugen.

 

Bundesmittel für hybrides Liniennetz

Die von MAN entwickelten Hybridbusse verfügen über einen Dieselstromgenerator, der Bremsenergie auf zwei Elektromotoren umleitet und somit den Bus antreibt. Die LVB leisten damit einen maßgeblichen Beitrag zum Luftreinhalteplan der Stadt, indem die Dieselmotoren der Hybridbusse über die derzeit höchste Abgasnorm Euro 5 bzw. EEV und einige über zusätzliche Partikelfilter verfügen. Die Bremsenergie wird gespeichert und ermöglicht eine Effizienzsteigerung im Vergleich zu konventionellen Dieselmotoren von mehr als 20 Prozent. Eine spezielle Start-Stopp-Automatik ermöglicht partiell sogar einen rein elektrischen Betrieb der Fahrzeuge auf einer Strecke von bis zu 800 Metern. 

Seitenansicht
Das Motto der LVB-Hybridbusse an der Busseite.

 

Dieser emissionsarme und energieeffiziente Betrieb lohnt sich gerade in der Innenstadt auf der Linie 89, wo die Busse oft nur in Schrittgeschwindigkeit verkehren können. Der Hybrid ist auf dieser Strecke besonders effektiv, wie Ronald Juhrs besonders hervorhob, da sich die langsam zu befahrenden Bereiche der Innenstadt besonders gut für das Aufladen der Elektrospeicher in den Bussen eignen. Durch die CO2-Einsparung, vor allem beim Anfahren, wird nicht nur die Schadstoffbelastung in der Luft gesenkt, sondern es kommt auch zu einer Lärmreduzierung in- und außerhalb der Fahrzeuge, wovon Fahrgäste und Anwohner sicherlich gleichermaßen profitieren werden.

Im Jahr 2011 konnten die Leipziger Verkehrsbetriebe in Zusammenarbeit mit ihrem Tochterunternehmen, der LeoBus GmbH, insgesamt 18 neue Hybridbusse für ihren Busbestand beschaffen. Damit liegt der Anteil an Hybridfahrzeugen bei den LVB-Stadtbussen bei über 15 Prozent. Insgesamt wechselten die LVB im vergangenen Jahr 20 Prozent ihres Busbestandes aus. Ermöglicht wurde die Beschaffung der insgesamt fünf MAN-Standardbusse und dreier Hess-Gelenkbusse im Rahmen des Projekts RegioHybrid, welches vom Bundesumweltministerium unterstützt und mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II des Bundes finanziert wird.

Das Projekt RegioHybrid ist Teil des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“. Eine von acht Modellregionen bundesweit ist das Gebiet zwischen Leipzig und Dresden, an dem insgesamt zehn sächsische Verkehrsunternehmen beteiligt sind.

Das Ziel ist es, eine größere Anzahl von Hybridbussen in Sachsen zu etablieren und somit eine Steigerung der Umweltverträglichkeit und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Insgesamt wurden 2011 24 Hybridbusse, davon allein fünf in Leipzig, eingeführt. 

Innenansicht
Innenansicht: Nicht nur die Antriebstechnik der Busse ist neu – auch das Dekor der Sitze wurde erneuert.

 

Die übrigen zehn Hybridbusse (sieben Hess- und drei Mercedes-Gelenkbusse) wurden im Rahmen eines weiteren Projekts des Programms „Elektromobilität in Modellregionen“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beschafft. Das Projekt SaxHybrid testet in Leipzig und Dresden schnellladbare, serielle Hybridbusse im teilweise elektrischen Fahrbetrieb.

Der Fahrzeug- und Maschinenbauer MAN stößt als Gewinner der Gesamtausschreibung für die technische Umsetzung der Modellprojekte dazu. Matthias Dummler, der Geschäftsführer der Niederlassung Leipzig, sprach sich positiv über die Möglichkeit aus, sich aktiv in Leipzig und der Region einzubringen. Mit dem deutlich verringerten CO2-Ausstoß der serienmäßigen MAN-Modelle, leistet der Fahrzeugbauer in Kooperation mit den LVB einen großen Beitrag zur Umweltentlastung der Stadt, worüber man sich sehr freue.

 

Fahrgastbefragung zur Zufriedenheit

Schließlich konnte Geschäftsführer Ronald Juhrs noch einen weiteren Neustart verkünden. Mit dem offiziellen Ende der Fahrzeugbeschaffung 2011 am 30. Dezember 2011 ging auch ein neues Fahrgastportal der Leipziger Verkehrsbetriebe online. Unter http://www.lvb.de/informationen/elektro-mobilitaet/fragebogen können Fahrgäste und Kunden der neuen Hybridmodellbusse direkt mit den LVB in Kontakt treten und erste Eindrücke, Wünsche und kritische Punkte kundtun. Besonders wichtig seien diese ersten Eindrücke für den zukünftigen Einsatz hybrider Technik, so Juhrs. Gerade in den ersten zwölf Monaten, die als Testphase gelten, ist es wichtig, direkt und schnell auf die Wünsche der Fahrgäste einzugehen, um den Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste weiterhin stetig zu erhöhen. 

Busreihe
Die fünf neuen MAN-Hybridbusse vor dem Alten Rathaus.

 

Mit der Beschaffung von insgesamt 18 neuen Hybridbussen im Jahr 2011 können die Leipziger Verkehrsbetriebe und das Tochterunternehmen LeoBus GmbH ihre Umwelt- und Energiebilanz weiter verbessern und nehmen aktiv Veränderungen in der Emissionsreduzierung der Stadt vor. Mit dem Maschinenbauer MAN ist ein attraktiver Partner verpflichtet wurden, mit dessen Hilfe auch der Komfort der Fahrgäste und die Attraktivität der Busflotte erhöht wurden konnte. Weiterhin konnten durch die Kooperation auch wirtschaftliche Impulse in der Region Leipzig gesetzt werden.

 

Text: Saskia Wiest/Catrin Kultscher
Fotos: Saskia Wiest

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Die Leipziger Verkehrsbetriebe stellten am vorletzten Tag des Jahres ihre neuen Hybridbusse auf dem Leipziger Marktplatz vor und beendeten somit ihre Fahrzeugbeschaffung 2011. Um 11.11 Uhr gliederte sich der erste Bus fahrplanmäßig auf der Innenstadtlinie 89 in den laufenden Busbetrieb ein. Mit diesen neuen MAN-Standardbussen brachten die LVB gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen LeoBus GmbH 2011 insgesamt 18 neue Hybridbusse zur Erneuerung der Busflotte im Leipziger Liniennetz auf die Straße. 

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erste Fahrt
Der erste MAN-Hybridbus der Linie 89 nimmt seinen Betrieb an der Haltestelle „Markt“ pünktlich um 11.11 Uhr auf.

 

Leipzig. Freitag, 30.12.2011. Bei Nieselregen stellten die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre neuen und abgasfreundlichen Hybridbusse vor dem Alten Rathaus vor. Die insgesamt fünf MAN-Hybridbusse werden auf der Buslinie 89 zwischen dem Leipziger Hauptbahnhof und dem Connewitz Kreuz eingesetzt. Empfangen wurden die Gäste beim Pressetermin in einem der neuen Busse von Ronald Juhrs, dem LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb, Simone Merkel, der Bereichsleiterin der LeoBus GmbH und Matthias Dummler, dem Betriebsleiter für Leipzig der hiesigen MAN-Niederlassung. Ronald Juhrs betonte gleich zu Beginn die Vorteile der neuen Hybrid-Technologie in den Stadtbussen der LVB: „Wir setzen in der Leipziger Innenstadt und am Hauptbahnhof Fahrzeuge modernster Technik ein, die weitestgehend abgasfrei unterwegs sind“. Es würden nicht nur die schädlichen Emissionen in der Innenstadt verringert werden, was natürlich einen Umweltvorteil für die Entlastung in der Stadt biete, sondern auch die Fahrgäste profitierten von den neuen MAN-Modellen, da sie erheblich leiser seien und ruhiger fahren.

Gerade im Bereich des Hauptbahnhofes, welchen Ronald Juhrs, als „Elektromobilitätsscheibe der Stadt Leipzig“ beschrieb, bietet sich ein Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge an. Die anderen beiden Buslinien, die ebenfalls ab bzw. bis Hauptbahnhof verkehren, die Linien 72 und 73, wurden 2011 ebenso auf hybriden Busbetrieb umgestellt. 

Gruppenbild
Die Fahrer der fünf Hybridbusse mit Matthias Dummler (MAN), Simone Merkel (LeoBus) und Ronald Juhrs (LVB) (v. l. n. r.) vor den neuen Fahrzeugen.

 

Bundesmittel für hybrides Liniennetz

Die von MAN entwickelten Hybridbusse verfügen über einen Dieselstromgenerator, der Bremsenergie auf zwei Elektromotoren umleitet und somit den Bus antreibt. Die LVB leisten damit einen maßgeblichen Beitrag zum Luftreinhalteplan der Stadt, indem die Dieselmotoren der Hybridbusse über die derzeit höchste Abgasnorm Euro 5 bzw. EEV und einige über zusätzliche Partikelfilter verfügen. Die Bremsenergie wird gespeichert und ermöglicht eine Effizienzsteigerung im Vergleich zu konventionellen Dieselmotoren von mehr als 20 Prozent. Eine spezielle Start-Stopp-Automatik ermöglicht partiell sogar einen rein elektrischen Betrieb der Fahrzeuge auf einer Strecke von bis zu 800 Metern. 

Seitenansicht
Das Motto der LVB-Hybridbusse an der Busseite.

 

Dieser emissionsarme und energieeffiziente Betrieb lohnt sich gerade in der Innenstadt auf der Linie 89, wo die Busse oft nur in Schrittgeschwindigkeit verkehren können. Der Hybrid ist auf dieser Strecke besonders effektiv, wie Ronald Juhrs besonders hervorhob, da sich die langsam zu befahrenden Bereiche der Innenstadt besonders gut für das Aufladen der Elektrospeicher in den Bussen eignen. Durch die CO2-Einsparung, vor allem beim Anfahren, wird nicht nur die Schadstoffbelastung in der Luft gesenkt, sondern es kommt auch zu einer Lärmreduzierung in- und außerhalb der Fahrzeuge, wovon Fahrgäste und Anwohner sicherlich gleichermaßen profitieren werden.

Im Jahr 2011 konnten die Leipziger Verkehrsbetriebe in Zusammenarbeit mit ihrem Tochterunternehmen, der LeoBus GmbH, insgesamt 18 neue Hybridbusse für ihren Busbestand beschaffen. Damit liegt der Anteil an Hybridfahrzeugen bei den LVB-Stadtbussen bei über 15 Prozent. Insgesamt wechselten die LVB im vergangenen Jahr 20 Prozent ihres Busbestandes aus. Ermöglicht wurde die Beschaffung der insgesamt fünf MAN-Standardbusse und dreier Hess-Gelenkbusse im Rahmen des Projekts RegioHybrid, welches vom Bundesumweltministerium unterstützt und mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II des Bundes finanziert wird.

Das Projekt RegioHybrid ist Teil des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“. Eine von acht Modellregionen bundesweit ist das Gebiet zwischen Leipzig und Dresden, an dem insgesamt zehn sächsische Verkehrsunternehmen beteiligt sind.

Das Ziel ist es, eine größere Anzahl von Hybridbussen in Sachsen zu etablieren und somit eine Steigerung der Umweltverträglichkeit und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Insgesamt wurden 2011 24 Hybridbusse, davon allein fünf in Leipzig, eingeführt. 

Innenansicht
Innenansicht: Nicht nur die Antriebstechnik der Busse ist neu – auch das Dekor der Sitze wurde erneuert.

 

Die übrigen zehn Hybridbusse (sieben Hess- und drei Mercedes-Gelenkbusse) wurden im Rahmen eines weiteren Projekts des Programms „Elektromobilität in Modellregionen“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beschafft. Das Projekt SaxHybrid testet in Leipzig und Dresden schnellladbare, serielle Hybridbusse im teilweise elektrischen Fahrbetrieb.

Der Fahrzeug- und Maschinenbauer MAN stößt als Gewinner der Gesamtausschreibung für die technische Umsetzung der Modellprojekte dazu. Matthias Dummler, der Geschäftsführer der Niederlassung Leipzig, sprach sich positiv über die Möglichkeit aus, sich aktiv in Leipzig und der Region einzubringen. Mit dem deutlich verringerten CO2-Ausstoß der serienmäßigen MAN-Modelle, leistet der Fahrzeugbauer in Kooperation mit den LVB einen großen Beitrag zur Umweltentlastung der Stadt, worüber man sich sehr freue.

 

Fahrgastbefragung zur Zufriedenheit

Schließlich konnte Geschäftsführer Ronald Juhrs noch einen weiteren Neustart verkünden. Mit dem offiziellen Ende der Fahrzeugbeschaffung 2011 am 30. Dezember 2011 ging auch ein neues Fahrgastportal der Leipziger Verkehrsbetriebe online. Unter http://www.lvb.de/informationen/elektro-mobilitaet/fragebogen können Fahrgäste und Kunden der neuen Hybridmodellbusse direkt mit den LVB in Kontakt treten und erste Eindrücke, Wünsche und kritische Punkte kundtun. Besonders wichtig seien diese ersten Eindrücke für den zukünftigen Einsatz hybrider Technik, so Juhrs. Gerade in den ersten zwölf Monaten, die als Testphase gelten, ist es wichtig, direkt und schnell auf die Wünsche der Fahrgäste einzugehen, um den Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste weiterhin stetig zu erhöhen. 

Busreihe
Die fünf neuen MAN-Hybridbusse vor dem Alten Rathaus.

 

Mit der Beschaffung von insgesamt 18 neuen Hybridbussen im Jahr 2011 können die Leipziger Verkehrsbetriebe und das Tochterunternehmen LeoBus GmbH ihre Umwelt- und Energiebilanz weiter verbessern und nehmen aktiv Veränderungen in der Emissionsreduzierung der Stadt vor. Mit dem Maschinenbauer MAN ist ein attraktiver Partner verpflichtet wurden, mit dessen Hilfe auch der Komfort der Fahrgäste und die Attraktivität der Busflotte erhöht wurden konnte. Weiterhin konnten durch die Kooperation auch wirtschaftliche Impulse in der Region Leipzig gesetzt werden.

 

Text: Saskia Wiest/Catrin Kultscher
Fotos: Saskia Wiest

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Wed, 04 Jan 12 10:25:00 +0100
<![CDATA[LVB und Leipziger Messe bedanken sich bei Auszubildenden für erfolgreiches Projekt]]> Lob von allen Seiten: Bei einer Abschlussveran-staltung des Azubiprojekts „Green Traffic" am 8. Dezember im CongressCenter Leipzig (CCL) erhielten 70 Auszubildende der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sowie der Leipziger Messe viel Anerkennung für ihren Einsatz. Ende Oktober hatten sie beim 50. ICCA-Kongress im CCL dafür gesorgt, dass die Gäste ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hotel zum Tagungsort gelangten.

Gruppenbild

 

Leipzig. „Das Projekt war ein Volltreffer!" Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, war der erste im Reigen der Gratulanten, der die Auszubildenden von LVB und Messe zum erfolgreichen Projekt „Green Traffic" beglückwünschte. Die jungen Leute hätten ganz maßgeblich dazu beigetragen, dass der 50. ICCA-Kongress in Leipzig zum größten und vor allem besten der vergangenen Jahre wurde, so Geisenberger. „Es war eine gute Idee, mit der das  Thema Nachhaltigkeit gut verstanden und dadurch griffig wurde." 

 

Großer Einsatz für den „Kongress der Kongresse" 

Der ICCA-Kongress findet jährlich statt, gilt als der „Kongress aller Kongresse" und ist das wichtigste Treffen der Branche. Die ICCA vereint mehr als 900 Kongresszentren, Eventorganisatoren sowie Dienstleister in 86 Ländern, die sich höchsten Qualitätsmaßstäben verpflichtet haben.

Das Neue an der 50. Auflage Ende Oktober in Leipzig: Erstmals in der Geschichte der ICCA wurde der Transport zwischen dem Kongresszentrum und den sieben Hotels, in denen die Tagungsteilnehmer untergebracht waren, mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert. Die Verantwortung für das ambitionierte Projekt namens „Green Traffic" lag in den Händen von Auszubildenden der Leipziger Messe, deren Tochterunternehmen fairgourmet sowie der Unternehmensgruppe Leipziger Verkehrsbetriebe.

Groner-Weber 
Dr. Sabine Groner-Weber bedankt sich bei den Auszubildenden.

 

Dr. Groner-Weber (LVB): „Ich bin stolz auf meine Azubis!" 

„Wir haben die besten Gründe der Welt, diese jungen Menschen im Unternehmen zu halten. Ich bin richtig stolz auf unsere Azubis. Mit solchen Mitarbeitern kann man an der Zukunft bauen", sagte Dr. Sabine Groner-Weber, Geschäftsführerin Personal/Recht und Arbeitsdirektorin der LVB, während der Veranstaltung. Sie sei von Anfang an begeistert gewesen von dieser Idee: „Das Projekt ist wirklich nachhaltig im besten Sinne des Wortes: Junge Leute bekommen eine großartige Gelegenheit, Ideen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Sie können so eine Menge lernen. Die Kongressgäste wiederum haben die Möglichkeit, emissionsarm und damit ökologisch verantwortungsbewusst mobil zu sein. Und sie werden dabei von den engagierten jungen Leuten auf ihrem Weg in unseren Straßenbahnen rundum gut betreut."

Der Plan für das gemeinsame Azubiprojekt sei durch die partnerschaftliche und gute Beziehung zur Leipziger Messe gewachsen. Ziel war, die Vernetzung zwischen den beiden Unternehmen auch den Azubis weiterzutragen und dabei Einblicke in die jeweils anderen Geschäftsfelder zu ermöglichen und dabei ein gegenseitiges Verständnis füreinander zu entwickeln. „Vielen Dank für die Idee, für das Renomeé und die Nachhaltigkeit", so Groner-Weber abschließend.

in Bahn

In den grünen Jacken waren die Azubis bei ihren Einsätzen an Haltestellen und in den Straßenbahnen gut erkennbar.

an Haltestelle

 

Viel Eigenverantwortung für junge Leute

An den fünf Kongresstagen mussten die Projektteilnehmer dafür Sorge tragen, dass die speziellen Leistungen der LVB in die Praxis umgesetzt werden konnten: Dazu gehörte das Organisieren der sogenannten „Verstärkerfahrten" auf der Linie 16, die Schaltung der dynamischen Fahrgastanzeigen an den Haltestellen, das Einrichten der Sonderhaltestelle Kurt-Schumacher-Straße zur Hauptverkehrszeit, das Realisieren von Spots im LVB-Fahrgast-TV sowie das Sprechen spezieller „Kongress-Ansagen" an der LVB-Zentralhaltestelle am Leipziger Hauptbahnhof. Gemeinsam mit dem LVB-Marketing entwickelten sie außerdem einen Flyer für die Kongressteilnehmer in englischer Sprache. Dieser enthielt die Abfahrtszeiten der Straßenbahnen, die in der Nähe des jeweiligen Hotels zum Messegelände fuhren. Um den internationalen Gästen diesen Weg noch einfacher zu machen, ließen die pfiffigen Auszubildenden „Fußabdrücke" beziehungsweise Aufsteller vom Hotel zur Haltestelle installieren. 

Im Stadtbild waren die sechs Teams in ihren grünen Shirts und Jacken mit ICCA-Logo nicht zu übersehen. Neben Informationen zum öffentlichen Nahverkehr verteilten sie Äpfel von Obstland Dürrweitzschen als „Wegzehrung" an die Kongressteilnehmer. Dazu gab es jeden Morgen die aktuelle Kongress-Zeitung.

 

LAB-Geschäftsführer ist bekennender Fan des Projekts 

Bei der Auswertungs- und Abschlussveranstaltung im CCL erwies sich auch Michael Schoppe als wahrer Fan der Auszubildenden. Der Geschäftsführer der LVB-Tochter LAB Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe GmbH streifte sich während seiner kurzen Glückwunschrede deshalb das grüne Projektshirt über.

Schoppe 

LAB-Geschäftsführer Michael Schoppe im grünen Projektshirt

 

Das Projekt sei ein wichtiger integrativer Bestandteil der Ausbildung, so Schoppe. „Die Arbeitswelt, in die die Auszubildenden hineinwachsen, verändert sich. Die Arbeit in Projekten rückt stärker in den Fokus." Die Azubis hätten seiner Meinung nach drei Lehren aus der Arbeit an „Green Traffic" ziehen können: In Lösungen denken, nicht mittendrin aufgeben und immer mit einem Lächeln auf den Lippen arbeiten.

 

Leipziger Projekt findet weltweit Beachtung 

André Kaldenhoff, verantwortlicher Geschäftsbereichsleiter im CCL, verwies darauf, dass die ICCA-Vereinigung das Projekt zum Glück von der ersten Idee an unterstützt habe. Denn das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Baustein in der Kongressbranche.

Redner 

CCL-Geschäftsbereichsleiter André Kaldenhoff

 

„Aus der gemeinsamen Vermutung und Hoffnung, etwas Positives zu schaffen, ist Gewissheit geworden. Mit dieser extrem großen positiven Resonanz hat aber keiner gerechnet", so Kaldenhoff. Das „Green Traffic"-Azubiprojekt ziehe inzwischen weltweit seine Kreise, berichtete er weiter. Das renommierte „Green Meeting Industry Council" (GMIC) möchte das Leipziger Projekt als „Best Practise"-Beispiel in einer weltweiten Publikation verbreiten. Außerdem gibt es bereits eine Einladung für einen Vortrag über „Green Traffic" auf einer Council-Veranstaltung 2012 in Kanada. Das amerikanische GMIC ist weltweit die führende gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich darauf konzentriert, Nachhaltigkeit in der Meeting- und Konferenzindustrie zu verankern und zwar im Rahmen von Bildungs- und Forschungsprojekten sowie über Standardisierungsmaßnahmen. Das GMIC arbeitet als Non-Profit-Organisation mit Mitgliedern aus über zwanzig Ländern.

vor Messe 

Die LVB-Auszubildenden Christopher Szymula (l.) und Paul Pjanow waren die Gruppenleiter im ICCA-Azubiprojekt.

 

Willkommener Ausgleich zur Ausbildung 

„Die Zusammenarbeit mit den Messe-Azubis war einerseits sehr interessant und lehrreich, andererseits auch ein willkommener Ausgleich zur Ausbildung. Und trotz der großen Verantwortung hatten wir dabei auch viel Spaß miteinander", sagt Paul Pjanow. Der 17-Jährige lernt im 2. Lehrjahr Industriekaufmann bei den LVB. Gemeinsam mit seinem 19-jährigen LVB-Azubikollegen Christopher Szymula - dieser ist im 2. Lehrjahr zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) in der Fachrichtung Straßenbahn - leitete er das Azubiprojekt „Green Traffic".

„Das Gemeinschaftsprojekt ermöglicht den Auszubildenden, mit anderen Unternehmen der Region zusammen zu arbeiten, Kontakte zu knüpfen und etwas zu schaffen, an das man sich auch noch später erinnern wird", fasst Christopher Szymula seine Eindrücke zusammen.

Gruppe 

Die Gruppenleiter werteten das Projekt vor versammelter Mannschaft aus.

 

Die Reaktion der Kongressteilnehmer auf diesen ganz speziellen Azubi-Service sei insgesamt sehr offen und positiv gewesen. „Ich habe mit Leuten aus Singapur und Äthiopien gesprochen und musste dabei auch viele Fragen über Leipzig beantworten", erinnert sich Paul Pjanow. Der schönste Moment für ihn habe es dann bei der Abschlussveranstaltung des ICCA-Kongresses gegeben: Als die Azubis auf die Bühne gebeten wurden, erhoben sich die über 1.000 Kongressteilnehmer spontan von ihren Sitzen und beklatschten die jungen Leute. „Das war schon ein tolles Gefühl."

Urkunde

Alle Projektteilnehmer erhielten eine Urkunde.

Gruppe2

Torte 

„Süßes" Finale: Die Projekttorte wird angeschnitten.
 

Zusammen arbeiten und zusammen feiern 

Die Abschluss- und Auswertungsveranstaltung im CCL ging für die Auszubildenden mit zwei Überraschungen zu Ende. Mit großem Hallo wurde zunächst die „Projekttorte" in Empfang genommen und dann gleich angeschnitten. Noch größer wurde der Jubel, als LVB-Geschäftsführerin Dr. Groner-Weber das Dankeschön-Geschenk von LVB und Leipziger Messe an die jungen Leute verkündete: eine gemeinsame dreistündige Fahrt mit der „Leipziger Party-Tram" inklusive DJ, Grill-Stop und Getränken.

 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu/ Georg Rokita (CCL)

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Lob von allen Seiten: Bei einer Abschlussveran-staltung des Azubiprojekts „Green Traffic" am 8. Dezember im CongressCenter Leipzig (CCL) erhielten 70 Auszubildende der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sowie der Leipziger Messe viel Anerkennung für ihren Einsatz. Ende Oktober hatten sie beim 50. ICCA-Kongress im CCL dafür gesorgt, dass die Gäste ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hotel zum Tagungsort gelangten.

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Gruppenbild

 

Leipzig. „Das Projekt war ein Volltreffer!" Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, war der erste im Reigen der Gratulanten, der die Auszubildenden von LVB und Messe zum erfolgreichen Projekt „Green Traffic" beglückwünschte. Die jungen Leute hätten ganz maßgeblich dazu beigetragen, dass der 50. ICCA-Kongress in Leipzig zum größten und vor allem besten der vergangenen Jahre wurde, so Geisenberger. „Es war eine gute Idee, mit der das  Thema Nachhaltigkeit gut verstanden und dadurch griffig wurde." 

 

Großer Einsatz für den „Kongress der Kongresse" 

Der ICCA-Kongress findet jährlich statt, gilt als der „Kongress aller Kongresse" und ist das wichtigste Treffen der Branche. Die ICCA vereint mehr als 900 Kongresszentren, Eventorganisatoren sowie Dienstleister in 86 Ländern, die sich höchsten Qualitätsmaßstäben verpflichtet haben.

Das Neue an der 50. Auflage Ende Oktober in Leipzig: Erstmals in der Geschichte der ICCA wurde der Transport zwischen dem Kongresszentrum und den sieben Hotels, in denen die Tagungsteilnehmer untergebracht waren, mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert. Die Verantwortung für das ambitionierte Projekt namens „Green Traffic" lag in den Händen von Auszubildenden der Leipziger Messe, deren Tochterunternehmen fairgourmet sowie der Unternehmensgruppe Leipziger Verkehrsbetriebe.

Groner-Weber 
Dr. Sabine Groner-Weber bedankt sich bei den Auszubildenden.

 

Dr. Groner-Weber (LVB): „Ich bin stolz auf meine Azubis!" 

„Wir haben die besten Gründe der Welt, diese jungen Menschen im Unternehmen zu halten. Ich bin richtig stolz auf unsere Azubis. Mit solchen Mitarbeitern kann man an der Zukunft bauen", sagte Dr. Sabine Groner-Weber, Geschäftsführerin Personal/Recht und Arbeitsdirektorin der LVB, während der Veranstaltung. Sie sei von Anfang an begeistert gewesen von dieser Idee: „Das Projekt ist wirklich nachhaltig im besten Sinne des Wortes: Junge Leute bekommen eine großartige Gelegenheit, Ideen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Sie können so eine Menge lernen. Die Kongressgäste wiederum haben die Möglichkeit, emissionsarm und damit ökologisch verantwortungsbewusst mobil zu sein. Und sie werden dabei von den engagierten jungen Leuten auf ihrem Weg in unseren Straßenbahnen rundum gut betreut."

Der Plan für das gemeinsame Azubiprojekt sei durch die partnerschaftliche und gute Beziehung zur Leipziger Messe gewachsen. Ziel war, die Vernetzung zwischen den beiden Unternehmen auch den Azubis weiterzutragen und dabei Einblicke in die jeweils anderen Geschäftsfelder zu ermöglichen und dabei ein gegenseitiges Verständnis füreinander zu entwickeln. „Vielen Dank für die Idee, für das Renomeé und die Nachhaltigkeit", so Groner-Weber abschließend.

in Bahn

In den grünen Jacken waren die Azubis bei ihren Einsätzen an Haltestellen und in den Straßenbahnen gut erkennbar.

an Haltestelle

 

Viel Eigenverantwortung für junge Leute

An den fünf Kongresstagen mussten die Projektteilnehmer dafür Sorge tragen, dass die speziellen Leistungen der LVB in die Praxis umgesetzt werden konnten: Dazu gehörte das Organisieren der sogenannten „Verstärkerfahrten" auf der Linie 16, die Schaltung der dynamischen Fahrgastanzeigen an den Haltestellen, das Einrichten der Sonderhaltestelle Kurt-Schumacher-Straße zur Hauptverkehrszeit, das Realisieren von Spots im LVB-Fahrgast-TV sowie das Sprechen spezieller „Kongress-Ansagen" an der LVB-Zentralhaltestelle am Leipziger Hauptbahnhof. Gemeinsam mit dem LVB-Marketing entwickelten sie außerdem einen Flyer für die Kongressteilnehmer in englischer Sprache. Dieser enthielt die Abfahrtszeiten der Straßenbahnen, die in der Nähe des jeweiligen Hotels zum Messegelände fuhren. Um den internationalen Gästen diesen Weg noch einfacher zu machen, ließen die pfiffigen Auszubildenden „Fußabdrücke" beziehungsweise Aufsteller vom Hotel zur Haltestelle installieren. 

Im Stadtbild waren die sechs Teams in ihren grünen Shirts und Jacken mit ICCA-Logo nicht zu übersehen. Neben Informationen zum öffentlichen Nahverkehr verteilten sie Äpfel von Obstland Dürrweitzschen als „Wegzehrung" an die Kongressteilnehmer. Dazu gab es jeden Morgen die aktuelle Kongress-Zeitung.

 

LAB-Geschäftsführer ist bekennender Fan des Projekts 

Bei der Auswertungs- und Abschlussveranstaltung im CCL erwies sich auch Michael Schoppe als wahrer Fan der Auszubildenden. Der Geschäftsführer der LVB-Tochter LAB Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe GmbH streifte sich während seiner kurzen Glückwunschrede deshalb das grüne Projektshirt über.

Schoppe 

LAB-Geschäftsführer Michael Schoppe im grünen Projektshirt

 

Das Projekt sei ein wichtiger integrativer Bestandteil der Ausbildung, so Schoppe. „Die Arbeitswelt, in die die Auszubildenden hineinwachsen, verändert sich. Die Arbeit in Projekten rückt stärker in den Fokus." Die Azubis hätten seiner Meinung nach drei Lehren aus der Arbeit an „Green Traffic" ziehen können: In Lösungen denken, nicht mittendrin aufgeben und immer mit einem Lächeln auf den Lippen arbeiten.

 

Leipziger Projekt findet weltweit Beachtung 

André Kaldenhoff, verantwortlicher Geschäftsbereichsleiter im CCL, verwies darauf, dass die ICCA-Vereinigung das Projekt zum Glück von der ersten Idee an unterstützt habe. Denn das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Baustein in der Kongressbranche.

Redner 

CCL-Geschäftsbereichsleiter André Kaldenhoff

 

„Aus der gemeinsamen Vermutung und Hoffnung, etwas Positives zu schaffen, ist Gewissheit geworden. Mit dieser extrem großen positiven Resonanz hat aber keiner gerechnet", so Kaldenhoff. Das „Green Traffic"-Azubiprojekt ziehe inzwischen weltweit seine Kreise, berichtete er weiter. Das renommierte „Green Meeting Industry Council" (GMIC) möchte das Leipziger Projekt als „Best Practise"-Beispiel in einer weltweiten Publikation verbreiten. Außerdem gibt es bereits eine Einladung für einen Vortrag über „Green Traffic" auf einer Council-Veranstaltung 2012 in Kanada. Das amerikanische GMIC ist weltweit die führende gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich darauf konzentriert, Nachhaltigkeit in der Meeting- und Konferenzindustrie zu verankern und zwar im Rahmen von Bildungs- und Forschungsprojekten sowie über Standardisierungsmaßnahmen. Das GMIC arbeitet als Non-Profit-Organisation mit Mitgliedern aus über zwanzig Ländern.

vor Messe 

Die LVB-Auszubildenden Christopher Szymula (l.) und Paul Pjanow waren die Gruppenleiter im ICCA-Azubiprojekt.

 

Willkommener Ausgleich zur Ausbildung 

„Die Zusammenarbeit mit den Messe-Azubis war einerseits sehr interessant und lehrreich, andererseits auch ein willkommener Ausgleich zur Ausbildung. Und trotz der großen Verantwortung hatten wir dabei auch viel Spaß miteinander", sagt Paul Pjanow. Der 17-Jährige lernt im 2. Lehrjahr Industriekaufmann bei den LVB. Gemeinsam mit seinem 19-jährigen LVB-Azubikollegen Christopher Szymula - dieser ist im 2. Lehrjahr zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) in der Fachrichtung Straßenbahn - leitete er das Azubiprojekt „Green Traffic".

„Das Gemeinschaftsprojekt ermöglicht den Auszubildenden, mit anderen Unternehmen der Region zusammen zu arbeiten, Kontakte zu knüpfen und etwas zu schaffen, an das man sich auch noch später erinnern wird", fasst Christopher Szymula seine Eindrücke zusammen.

Gruppe 

Die Gruppenleiter werteten das Projekt vor versammelter Mannschaft aus.

 

Die Reaktion der Kongressteilnehmer auf diesen ganz speziellen Azubi-Service sei insgesamt sehr offen und positiv gewesen. „Ich habe mit Leuten aus Singapur und Äthiopien gesprochen und musste dabei auch viele Fragen über Leipzig beantworten", erinnert sich Paul Pjanow. Der schönste Moment für ihn habe es dann bei der Abschlussveranstaltung des ICCA-Kongresses gegeben: Als die Azubis auf die Bühne gebeten wurden, erhoben sich die über 1.000 Kongressteilnehmer spontan von ihren Sitzen und beklatschten die jungen Leute. „Das war schon ein tolles Gefühl."

Urkunde

Alle Projektteilnehmer erhielten eine Urkunde.

Gruppe2

Torte 

„Süßes" Finale: Die Projekttorte wird angeschnitten.
 

Zusammen arbeiten und zusammen feiern 

Die Abschluss- und Auswertungsveranstaltung im CCL ging für die Auszubildenden mit zwei Überraschungen zu Ende. Mit großem Hallo wurde zunächst die „Projekttorte" in Empfang genommen und dann gleich angeschnitten. Noch größer wurde der Jubel, als LVB-Geschäftsführerin Dr. Groner-Weber das Dankeschön-Geschenk von LVB und Leipziger Messe an die jungen Leute verkündete: eine gemeinsame dreistündige Fahrt mit der „Leipziger Party-Tram" inklusive DJ, Grill-Stop und Getränken.

 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu/ Georg Rokita (CCL)

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Fri, 09 Dec 11 13:44:00 +0100
<![CDATA[„Interessenforum“ für Bauvorhaben KARLI startet mit erstem Informationsabend ]]> Im ersten Quartal 2013 wollen die Stadt Leipzig und LVB mit dem Bauvorhaben Karl-Liebknecht-Straße (KARLI) zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und Körnerstraße beginnen. Die Vorplanung liegt jetzt vor und sollen im nächsten Jahr durch die zuständigen Gremien bestätigt werden. Um Anwohner und Gewerbetreibende frühzeitig in das Projekt einzubinden, haben Stadt und LVB ein Interessenforum mit vielseitigen Informationskanälen ins Leben gerufen. Der Startschuss dafür fiel am 23. November mit einem Bürgerinformationsabend, weitere Veranstaltungen folgten am 1. Dezember.

Schild

Leipzig. Die Aula der Petrischule in der Paul-Gruner-Straße war gut gefüllt an diesem 23. November: Rund 150 Bürger und Gewerbetreibende waren der Einladung gefolgt, sich informieren zu lassen über das, was entlang der KARLI zwischen Leuschner-Platz und Südplatz an Um-, Neu- und Ausbauabschnitten ab Anfang 2013 geplant ist. Eingeladen hatten die Stadt Leipzig und die LVB. Die sehr frühzeitige Einbindung der Anwohner in das Projekt sei sehr bewusst gewählt worden, so Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung: „Wir wollen die Bürger einbeziehen in die Planungen. Deshalb freuen wir uns über jeden, dem die künftige Gestaltung dieser Straße am Herzen liegt und zu diesen Veranstaltungen kommt.“

Publikum
Rund 150 Bürger waren in die Aula der Petrischule gekommen.

 

Podium
Auf dem Podium (v .r. n. l.): Ulf Middelberg und Ronald Juhrs (beide LVB), Martin zur Nedden und Torben Heinemann (beide Stadt Leipzig) sowie Dirk Sikora (LVB)

 

„Mit der heutigen Informationsveranstaltung startet das Interessenforum für das Bauvorhaben KARLI“, sagte Gudula Kienemund. Gemeinsam mit ihrem Moderatorenkollegen Jörg Müller führte sie durch den Abend. Beide kommen von der Agentur Ideenquartier. Die ist mit der Umsetzung des Interessenforums beauftragt und hat ihren Sitz in der Leipziger Härtelstraße – und damit in unmittelbarer Nähe zur KARLI.

Interessiert, neugierig und gespannt folgten die Anwesenden zunächst den Ausführungen der Vertreter von Stadt und LVB über den ersten Planungsstand. „Dieser Vorentwurf gilt als Diskussionsgrundlage, wie die vielen Funktionen der KARLI sowohl für den Individualverkehr per pedes, mit Rad oder Auto als auch für den ÖPNV unter einen Hut gebracht werden können“, sagte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau. Man wolle gemeinsam das Konzept weiterentwickeln. „Eines ist uns auch klar: Kompromisse sind dabei notwendig.“ Über die Vision seien sich die Partner Stadt und LVB allerdings einig: Der Boulevardcharakter der KARLI soll wiederbelebt werden – bei gleichzeitiger Beibehaltung der besonderen Identität der Straße. „Wir wollen gemeinsam eine nachhaltige positive Entwicklung der KARLI“, so zur Nedden. Täglich rollen heute im Schnitt 14.000 Autos und etwa 400 Straßenbahnen mit über 30.000 Fahrgästen über die Straße.

 

Investitionen für neue Südmeile

„Es gibt dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich der KARLI, da die Fahrbahnqualität sehr schlecht ist“, machte Torben Heinemann aus dem Leipziger Verkehrs- und Tiefbauamt deutlich. Bei der über zehn Millionen Euro teuren Neugestaltung der Südmeile sollen deshalb ab 2013 unter anderem eine neue Haltestelle in Höhe der Härtelstraße, teilweise separierte Gleisanlagen und komplett durchgängige Radfahrstreifen entstehen. Im Detail sieht der vorgestellte Planungsentwurf folgendes vor:

Hohe straße
Alltägliches Bild im Bereich der jetzigen Haltestelle Hohe Str./LVB.

 

Der Autoverkehr aus der Petersstraße soll nach rechts auf den Martin-Luther-Ring und künftig auch geradeaus in den Peterssteinweg fahren können. Zudem soll auch der Radverkehr geradeaus in den Peterssteinweg geführt werden. Radfahrer sollen auf beiden Seiten der Karli ein Radfahrstreifen bekommen. Zwischen Dimitroffstraße und Riemannstraße ist vorgesehen, den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr auf einen gemeinsamen Fahrstreifen zu führen.

Münzplatz
Noch fahren die Straßenbahnen vorbei: Nach dem Umbau soll es hier eine neue Haltestelle geben.

 

An der Kreuzung Härtelstraße/ Straße des 17. Juni (Bereich Münzgasse) ist der Bau einer behindertengerechten Haltestelle mit angehobener Radfahrbahn vorgesehen. Eine Ampelanlage sichert hier für Fußgänger die Querung des Peterssteinwegs. Die Möglichkeit zum Linksabbiegen in die Härtelstraße soll grundsätzlich erhalten bleiben. Nördlich der Kreuzung Riemannstraße wird ein Fußgängerübergang ergänzt. 

Karli
Zwischen Peterssteinweg und Riemannstraße

 

Südlich der Kreuzung Riemannstraße bis zur Hohen Straße ist der Bau einer halbseitigen, separaten Straßenbahntrasse in Richtung Innenstadt geplant. Stadtauswärts werden Autoverkehr und Straßenbahn weiter auf einem gemeinsamen Fahrstreifen Platz finden. Auch in diesem Abschnitt sind beidseitige Radfahrstreifen vorgesehen. Zwischen den Straßenbäumen sind Flächen für das Parken und zur Anlieferung der Geschäfte geplant. Die Kreuzung Hohe Straße bekommt zudem eine Fußgängerampel.

Die jetzt vor dem LVB-Haus befindliche Haltestelle Hohe Str./LVB soll nach Süden hinter die Kreuzung Hohe Straße verschoben und in beiden Richtungen als überfahrbare Haltestelle behindertengerecht angelegt werden. Südlich der Kreuzung schließt sich die separate Bahntrasse direkt an die Haltestelle an. Der Auto-Verkehr wird dabei jeweils auf einem Fahrstreifen neben dem Radfahrstreifen geführt, im weiteren Verlauf werden die Straßenbäume mit zwischenliegenden Stellflächen neu geordnet bzw. gepflanzt.

Dirk Sikora, LVB-Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften, sagte speziell zu den zwei neuen sowie verlegten Haltstellen: „Wir schlagen diese Neuordnung der Haltestellen vor, um gefährliche Bereiche zu beseitigen und insgesamt den Verkehrsfluss für alle Beteiligten zu verbessern. Ferner wird dadurch die Zahl der Ein- und Aussteiger in diesem Abschnitt der Karli ansteigen.“

In Höhe der Shakespearestraße ist die Einrichtung einer Ampel vorgesehen. Im Abschnitt Shakespearestraße bis Körnerstraße sollen künftig Autos und Straßenbahnen gemeinsam neben den beidseitigen Radfahrstreifen verkehren. Der Bestand an Bäumen wird bis zur Körnerstraße durch Neupflanzungen ergänzt, stadtauswärts sind weitere Stellflächen geplant. Am nördlichen Ende der Haltestelle Südplatz wird künftig eine komplette Fußgängerampel die Überquerung der Karl-Liebknecht-Straße erleichtern.

 

Diskussion von Gleisfeld bis Anlieferverkehr

Reif für die Komplettsanierung sei der ca. 1 Kilometer lange Straßenabschnitt schon lange, sagte Ronald Juhrs, LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb. „Die letzte grundlegende Sanierung hat die Straße 1974 erlebt.“ Damals wurden auch die Betonelemente verlegt, auf denen die Straßenbahnen heute noch rollen. Damit die Gleise überhaupt noch bis 2013 halten, musste hier eine Langsamfahrstrecke mit maximal zehn Stundenkilometern eingerichtet werden.

Punkte in der anschließenden Diskussion waren zum Beispiel das Thema „Gleise“, die künftige Gestaltung von Anlieferzonen für die Geschäfte, die Situation für Radfahrer in diesem Bereich der KARLI, mögliche Einbußen für Gewerbetreibende im Bereich Hohe Str./LVB durch die Verlegung der Haltestelle oder auch die Schaffung von neuen Parkplätzen entlang der Magistrale.

Publikum2
Pro und Contra gab es in der Diskussion.

Bürgermeister zur Nedden: „Wir nehmen alle Vorschläge auf“

„Wir werden alle Vorschläge aufnehmen“, versicherte zur Nedden. Das Bauvorhaben müsste allerdings am Ende auch den Verkehrsanforderungen und Förderrichtlinien entsprechen, sagte der Baubürgermeister. „Wir gehen ja deshalb bewusst mit den Plänen in die Diskussion, weil wir die Sichtweisen der Bewohner und der unterschiedlichen Interessengruppen mit einbeziehen wollen“, sagte Bürgermeister zur Nedden. Alle bisherigen Überlegungen sind Vorentwürfe, die noch verändert werden können. Bis zum 31. März 2012 nehmen sich Kommune und LVB nun Zeit für die Anregungen der Anwohner, erst danach soll der Entwurf präsentiert und in den politischen Gremien beschlossen werden.

Tafel
Das Interessengemenge der Fragesteller zeigt sich auf dieser Tafel.

 

nach Diksussion
Auch nach dem Ende der Veranstaltung wurde eifrig weiterdiskutiert.

 

Um dabei die Interessen der Anlieger zu berücksichtigen, haben Stadt und LVB das erwähnte Interessenforum mit vier offenen Informationsveranstaltungen gestartet. Neben den Belangen der Anwohner und Gewerbetreibenden sollen dabei auch Fragen über Zeitraum und Umfang der baulichen Belastungen für alle Streckenabschnitte geklärt werden, sagte LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg. Allen beteiligten müsse aber schon vorher klar sein: „Belastungen sind nicht zu vermeiden, damit es am Ende für alle besser wird.“

Eine weitere Informationsveranstaltung folgt am 9. Dezember um 19 Uhr im Verdi-Saal des Volkshauses.

Fragen, Vorschläge und Anregungen können direkt an das Interessenforum gesandt werden.

Der Kontakt zum Interessenforum
E-Mail: karli@lvb.de

Per Post:
Interessenforum Bauvorhaben KARLI - für Anwohner und Gewerbe
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Karl-Liebknecht-Straße 12
04107 Leipzig

 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

 

Weitere Informationen über:
www.lvb.de/karli

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Im ersten Quartal 2013 wollen die Stadt Leipzig und LVB mit dem Bauvorhaben Karl-Liebknecht-Straße (KARLI) zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und Körnerstraße beginnen. Die Vorplanung liegt jetzt vor und sollen im nächsten Jahr durch die zuständigen Gremien bestätigt werden. Um Anwohner und Gewerbetreibende frühzeitig in das Projekt einzubinden, haben Stadt und LVB ein Interessenforum mit vielseitigen Informationskanälen ins Leben gerufen. Der Startschuss dafür fiel am 23. November mit einem Bürgerinformationsabend, weitere Veranstaltungen folgten am 1. Dezember.

]]>
Schild

Leipzig. Die Aula der Petrischule in der Paul-Gruner-Straße war gut gefüllt an diesem 23. November: Rund 150 Bürger und Gewerbetreibende waren der Einladung gefolgt, sich informieren zu lassen über das, was entlang der KARLI zwischen Leuschner-Platz und Südplatz an Um-, Neu- und Ausbauabschnitten ab Anfang 2013 geplant ist. Eingeladen hatten die Stadt Leipzig und die LVB. Die sehr frühzeitige Einbindung der Anwohner in das Projekt sei sehr bewusst gewählt worden, so Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung: „Wir wollen die Bürger einbeziehen in die Planungen. Deshalb freuen wir uns über jeden, dem die künftige Gestaltung dieser Straße am Herzen liegt und zu diesen Veranstaltungen kommt.“

Publikum
Rund 150 Bürger waren in die Aula der Petrischule gekommen.

 

Podium
Auf dem Podium (v .r. n. l.): Ulf Middelberg und Ronald Juhrs (beide LVB), Martin zur Nedden und Torben Heinemann (beide Stadt Leipzig) sowie Dirk Sikora (LVB)

 

„Mit der heutigen Informationsveranstaltung startet das Interessenforum für das Bauvorhaben KARLI“, sagte Gudula Kienemund. Gemeinsam mit ihrem Moderatorenkollegen Jörg Müller führte sie durch den Abend. Beide kommen von der Agentur Ideenquartier. Die ist mit der Umsetzung des Interessenforums beauftragt und hat ihren Sitz in der Leipziger Härtelstraße – und damit in unmittelbarer Nähe zur KARLI.

Interessiert, neugierig und gespannt folgten die Anwesenden zunächst den Ausführungen der Vertreter von Stadt und LVB über den ersten Planungsstand. „Dieser Vorentwurf gilt als Diskussionsgrundlage, wie die vielen Funktionen der KARLI sowohl für den Individualverkehr per pedes, mit Rad oder Auto als auch für den ÖPNV unter einen Hut gebracht werden können“, sagte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau. Man wolle gemeinsam das Konzept weiterentwickeln. „Eines ist uns auch klar: Kompromisse sind dabei notwendig.“ Über die Vision seien sich die Partner Stadt und LVB allerdings einig: Der Boulevardcharakter der KARLI soll wiederbelebt werden – bei gleichzeitiger Beibehaltung der besonderen Identität der Straße. „Wir wollen gemeinsam eine nachhaltige positive Entwicklung der KARLI“, so zur Nedden. Täglich rollen heute im Schnitt 14.000 Autos und etwa 400 Straßenbahnen mit über 30.000 Fahrgästen über die Straße.

 

Investitionen für neue Südmeile

„Es gibt dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich der KARLI, da die Fahrbahnqualität sehr schlecht ist“, machte Torben Heinemann aus dem Leipziger Verkehrs- und Tiefbauamt deutlich. Bei der über zehn Millionen Euro teuren Neugestaltung der Südmeile sollen deshalb ab 2013 unter anderem eine neue Haltestelle in Höhe der Härtelstraße, teilweise separierte Gleisanlagen und komplett durchgängige Radfahrstreifen entstehen. Im Detail sieht der vorgestellte Planungsentwurf folgendes vor:

Hohe straße
Alltägliches Bild im Bereich der jetzigen Haltestelle Hohe Str./LVB.

 

Der Autoverkehr aus der Petersstraße soll nach rechts auf den Martin-Luther-Ring und künftig auch geradeaus in den Peterssteinweg fahren können. Zudem soll auch der Radverkehr geradeaus in den Peterssteinweg geführt werden. Radfahrer sollen auf beiden Seiten der Karli ein Radfahrstreifen bekommen. Zwischen Dimitroffstraße und Riemannstraße ist vorgesehen, den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr auf einen gemeinsamen Fahrstreifen zu führen.

Münzplatz
Noch fahren die Straßenbahnen vorbei: Nach dem Umbau soll es hier eine neue Haltestelle geben.

 

An der Kreuzung Härtelstraße/ Straße des 17. Juni (Bereich Münzgasse) ist der Bau einer behindertengerechten Haltestelle mit angehobener Radfahrbahn vorgesehen. Eine Ampelanlage sichert hier für Fußgänger die Querung des Peterssteinwegs. Die Möglichkeit zum Linksabbiegen in die Härtelstraße soll grundsätzlich erhalten bleiben. Nördlich der Kreuzung Riemannstraße wird ein Fußgängerübergang ergänzt. 

Karli
Zwischen Peterssteinweg und Riemannstraße

 

Südlich der Kreuzung Riemannstraße bis zur Hohen Straße ist der Bau einer halbseitigen, separaten Straßenbahntrasse in Richtung Innenstadt geplant. Stadtauswärts werden Autoverkehr und Straßenbahn weiter auf einem gemeinsamen Fahrstreifen Platz finden. Auch in diesem Abschnitt sind beidseitige Radfahrstreifen vorgesehen. Zwischen den Straßenbäumen sind Flächen für das Parken und zur Anlieferung der Geschäfte geplant. Die Kreuzung Hohe Straße bekommt zudem eine Fußgängerampel.

Die jetzt vor dem LVB-Haus befindliche Haltestelle Hohe Str./LVB soll nach Süden hinter die Kreuzung Hohe Straße verschoben und in beiden Richtungen als überfahrbare Haltestelle behindertengerecht angelegt werden. Südlich der Kreuzung schließt sich die separate Bahntrasse direkt an die Haltestelle an. Der Auto-Verkehr wird dabei jeweils auf einem Fahrstreifen neben dem Radfahrstreifen geführt, im weiteren Verlauf werden die Straßenbäume mit zwischenliegenden Stellflächen neu geordnet bzw. gepflanzt.

Dirk Sikora, LVB-Geschäftsbereichsleiter Investitionen und Liegenschaften, sagte speziell zu den zwei neuen sowie verlegten Haltstellen: „Wir schlagen diese Neuordnung der Haltestellen vor, um gefährliche Bereiche zu beseitigen und insgesamt den Verkehrsfluss für alle Beteiligten zu verbessern. Ferner wird dadurch die Zahl der Ein- und Aussteiger in diesem Abschnitt der Karli ansteigen.“

In Höhe der Shakespearestraße ist die Einrichtung einer Ampel vorgesehen. Im Abschnitt Shakespearestraße bis Körnerstraße sollen künftig Autos und Straßenbahnen gemeinsam neben den beidseitigen Radfahrstreifen verkehren. Der Bestand an Bäumen wird bis zur Körnerstraße durch Neupflanzungen ergänzt, stadtauswärts sind weitere Stellflächen geplant. Am nördlichen Ende der Haltestelle Südplatz wird künftig eine komplette Fußgängerampel die Überquerung der Karl-Liebknecht-Straße erleichtern.

 

Diskussion von Gleisfeld bis Anlieferverkehr

Reif für die Komplettsanierung sei der ca. 1 Kilometer lange Straßenabschnitt schon lange, sagte Ronald Juhrs, LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb. „Die letzte grundlegende Sanierung hat die Straße 1974 erlebt.“ Damals wurden auch die Betonelemente verlegt, auf denen die Straßenbahnen heute noch rollen. Damit die Gleise überhaupt noch bis 2013 halten, musste hier eine Langsamfahrstrecke mit maximal zehn Stundenkilometern eingerichtet werden.

Punkte in der anschließenden Diskussion waren zum Beispiel das Thema „Gleise“, die künftige Gestaltung von Anlieferzonen für die Geschäfte, die Situation für Radfahrer in diesem Bereich der KARLI, mögliche Einbußen für Gewerbetreibende im Bereich Hohe Str./LVB durch die Verlegung der Haltestelle oder auch die Schaffung von neuen Parkplätzen entlang der Magistrale.

Publikum2
Pro und Contra gab es in der Diskussion.

Bürgermeister zur Nedden: „Wir nehmen alle Vorschläge auf“

„Wir werden alle Vorschläge aufnehmen“, versicherte zur Nedden. Das Bauvorhaben müsste allerdings am Ende auch den Verkehrsanforderungen und Förderrichtlinien entsprechen, sagte der Baubürgermeister. „Wir gehen ja deshalb bewusst mit den Plänen in die Diskussion, weil wir die Sichtweisen der Bewohner und der unterschiedlichen Interessengruppen mit einbeziehen wollen“, sagte Bürgermeister zur Nedden. Alle bisherigen Überlegungen sind Vorentwürfe, die noch verändert werden können. Bis zum 31. März 2012 nehmen sich Kommune und LVB nun Zeit für die Anregungen der Anwohner, erst danach soll der Entwurf präsentiert und in den politischen Gremien beschlossen werden.

Tafel
Das Interessengemenge der Fragesteller zeigt sich auf dieser Tafel.

 

nach Diksussion
Auch nach dem Ende der Veranstaltung wurde eifrig weiterdiskutiert.

 

Um dabei die Interessen der Anlieger zu berücksichtigen, haben Stadt und LVB das erwähnte Interessenforum mit vier offenen Informationsveranstaltungen gestartet. Neben den Belangen der Anwohner und Gewerbetreibenden sollen dabei auch Fragen über Zeitraum und Umfang der baulichen Belastungen für alle Streckenabschnitte geklärt werden, sagte LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg. Allen beteiligten müsse aber schon vorher klar sein: „Belastungen sind nicht zu vermeiden, damit es am Ende für alle besser wird.“

Eine weitere Informationsveranstaltung folgt am 9. Dezember um 19 Uhr im Verdi-Saal des Volkshauses.

Fragen, Vorschläge und Anregungen können direkt an das Interessenforum gesandt werden.

Der Kontakt zum Interessenforum
E-Mail: karli@lvb.de

Per Post:
Interessenforum Bauvorhaben KARLI - für Anwohner und Gewerbe
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Karl-Liebknecht-Straße 12
04107 Leipzig

 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

 

Weitere Informationen über:
www.lvb.de/karli

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Fri, 02 Dec 11 10:57:00 +0100
<![CDATA[Vom Handschieber bis zum 12-Tonnen-Laster ]]> Die Flotte der Winterdienstfahrzeuge steht bereit, die Mitarbeiter kennen ihre Touren: Die Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH sind auf den nahenden Winter gut vorbereitet. Bei einem Pressetermin präsentierte die LVB-Tochter den Fuhrpark und ihr Konzept, um die Behinderungen durch Eis und Schnee an den Haltestellen von Straßenbahn und Bus möglichst gering zu halten.       

Flotte
In Reih und Glied: die LSB-Winterdienstflotte

Leipzig. „Wir sind für alle Fälle gewappnet, der Winter kann kommen.“ Kai Rensmann ist Geschäftsführer der Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH. Das LVB-Tochterunternehmen erfüllt im Auftrag der LVB den straßengebundenen Winterdienst. Am 17. November präsentierten die LSB den Medien ihren Fuhrpark, mit dem sie an Haltestellen von Straßenbahnen und Bussen sowie auf den sogenannten Busspuren räumen und streuen wollen. Vom Handschieber bis zum 12-Tonnen-Fahrzeug sei alles vorhanden, sagt Rensmann. 

Herr Rensmann
LSB-Geschäftsführer Kai Rensmann (M.) erläutert die organisatorischen und technischen Vorkehrungen.

 

Insgesamt stehen den LSB 21 Fahrzeuge zur Verfügung – vom Lastkraftwagen und Traktor mit Winterdienst-Ausrüstung über Multicar und Transporter bis hin zum kleinen City Ranger Egholm 2200. Das sind Geräteträger mit einem kompletten Anbaugeräteprogramm. Mit ihren Spezialgeräten sind sie wie geschaffen für verschiedene Einsatzmöglichkeiten: Vom Kehren und Saugen im Frühling, Rasenmähen und Kantenschneiden im Sommer bis hin zum Schneeräumen sowie Sand-, Splitt- und Salzstreuen im Winter.

Egholm
Neu im Kampf gegen Eis und Schnee: ein Egholm 2200

 

Iveco
Der Iveco-Laster wird in diesem Jahr fast ausschließlich für das Freihalten von Busspuren eingesetzt.

 

Neben einem neuangeschafften Traktor und einem Egholm sind zum Fuhrpark auch zwei VW Caddys und der Multicar Fumo neu hinzugekommen, die jeweils gegen ältere Fahrzeuge ersetzt wurden. Dahinter steckt ein LSB-Prinzip: Alle drei bis fünf Jahre werden Fahrzeuge ausgetauscht. Rensmann: „Wir wollen, dass unsere Technik immer auf dem neuesten Stand ist.“ Der größtenteils geleaste LSB-Fuhrpark verschlingt monatliche Bereitstellungs- und Unterhaltungskosten von rund 20.000 Euro.

Diese Fahrzeuge setzen die LSB im Winterdienst für die LVB im Stadtgebiet Leipzig sowie in angrenzenden Gemarkungen wie Schkeuditz und Taucha ein. 21 Fahrzeuge bedeuten dann auch 21 festgelegte Touren, die 26 Mitarbeiter bewältigen. Sollte es operativ notwendig werden, stehen weitere 20 LSB-Mitarbeiter in Reserve bereit.

 

LSB-Leitstelle „CESAR“ ist 24 Stunden besetzt

Organisiert und gesteuert werden alle Touren und Einsätze aus der LSB-eigenen Leitstelle, die rund um die Uhr besetzt ist. Die Leitstelle heißt „CESAR“. Das ist die Abkürzung für „Centrale Einsatzsteuerung und Auftragsregie“. Hier sorgen Disponenten wie Susann Hildebrand und Peggy Schick dafür, dass alle Anfragen von Kunden zu Winterdienstgeschehnissen schnell und professionell behandelt werden. LSB-Kunden beim Winterdienst sind in erster Linie die drei LVV-Unternehmen LVB, Stadtwerke Leipzig (SW L) und Kommunale Wasserwerke Leipzig (KWL). 

Leitstelle
Die Disponentinnen Susann Hildebrand (vorn) und Peggy Schick in der LSB-Leitstelle „CESAR“.

 

Informationen zu den Touren und Routen bekommen die eingesetzten LSB-Mitarbeiter aus ihrer Leitstelle auf tragbare elektronische Mobilgeräte, die im Fahrzeug angebracht sind und über GPS ständig geortet werden können. Der Vorteil: Die Winterdienstler können im Bedarfsfall schnell auch „umgelenkt“ oder zu anderen Schwerpunkten geordert werden. 

Herr Faroß
Fahrzeugverantwortlicher Andreas Faroß demonstriert die mobilen Geräte, mit denen die Touren über GPS gesteuert werden können.

 

„Viele Mitarbeiter kennen ihre Touren aus dem Effeff. Die wissen, worauf es im Ernstfall ankommt“, sagt Kathrin Kühnel. Sie ist die Einsatzleiterin Winterdienst bei den LSB. Sie berichtet, dass jeweils rund 100 Schneeschieber, Besen und Eimer parat stehen beziehungsweise auf den Winterdienstfahrzeugen deponiert sind. „Wenn die Kollegen mit den Fahrzeugen nicht weiterkommen, greifen sie natürlich auch zu diesen Hilfsmitteln“, so Kühnel. 

Schneepflug
LSB-Einsatzleiterin Kathrin Kühnel (li.) und Andreas Faroß zeigen, wie schnell das Umrüsten eines Egholm zum Schneepflug funktioniert.

 

450 Tonnen Streusalz liegen auf Vorrat

Neu in diesem Winter sind bei den LSB zwei Silos für die Salzbevorratung. Diese haben jeweils 26 Kubikmeter Fassungsvermögen. Damit können vor allem die kleinen Winterdienstfahrzeuge schneller wieder mit Streusalz befüllt werden. „Wir haben jetzt schon soviel Vorrat an Salz, wie wir im vergangenen Winter insgesamt gestreut haben“, so der LSB-Geschäftsführer. In Zahlen: 450 Tonnen.

 

Silos
In den zwei neuen Silos können zusammen 52 Kubikmeter Streusalz gelagert werden.

 

Wenn die großen Winterdienstfahrzeuge Salz nachfüllen müssen, geschieht dies beim LSB-Geschäftspartner Stadtreinigung Leipzig. Mit diesem städtischen Unternehmen pflegt die LVB-Tochter eine enge organisatorische Abstimmung. „Wenn es zum Ernstfall kommt, stimmen wir uns so viel wie möglich ab und helfen uns auch gegenseitig, wo es geht“, sagt Kai Rensmann.

 

LVB wollen dem nahenden Winter besser begegnen

Die LVB haben in den vergangenen Monaten intensive Vorbereitungen für den kommenden Winter in den Handlungsfeldern Organisation, Technik und Kommunikation getroffen.

„Wir können das Wetter nicht ändern, aber unsere Vorbereitungen auf den Winter verbessern aber schon, erklärte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, vergangene Woche auf dem 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforum.

Organisatorisch gehört dazu unter anderem eine neue Winter-Dienstordnung. Diese enthält sieben anstatt bislang drei Winterdienststufen und fixiert für alle Mitarbeiter Grundregeln für die Abläufe in besonderen Situationen. Anhand von speziellen Einsatzstufen gibt es Maßnahmepläne wie Sonderfahr- und Dienstpläne, Nachtschichten, um Strecken frei zu fahren, Verstärkung beim Service-Telefon und beim Winterdienst sowie Pläne, um die Versorgung der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Auch technisch rüsten die LVB für den Winter auf: Im Dezember bekommt das Unternehmen von der IFTEC GmbH einen Schienenschneepflug geliefert. Beschafft wurden außerdem bereits Schneefangzäune, Streugut und Auftaumittel, aber auch Handgeräte wie Schneeschieber, Ladekabel für Handys und Arbeitsschutzbekleidung.

Ihre Bewährungsprobe im Winter sollen laut Ulf Middelberg auch die Verkehrsmeldungen der LVB bestehen. Seit Juli ist dieser Informationskanal für die Fahrgäste geöffnet. Die Verkehrsmeldungen kommen direkt aus der Leitstelle und informieren über Störungen im LVB-Liniennetz per Internet oder mobil per Handy.

Für die LVB-Internetseite wurden technische und inhaltliche Vorbereitungen getroffen, um auch bei weitreichenden Störungen immer die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen zu können – beispielsweise mit dem Zuschalten einer Notfallseite. 


Auch an den Säulen mit Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) wollen die Verkehrsbetriebe umfassender und zielgerichteter informieren.

Darüber hinaus sorgen die LVB dafür, dass auch an ausgewählten Haltestellen Mitarbeiter präsent sind, die den Fahrgästen für Informationen zur Verfügung stehen. An hochfrequentierten Haltestellen ohne Informationssystem werden die Fahrgäste von den Mitarbeitern des Mobilitäts-Service informiert.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit für alle Fahrgäste mit einem internetfähigen Handy nicht nur auf die mobile Website (www.lvb.de/v), sondern auch auf die easy.GO-App zuzugreifen. Das Servicetelefon unter 19 449 wird ab Winterstufe 5 erheblich personell verstärkt. 


 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

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Die Flotte der Winterdienstfahrzeuge steht bereit, die Mitarbeiter kennen ihre Touren: Die Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH sind auf den nahenden Winter gut vorbereitet. Bei einem Pressetermin präsentierte die LVB-Tochter den Fuhrpark und ihr Konzept, um die Behinderungen durch Eis und Schnee an den Haltestellen von Straßenbahn und Bus möglichst gering zu halten.       

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Flotte
In Reih und Glied: die LSB-Winterdienstflotte

Leipzig. „Wir sind für alle Fälle gewappnet, der Winter kann kommen.“ Kai Rensmann ist Geschäftsführer der Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH. Das LVB-Tochterunternehmen erfüllt im Auftrag der LVB den straßengebundenen Winterdienst. Am 17. November präsentierten die LSB den Medien ihren Fuhrpark, mit dem sie an Haltestellen von Straßenbahnen und Bussen sowie auf den sogenannten Busspuren räumen und streuen wollen. Vom Handschieber bis zum 12-Tonnen-Fahrzeug sei alles vorhanden, sagt Rensmann. 

Herr Rensmann
LSB-Geschäftsführer Kai Rensmann (M.) erläutert die organisatorischen und technischen Vorkehrungen.

 

Insgesamt stehen den LSB 21 Fahrzeuge zur Verfügung – vom Lastkraftwagen und Traktor mit Winterdienst-Ausrüstung über Multicar und Transporter bis hin zum kleinen City Ranger Egholm 2200. Das sind Geräteträger mit einem kompletten Anbaugeräteprogramm. Mit ihren Spezialgeräten sind sie wie geschaffen für verschiedene Einsatzmöglichkeiten: Vom Kehren und Saugen im Frühling, Rasenmähen und Kantenschneiden im Sommer bis hin zum Schneeräumen sowie Sand-, Splitt- und Salzstreuen im Winter.

Egholm
Neu im Kampf gegen Eis und Schnee: ein Egholm 2200

 

Iveco
Der Iveco-Laster wird in diesem Jahr fast ausschließlich für das Freihalten von Busspuren eingesetzt.

 

Neben einem neuangeschafften Traktor und einem Egholm sind zum Fuhrpark auch zwei VW Caddys und der Multicar Fumo neu hinzugekommen, die jeweils gegen ältere Fahrzeuge ersetzt wurden. Dahinter steckt ein LSB-Prinzip: Alle drei bis fünf Jahre werden Fahrzeuge ausgetauscht. Rensmann: „Wir wollen, dass unsere Technik immer auf dem neuesten Stand ist.“ Der größtenteils geleaste LSB-Fuhrpark verschlingt monatliche Bereitstellungs- und Unterhaltungskosten von rund 20.000 Euro.

Diese Fahrzeuge setzen die LSB im Winterdienst für die LVB im Stadtgebiet Leipzig sowie in angrenzenden Gemarkungen wie Schkeuditz und Taucha ein. 21 Fahrzeuge bedeuten dann auch 21 festgelegte Touren, die 26 Mitarbeiter bewältigen. Sollte es operativ notwendig werden, stehen weitere 20 LSB-Mitarbeiter in Reserve bereit.

 

LSB-Leitstelle „CESAR“ ist 24 Stunden besetzt

Organisiert und gesteuert werden alle Touren und Einsätze aus der LSB-eigenen Leitstelle, die rund um die Uhr besetzt ist. Die Leitstelle heißt „CESAR“. Das ist die Abkürzung für „Centrale Einsatzsteuerung und Auftragsregie“. Hier sorgen Disponenten wie Susann Hildebrand und Peggy Schick dafür, dass alle Anfragen von Kunden zu Winterdienstgeschehnissen schnell und professionell behandelt werden. LSB-Kunden beim Winterdienst sind in erster Linie die drei LVV-Unternehmen LVB, Stadtwerke Leipzig (SW L) und Kommunale Wasserwerke Leipzig (KWL). 

Leitstelle
Die Disponentinnen Susann Hildebrand (vorn) und Peggy Schick in der LSB-Leitstelle „CESAR“.

 

Informationen zu den Touren und Routen bekommen die eingesetzten LSB-Mitarbeiter aus ihrer Leitstelle auf tragbare elektronische Mobilgeräte, die im Fahrzeug angebracht sind und über GPS ständig geortet werden können. Der Vorteil: Die Winterdienstler können im Bedarfsfall schnell auch „umgelenkt“ oder zu anderen Schwerpunkten geordert werden. 

Herr Faroß
Fahrzeugverantwortlicher Andreas Faroß demonstriert die mobilen Geräte, mit denen die Touren über GPS gesteuert werden können.

 

„Viele Mitarbeiter kennen ihre Touren aus dem Effeff. Die wissen, worauf es im Ernstfall ankommt“, sagt Kathrin Kühnel. Sie ist die Einsatzleiterin Winterdienst bei den LSB. Sie berichtet, dass jeweils rund 100 Schneeschieber, Besen und Eimer parat stehen beziehungsweise auf den Winterdienstfahrzeugen deponiert sind. „Wenn die Kollegen mit den Fahrzeugen nicht weiterkommen, greifen sie natürlich auch zu diesen Hilfsmitteln“, so Kühnel. 

Schneepflug
LSB-Einsatzleiterin Kathrin Kühnel (li.) und Andreas Faroß zeigen, wie schnell das Umrüsten eines Egholm zum Schneepflug funktioniert.

 

450 Tonnen Streusalz liegen auf Vorrat

Neu in diesem Winter sind bei den LSB zwei Silos für die Salzbevorratung. Diese haben jeweils 26 Kubikmeter Fassungsvermögen. Damit können vor allem die kleinen Winterdienstfahrzeuge schneller wieder mit Streusalz befüllt werden. „Wir haben jetzt schon soviel Vorrat an Salz, wie wir im vergangenen Winter insgesamt gestreut haben“, so der LSB-Geschäftsführer. In Zahlen: 450 Tonnen.

 

Silos
In den zwei neuen Silos können zusammen 52 Kubikmeter Streusalz gelagert werden.

 

Wenn die großen Winterdienstfahrzeuge Salz nachfüllen müssen, geschieht dies beim LSB-Geschäftspartner Stadtreinigung Leipzig. Mit diesem städtischen Unternehmen pflegt die LVB-Tochter eine enge organisatorische Abstimmung. „Wenn es zum Ernstfall kommt, stimmen wir uns so viel wie möglich ab und helfen uns auch gegenseitig, wo es geht“, sagt Kai Rensmann.

 

LVB wollen dem nahenden Winter besser begegnen

Die LVB haben in den vergangenen Monaten intensive Vorbereitungen für den kommenden Winter in den Handlungsfeldern Organisation, Technik und Kommunikation getroffen.

„Wir können das Wetter nicht ändern, aber unsere Vorbereitungen auf den Winter verbessern aber schon, erklärte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, vergangene Woche auf dem 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforum.

Organisatorisch gehört dazu unter anderem eine neue Winter-Dienstordnung. Diese enthält sieben anstatt bislang drei Winterdienststufen und fixiert für alle Mitarbeiter Grundregeln für die Abläufe in besonderen Situationen. Anhand von speziellen Einsatzstufen gibt es Maßnahmepläne wie Sonderfahr- und Dienstpläne, Nachtschichten, um Strecken frei zu fahren, Verstärkung beim Service-Telefon und beim Winterdienst sowie Pläne, um die Versorgung der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Auch technisch rüsten die LVB für den Winter auf: Im Dezember bekommt das Unternehmen von der IFTEC GmbH einen Schienenschneepflug geliefert. Beschafft wurden außerdem bereits Schneefangzäune, Streugut und Auftaumittel, aber auch Handgeräte wie Schneeschieber, Ladekabel für Handys und Arbeitsschutzbekleidung.

Ihre Bewährungsprobe im Winter sollen laut Ulf Middelberg auch die Verkehrsmeldungen der LVB bestehen. Seit Juli ist dieser Informationskanal für die Fahrgäste geöffnet. Die Verkehrsmeldungen kommen direkt aus der Leitstelle und informieren über Störungen im LVB-Liniennetz per Internet oder mobil per Handy.

Für die LVB-Internetseite wurden technische und inhaltliche Vorbereitungen getroffen, um auch bei weitreichenden Störungen immer die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen zu können – beispielsweise mit dem Zuschalten einer Notfallseite. 


Auch an den Säulen mit Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) wollen die Verkehrsbetriebe umfassender und zielgerichteter informieren.

Darüber hinaus sorgen die LVB dafür, dass auch an ausgewählten Haltestellen Mitarbeiter präsent sind, die den Fahrgästen für Informationen zur Verfügung stehen. An hochfrequentierten Haltestellen ohne Informationssystem werden die Fahrgäste von den Mitarbeitern des Mobilitäts-Service informiert.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit für alle Fahrgäste mit einem internetfähigen Handy nicht nur auf die mobile Website (www.lvb.de/v), sondern auch auf die easy.GO-App zuzugreifen. Das Servicetelefon unter 19 449 wird ab Winterstufe 5 erheblich personell verstärkt. 


 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

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Mon, 21 Nov 11 16:07:00 +0100
<![CDATA[„Wir wollen dem Winter besser begegnen“]]> Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben sich auf den Winter vorbereitet. Das Unternehmen hat deshalb in den vergangenen Monaten viel Kraft in die drei Handlungsfelder Organisation, Technik und Kommunikation gesteckt, um diesmal besser vorbereitet zu sein. Die Eckpunkte dieses „Winterplans" stellte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, am 9. November während des 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforums der IFTEC GmbH vor. Auf der Veranstaltung präsentierte Middelberg außerdem das LVB-Strategiepapier „Fokus 25 - moderne Mobilität in Leipzig".     

PT
LVB-Pressekonferenz zum Thema Winter während des 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforums der IFTEC GmbH

Leipzig. Der vergangene Winter hatte die LVB vor extreme Probleme gestellt. Blitzeis und extremer Schneefall hatten am 8. Dezember sowie vom 25. bis 27. Dezember 2010 sogar für zwei Totalausfälle im Liniennetz der LVB gesorgt. Allein um die Schäden des vergangenen Winters zu beheben, mussten die Leipziger Verkehrsbetriebe 1,1 Millionen Euro in die Hand nehmen und investieren.

„Wir haben die Lehren aus dem Winter 2010 gezogen und Maßnahmen ergriffen, um technisch, organisatorisch und kommunikativ auch in extremen Situationen gut vorbereitet zu sein“, sagte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, am 9. November in seinem Leitvortrag auf dem 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforum im Mediencampus Villa Ida. 

Herr Middelberg
Ulf Middelberg während seines Vortrages auf dem 5. LIF

 

Das LIF Leipziger Instandhaltungsforum ist eine von IFTEC organisierte Kundenveranstaltung. Seit 2007 hat sich die Tagung als überregionale Plattform etabliert und lockt jährlich knapp 150 Teilnehmer aus 25 Nahverkehrsbetrieben, von Planungs- und Ingenieurbüros sowie Industriepartnern nach Leipzig. Im Mittelpunkt des Forums steht der Gedankenaustausch über aktuelle Themen aus der Fahrzeug- und Fahrweginstandhaltung. Die IFTEC GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der LVB-Gruppe und der Siemens AG und für die komplette Systeminstandhaltung an Fahrzeugen und Fahrwegen des Straßenbahn-Systems verantwortlich.

Mediencampus

Schild

Herr rebitzer
Der Mediencampus Villa Ida in Leipzig war Veranstaltungsort des 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforums.

 

In seinem Vortrag und der anschließenden Pressekonferenz machte Middelberg eines immer wieder deutlich: „Wir wollen dem Winter besser begegnen und Einschränkungen für die Fahrgäste minimieren. Und wenn der Winter kommt, sieht er uns zumindest gut vorbereitet.“

 

Handlungsfeld: Organisation

Konkret bedeutet das: Die LVB haben eine neue Winter-Dienstordnung erstellt. Diese enthält sieben anstatt bislang drei Winterdienststufen und fixiert für alle Mitarbeiter Grundregeln für die Abläufe in besonderen Situationen. Anhand von speziellen Einsatzstufen gibt es Maßnahmepläne wie Sonderfahr- und Dienstpläne, Nachtschichten, um Strecken frei zu fahren, Verstärkung bei Service-Telefon und bei Winterdienst sowie Pläne, um die Versorgung der Mitarbeiter zu gewährleisten. „Wir sind seit Wochen in allen Bereichen des Unternehmens unterwegs, um die Mitarbeiter über die neuen Regeln zu informieren. Ziel muss es sein, dass jeder weiß, was von ihm im Notfall erwartet wird“, so Ulf Middelberg. „Wir haben alle Dinge durchgespielt, um mit den Mitarbeitern möglichst richtige Entscheidungen zu treffen.“

Die LVB-Mitarbeiter stehen bereit, um im Fall der Fälle zur Stelle zu sein. Solch ein Notfallplan setze allerdings auch voraus, dass die Menschen auch verfügbar seien. Man habe deshalb in den Verwaltungsbereichen der LVB gefragt, wer für derartige Notfalleinsätze bereitstehen würde. „Die Resonanz bei den Kollegen war hervorragend. Viele haben ihre Bereitschaft erklärt mitzumachen“, freut sich der LVB-Geschäftsführer.

In speziellen Schulungen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst und auf allen anderen Arbeitsplätzen auf besondere Situationen im Winter vorbereitet. Darüber hinaus steht Informationsmaterial zur Verfügung sowie ein internes Wintertelefon als Hilfsmittel bei Nachfragen im Dienst.

In der modifizierten Winter-Dienstordnung ist auch genau geregelt, ab wann der Krisenstab der LVB den Notfahrplan beschließt. Der Notfahrplan beinhaltet zum Beispiel den 24-stündigen Straßenbahnbetrieb, um die Gleise befahrbar zu halten. Für den Fall, dass der Straßenbahnbetrieb sofort eingestellt werden muss, bauen die LVB mit allen verfügbaren Bussen ein Notbetrieb für die Straßenbahnstrecken auf. Dazu werden alle verfügbaren Busfahrer eingesetzt und am Hauptbahnhof konzentriert. Mehrere Buslinien wie die 60, 65, 67, 70, 74, 76, 80 und 90 fahren dann in größeren Abständen, um mit diesen Fahrzeugen den Notbetrieb aufrechtzuerhalten.

 

Handlungsfeld: Technik

Neben der bereits erwähnten Investition in die Beseitigung von Winterschäden haben die LVB zudem Vorsorge getroffen, um sich mit anderen technischen Maßnahmen auf die Wintermonate vorzubereiten. Von der IFTEC GmbH bekommen die LVB einen Schienenschneepflug. Beschafft wurden außerdem bereits Schneefangzäune, ausreichend Streugut und Auftaumittel, zusätzliche straßengebundene Schneeräumtechnik, aber auch Handgeräte wie Schneeschieber, Ladekabel für Handys und Arbeitsschutzbekleidung.

Um die Oberleitungen nicht vereisen zu lassen, werden einerseits verstärkt die erwähnten nächtlichen „Leerfahrten“ mit Straßenbahnen gemacht. „Wir sind aber auch darauf vorbereitet, gezielt Enteisungen von Oberleitungen vorzunehmen“, so der LVB-Chef. Dafür würde eine spezielle Glycerin-Schicht auf die Leitungen aufgebracht. Das könne man aber nur punktuell auf Schwerpunktstrecken und nicht flächendeckend machen.

Für die bessere Beräumung der Haltestellen haben sich die Verantwortlichen mit der dafür beauftragten LVB-Tochter Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH zusammengesetzt. Man habe sich darauf verständigt, so Middelberg, die Abläufe zu optimieren und auch mehr Personal einzusetzen.

Mit der Leipziger Stadtreinigung besteht ebenso eine enge organisatorische Abstimmung. Auch für diesen Winter gilt die Zusammenarbeit über 24 Stunden, alles unter der Maßgabe und mit dem Ziel, den Nahverkehr auch in schwierigen Situationen am Laufen zu halten.

 

Handlungsfeld: Kommunikation

Ihre Bewährungsprobe im Winter sollen laut Ulf Middelberg auch die Verkehrsmeldungen der LVB bestehen. Seit Juli ist dieser Informationskanal für die Fahrgäste geöffnet. Die Verkehrsmeldungen kommen direkt aus der Leitstelle und informieren über Störungen im LVB-Liniennetz per Internet oder mobil per Handy.

Für die LVB-Internetseite wurden technische und inhaltliche Vorbereitungen getroffen, um auch bei weitreichenden Störungen immer die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen zu können – beispielsweise mit dem Zuschalten eine Notfallseite. 


Auch an den Säulen mit Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) wollen die Verkehrsbetriebe umfassender und zielgerichteter informieren.

Darüber hinaus sorgen die LVB dafür, dass auch an ausgewählten Haltestellen Mitarbeiter präsent sind, die den Fahrgästen für Informationen zur Verfügung stehen. An hochfrequentierten Haltestellen ohne Informationssystem werden die Fahrgäste von den Mitarbeitern des Mobilitäts-Service informiert.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit für alle Fahrgäste mit einem internetfähigen Handy nicht nur auf die mobile Website (www.lvb.de/v), sondern auch auf die easy.GO-App zuzugreifen. Das Servicetelefon unter 19 449 wird bei entsprechender Wetterlage erheblich personell verstärkt. 


Middelberg: „Mit all diesen Einzelprojekten tragen wir dafür Sorge, dass die aktuellen Informationen im Notfall auf möglichst vielen Kanälen verfügbar sind. „Wir wollen Hand in Hand mit den Kunden gut durch den Winter kommen.“

 

LVB legen mit „Fokus 25“ Strategie für die kommenden Jahre fest

Der professionelle und kundengerechte Umgang mit dem nahenden Winter soll für die Leipziger Verkehrsbetriebe durchaus auch ein erster Prüfstein für die Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie sein. „Fokus 25 – moderne Mobilität in Leipzig“ steht auf dem Titel des Strategiepapiers, welches Ulf Middelberg auf dem Leipziger Instandhaltungsforum ebenfalls vorstellte. Die vergangenen Wochen und Monate nach Amtsantritt der neuen LVB-Geschäftsführung Ulf Middelberg, Dr. Sabine Grohner-Weber und Ronald Juhrs im März wurden LVB-intern intensiv genutzt, um das Programm für die Jahre bis 2025 festzuzurren. Geschäftsführung und Aufsichtsrat, aber auch Betriebsrat und Mitarbeiter trugen gemeinsam Ideen zusammen. „Für uns waren die letzten Wochen gekennzeichnet von einigen für die Leipziger Verkehrsbetriebe zukunftsweisenden strategischen Entscheidungen. Gemeinsam mit der gesamten Führungsmannschaft der LVB-Gruppe haben wir uns von den ersten Monaten unserer Tätigkeit an gründlich vorbereitet.“, so Middelberg. Und weiter: „Wir kennen Leipzig und wir kennen unser Geschäft. So haben wir eine Strategie formuliert und dafür die Unterstützung unseres Aufsichtsrates gewonnen. Wir helfen damit der Stadt wirksam, ihre wirtschaftlichen, sozialen und Umweltziele zu erreichen. Wenn jetzt allerdings Leistungskürzungen und undifferenzierte Kostensenkungen diskutiert werden, geraten die Menschen in unserer Stadt aus dem Blick. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der Oberbürgermeister mehrfach betont hat, für ihn komme nicht in Frage, die Mobilitätsangebote in Leipzig einschränken zu wollen.“

Das ausgegebene Ziel ist anspruchsvoll: Jeder vierte Weg in Leipzig soll mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt werden. Auf die LVB umgerechnet bedeutet das: Die Fahrgastzahlen müssen dafür von gegenwärtig 134 Millionen auf 180 Millionen pro Jahr steigen.

Dafür müsse man, so Middelberg, in erster Linie attraktive Angebote schaffen zu marktgerechten Preisen. Erreichen wollen die LVB dies durch verschiedene Faktoren: vom Einsatz der Elektromobilität und anderen ressourcenschonenden, nachhaltigen Angeboten über effizientere und qualitätsorientierte Prozesse im Unternehmen bis hin zu einem guten Personalmanagement. „Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber in der Region bleiben“, so Middelberg. Eine gute Basis für die anspruchsvollen Aufgaben bilde die ÖPNV-Betrauung durch die Stadt Leipzig, bis zum Jahr 2028. Gleichzeitig sei man sich im Klaren darüber, dass weiter investiert werden müsse in Infrastruktur und Fahrzeuge, machte Middelberg deutlich. Laut einer internen Modellrechnung seien jährlich rund 56 Millionen Euro nötig, die Hälfte davon würde allein für die Netz-Instandsetzung verwendet werden. Middelberg: Der tatsächliche Bedarf ist aber noch höher.“ Die LVB wolle aber alles daran setzen, das Netz weiterzuentwickeln, zum Beispiel durch verbesserte Zugänglichkeiten, bessere Netzverknüpfungen sowie das Einbringen in städtebauliche Entwicklungen.

Die Inbetriebnahme des City-Tunnels Leipzig im Dezember 2013 sehe die LVB eher als Chance denn als Risiko für die eigenen Geschäfte. Es könne zwar durchaus sein, dass beispielsweise durch die Parallelführung des Tunnels zur Straßenbahnlinie 9 kurzfristig Fahrgastzahlen sinken würden. „Doch jeder Fahrgast in der S-Bahn ist tendenziell ein Kunde für die LVB, weil er sich damit für die ÖPNV-Mobilität entschieden hat“, sagt Ulf Middelberg. In Leipzig angekommen könne er sich dann entscheiden, ob er mit Straßenbahn, Bus oder den LVB-Kooperationspartner nextbike oder teilAuto weiterfahren wolle. Es geht um „Rundum-Mobilität“, die die LVB ihren Fahrgästen in Zukunft anbieten wolle.

 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

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Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben sich auf den Winter vorbereitet. Das Unternehmen hat deshalb in den vergangenen Monaten viel Kraft in die drei Handlungsfelder Organisation, Technik und Kommunikation gesteckt, um diesmal besser vorbereitet zu sein. Die Eckpunkte dieses „Winterplans" stellte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, am 9. November während des 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforums der IFTEC GmbH vor. Auf der Veranstaltung präsentierte Middelberg außerdem das LVB-Strategiepapier „Fokus 25 - moderne Mobilität in Leipzig".     

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PT
LVB-Pressekonferenz zum Thema Winter während des 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforums der IFTEC GmbH

Leipzig. Der vergangene Winter hatte die LVB vor extreme Probleme gestellt. Blitzeis und extremer Schneefall hatten am 8. Dezember sowie vom 25. bis 27. Dezember 2010 sogar für zwei Totalausfälle im Liniennetz der LVB gesorgt. Allein um die Schäden des vergangenen Winters zu beheben, mussten die Leipziger Verkehrsbetriebe 1,1 Millionen Euro in die Hand nehmen und investieren.

„Wir haben die Lehren aus dem Winter 2010 gezogen und Maßnahmen ergriffen, um technisch, organisatorisch und kommunikativ auch in extremen Situationen gut vorbereitet zu sein“, sagte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung, am 9. November in seinem Leitvortrag auf dem 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforum im Mediencampus Villa Ida. 

Herr Middelberg
Ulf Middelberg während seines Vortrages auf dem 5. LIF

 

Das LIF Leipziger Instandhaltungsforum ist eine von IFTEC organisierte Kundenveranstaltung. Seit 2007 hat sich die Tagung als überregionale Plattform etabliert und lockt jährlich knapp 150 Teilnehmer aus 25 Nahverkehrsbetrieben, von Planungs- und Ingenieurbüros sowie Industriepartnern nach Leipzig. Im Mittelpunkt des Forums steht der Gedankenaustausch über aktuelle Themen aus der Fahrzeug- und Fahrweginstandhaltung. Die IFTEC GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der LVB-Gruppe und der Siemens AG und für die komplette Systeminstandhaltung an Fahrzeugen und Fahrwegen des Straßenbahn-Systems verantwortlich.

Mediencampus

Schild

Herr rebitzer
Der Mediencampus Villa Ida in Leipzig war Veranstaltungsort des 5. LIF Leipziger Instandhaltungsforums.

 

In seinem Vortrag und der anschließenden Pressekonferenz machte Middelberg eines immer wieder deutlich: „Wir wollen dem Winter besser begegnen und Einschränkungen für die Fahrgäste minimieren. Und wenn der Winter kommt, sieht er uns zumindest gut vorbereitet.“

 

Handlungsfeld: Organisation

Konkret bedeutet das: Die LVB haben eine neue Winter-Dienstordnung erstellt. Diese enthält sieben anstatt bislang drei Winterdienststufen und fixiert für alle Mitarbeiter Grundregeln für die Abläufe in besonderen Situationen. Anhand von speziellen Einsatzstufen gibt es Maßnahmepläne wie Sonderfahr- und Dienstpläne, Nachtschichten, um Strecken frei zu fahren, Verstärkung bei Service-Telefon und bei Winterdienst sowie Pläne, um die Versorgung der Mitarbeiter zu gewährleisten. „Wir sind seit Wochen in allen Bereichen des Unternehmens unterwegs, um die Mitarbeiter über die neuen Regeln zu informieren. Ziel muss es sein, dass jeder weiß, was von ihm im Notfall erwartet wird“, so Ulf Middelberg. „Wir haben alle Dinge durchgespielt, um mit den Mitarbeitern möglichst richtige Entscheidungen zu treffen.“

Die LVB-Mitarbeiter stehen bereit, um im Fall der Fälle zur Stelle zu sein. Solch ein Notfallplan setze allerdings auch voraus, dass die Menschen auch verfügbar seien. Man habe deshalb in den Verwaltungsbereichen der LVB gefragt, wer für derartige Notfalleinsätze bereitstehen würde. „Die Resonanz bei den Kollegen war hervorragend. Viele haben ihre Bereitschaft erklärt mitzumachen“, freut sich der LVB-Geschäftsführer.

In speziellen Schulungen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst und auf allen anderen Arbeitsplätzen auf besondere Situationen im Winter vorbereitet. Darüber hinaus steht Informationsmaterial zur Verfügung sowie ein internes Wintertelefon als Hilfsmittel bei Nachfragen im Dienst.

In der modifizierten Winter-Dienstordnung ist auch genau geregelt, ab wann der Krisenstab der LVB den Notfahrplan beschließt. Der Notfahrplan beinhaltet zum Beispiel den 24-stündigen Straßenbahnbetrieb, um die Gleise befahrbar zu halten. Für den Fall, dass der Straßenbahnbetrieb sofort eingestellt werden muss, bauen die LVB mit allen verfügbaren Bussen ein Notbetrieb für die Straßenbahnstrecken auf. Dazu werden alle verfügbaren Busfahrer eingesetzt und am Hauptbahnhof konzentriert. Mehrere Buslinien wie die 60, 65, 67, 70, 74, 76, 80 und 90 fahren dann in größeren Abständen, um mit diesen Fahrzeugen den Notbetrieb aufrechtzuerhalten.

 

Handlungsfeld: Technik

Neben der bereits erwähnten Investition in die Beseitigung von Winterschäden haben die LVB zudem Vorsorge getroffen, um sich mit anderen technischen Maßnahmen auf die Wintermonate vorzubereiten. Von der IFTEC GmbH bekommen die LVB einen Schienenschneepflug. Beschafft wurden außerdem bereits Schneefangzäune, ausreichend Streugut und Auftaumittel, zusätzliche straßengebundene Schneeräumtechnik, aber auch Handgeräte wie Schneeschieber, Ladekabel für Handys und Arbeitsschutzbekleidung.

Um die Oberleitungen nicht vereisen zu lassen, werden einerseits verstärkt die erwähnten nächtlichen „Leerfahrten“ mit Straßenbahnen gemacht. „Wir sind aber auch darauf vorbereitet, gezielt Enteisungen von Oberleitungen vorzunehmen“, so der LVB-Chef. Dafür würde eine spezielle Glycerin-Schicht auf die Leitungen aufgebracht. Das könne man aber nur punktuell auf Schwerpunktstrecken und nicht flächendeckend machen.

Für die bessere Beräumung der Haltestellen haben sich die Verantwortlichen mit der dafür beauftragten LVB-Tochter Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH zusammengesetzt. Man habe sich darauf verständigt, so Middelberg, die Abläufe zu optimieren und auch mehr Personal einzusetzen.

Mit der Leipziger Stadtreinigung besteht ebenso eine enge organisatorische Abstimmung. Auch für diesen Winter gilt die Zusammenarbeit über 24 Stunden, alles unter der Maßgabe und mit dem Ziel, den Nahverkehr auch in schwierigen Situationen am Laufen zu halten.

 

Handlungsfeld: Kommunikation

Ihre Bewährungsprobe im Winter sollen laut Ulf Middelberg auch die Verkehrsmeldungen der LVB bestehen. Seit Juli ist dieser Informationskanal für die Fahrgäste geöffnet. Die Verkehrsmeldungen kommen direkt aus der Leitstelle und informieren über Störungen im LVB-Liniennetz per Internet oder mobil per Handy.

Für die LVB-Internetseite wurden technische und inhaltliche Vorbereitungen getroffen, um auch bei weitreichenden Störungen immer die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen zu können – beispielsweise mit dem Zuschalten eine Notfallseite. 


Auch an den Säulen mit Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) wollen die Verkehrsbetriebe umfassender und zielgerichteter informieren.

Darüber hinaus sorgen die LVB dafür, dass auch an ausgewählten Haltestellen Mitarbeiter präsent sind, die den Fahrgästen für Informationen zur Verfügung stehen. An hochfrequentierten Haltestellen ohne Informationssystem werden die Fahrgäste von den Mitarbeitern des Mobilitäts-Service informiert.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit für alle Fahrgäste mit einem internetfähigen Handy nicht nur auf die mobile Website (www.lvb.de/v), sondern auch auf die easy.GO-App zuzugreifen. Das Servicetelefon unter 19 449 wird bei entsprechender Wetterlage erheblich personell verstärkt. 


Middelberg: „Mit all diesen Einzelprojekten tragen wir dafür Sorge, dass die aktuellen Informationen im Notfall auf möglichst vielen Kanälen verfügbar sind. „Wir wollen Hand in Hand mit den Kunden gut durch den Winter kommen.“

 

LVB legen mit „Fokus 25“ Strategie für die kommenden Jahre fest

Der professionelle und kundengerechte Umgang mit dem nahenden Winter soll für die Leipziger Verkehrsbetriebe durchaus auch ein erster Prüfstein für die Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie sein. „Fokus 25 – moderne Mobilität in Leipzig“ steht auf dem Titel des Strategiepapiers, welches Ulf Middelberg auf dem Leipziger Instandhaltungsforum ebenfalls vorstellte. Die vergangenen Wochen und Monate nach Amtsantritt der neuen LVB-Geschäftsführung Ulf Middelberg, Dr. Sabine Grohner-Weber und Ronald Juhrs im März wurden LVB-intern intensiv genutzt, um das Programm für die Jahre bis 2025 festzuzurren. Geschäftsführung und Aufsichtsrat, aber auch Betriebsrat und Mitarbeiter trugen gemeinsam Ideen zusammen. „Für uns waren die letzten Wochen gekennzeichnet von einigen für die Leipziger Verkehrsbetriebe zukunftsweisenden strategischen Entscheidungen. Gemeinsam mit der gesamten Führungsmannschaft der LVB-Gruppe haben wir uns von den ersten Monaten unserer Tätigkeit an gründlich vorbereitet.“, so Middelberg. Und weiter: „Wir kennen Leipzig und wir kennen unser Geschäft. So haben wir eine Strategie formuliert und dafür die Unterstützung unseres Aufsichtsrates gewonnen. Wir helfen damit der Stadt wirksam, ihre wirtschaftlichen, sozialen und Umweltziele zu erreichen. Wenn jetzt allerdings Leistungskürzungen und undifferenzierte Kostensenkungen diskutiert werden, geraten die Menschen in unserer Stadt aus dem Blick. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der Oberbürgermeister mehrfach betont hat, für ihn komme nicht in Frage, die Mobilitätsangebote in Leipzig einschränken zu wollen.“

Das ausgegebene Ziel ist anspruchsvoll: Jeder vierte Weg in Leipzig soll mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt werden. Auf die LVB umgerechnet bedeutet das: Die Fahrgastzahlen müssen dafür von gegenwärtig 134 Millionen auf 180 Millionen pro Jahr steigen.

Dafür müsse man, so Middelberg, in erster Linie attraktive Angebote schaffen zu marktgerechten Preisen. Erreichen wollen die LVB dies durch verschiedene Faktoren: vom Einsatz der Elektromobilität und anderen ressourcenschonenden, nachhaltigen Angeboten über effizientere und qualitätsorientierte Prozesse im Unternehmen bis hin zu einem guten Personalmanagement. „Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber in der Region bleiben“, so Middelberg. Eine gute Basis für die anspruchsvollen Aufgaben bilde die ÖPNV-Betrauung durch die Stadt Leipzig, bis zum Jahr 2028. Gleichzeitig sei man sich im Klaren darüber, dass weiter investiert werden müsse in Infrastruktur und Fahrzeuge, machte Middelberg deutlich. Laut einer internen Modellrechnung seien jährlich rund 56 Millionen Euro nötig, die Hälfte davon würde allein für die Netz-Instandsetzung verwendet werden. Middelberg: Der tatsächliche Bedarf ist aber noch höher.“ Die LVB wolle aber alles daran setzen, das Netz weiterzuentwickeln, zum Beispiel durch verbesserte Zugänglichkeiten, bessere Netzverknüpfungen sowie das Einbringen in städtebauliche Entwicklungen.

Die Inbetriebnahme des City-Tunnels Leipzig im Dezember 2013 sehe die LVB eher als Chance denn als Risiko für die eigenen Geschäfte. Es könne zwar durchaus sein, dass beispielsweise durch die Parallelführung des Tunnels zur Straßenbahnlinie 9 kurzfristig Fahrgastzahlen sinken würden. „Doch jeder Fahrgast in der S-Bahn ist tendenziell ein Kunde für die LVB, weil er sich damit für die ÖPNV-Mobilität entschieden hat“, sagt Ulf Middelberg. In Leipzig angekommen könne er sich dann entscheiden, ob er mit Straßenbahn, Bus oder den LVB-Kooperationspartner nextbike oder teilAuto weiterfahren wolle. Es geht um „Rundum-Mobilität“, die die LVB ihren Fahrgästen in Zukunft anbieten wolle.

 

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

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Tue, 15 Nov 11 09:26:00 +0100
<![CDATA[Hunderte Leipziger informierten sich beim Senioren- und Behindertentag im Straßenbahnhof Angerbrücke]]> Da lag wirklich Musike drin: Mehrere hundert Leipziger nutzen am vergangenen Donnerstag den inzwischen 7. Senioren- und Behindertentag der LVB, um sich über die Mobilitätsangebote des Unternehmens zu informieren. Gemeinsam mit Verbänden und Vereinen wie der Verkehrswacht Leipzig, dem Seniorenbeirat der Stadt, dem Behindertenverband der Stadt, der Polizei und anderen Partnern bot das Nahverkehrsunternehmen drei Stunden lang Information, Aktion und musikalische Untermalung. Die Große Wagenhalle des Straßenbahnhofs Angerbrücke war denn auch dicht gefüllt.

 

Publikum
Hunderte Leipziger nutzten die Möglichkeiten, sich ausgiebig über die Angebote der LVB und von deren Partnern zu informieren.

 

Wie gesagt, da lag dieses Mal besonders viele Musike drin, weil der Grandseigneur der ostdeutschen Opernsänger eigens aus Berlin angereist war. Der inzwischen 81-Jährige Reiner Süß unterhielt eine gute halbe Stunde lang die Besucher mit Evergreens, die ihn bereits vor mehreren Jahrzehnten berühmt gemacht hatten. Schon in ebenjener Sendung des DDR-Fernsehens mit dem Titel „Da liegt Musike drin" erschloss er dem Publikum zwischen 1968 und 1985 die Welt der Oper und der Operette. Mit viel Laune erinnerte sich Rainer Süß an seine Zeit in Leipzig: „Bis 1959 habe ich in Schleußig gewohnt. Ich kann mich noch gut an diese Zeiten erinnern, als es auf den Straßenbahnen noch Schaffner gab." Für die weitere musikalische Untermalung sorgten dann später der Frauenchor Leipzig-Süd und das Blechbläserquartett der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach".

Am Senioren- und Behindertentag gab es jede Menge Mitmachangebote. So führten alle 20 Minuten Straßenbahnfahrten durch den modernen Betriebshof. Besichtigt werden konnte auch die Leitstelle der LVB. Hinzu kamen die zahlreichen Gespräche von LVB-Mitarbeitern mit den Gästen über die Möglichkeiten, die die LVB älteren und behinderten Menschen einräumt, wenn sie in der Stadt unterwegs sind.

Dr. Sabine Groner-Weber, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der LVB, verwies denn auch in ihren Begrüßungsworten auf die Bemühungen und Erfolge des Unternehmens: „Wir sind nicht irgendein, sondern das Mobilitätsunternehmen für diejenigen, die ein Handicap zu tragen haben. Wir wollen, dass ältere Menschen und Behinderte mobil bleiben können, um am gesellschaftlichen Leben weiter teilzuhaben oder einfach Freunde besuchen zu können, so oft und wann man will." 

Groner-Weber
Im Gespräch: Moderator André Hardt und LVB-Geschäftsführerin Dr. Sabine Groner-Weber.

 

Das hörte Brigitta Dobroschke gern. Die 74-Jährige Leipzigerin war zum zweiten Mal zu Gast bei der LVB-Aktion. „Ich bin gespannt, was Menschen in unserem Alter so alles geboten wird, wenn es nicht mehr so zügig und reibungslos vorwärts geht wie früher." Brigitte Dobroschke hat ein LVB-Abonnement für zwei Zonen. Allerdings nicht ganz freiwillig, wie sie erzählt: „Ich hatte zwanzig Jahre lang einen Trabi. Vor zwei Jahren hat er es dann nicht mehr durch den TÜV geschafft. Seitdem bin ich aktive Straßenbahn- und Busfahrerin." 

Frau Dobroschke
Brigitta Dobroschke war gespannt auf die Angebote des Tages.

 

Christiane Kohl, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes der Stadt, bedankte sich bei den Leipziger Verkehrsbetrieben für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse derjenigen Leipziger, die besonders auf moderne, barrierefreie Nahverkehrsfahrzeuge angewiesen sind. „Wir sind schon alte Hasen, seit 2005 dabei", ergänzte Christiane Kohl, die es besonders schätzt, dass man mit den LVB ständig im Gespräch sein kann, wenn es um die Belange von Blinden und Sehbehinderten geht.

Peter Nebe, LVB-Geschäftsbereichsleiter Marketing war zufrieden mit der siebten Auflage des Senioren- und Behindertentages: „Unser Ziel war es, ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen mit den Angeboten der LVB vertraut zu machen. Denn wir möchten den Menschen Hilfestellungen geben, ihre Berührungsängste bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abzubauen und ihnen so die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern."

Leitstelle
Aufmerksame Besucher hatten auch die Mitarbeiter der Verkehrsleitstelle.

 

Der Senioren- und Behindertentag bot einmal mehr die Möglichkeit, verschiedene Verkehrsmittel in Ruhe selbst zu erleben und auszuprobieren. Besucher konnten zum Beispiel die Bedienung der Türöffner und den Einstieg über Fahrgastrampen ausprobieren und üben.

Darüber hinaus gab es viel Information und Beratung, unter anderem zur Nutzung der Fahrscheinautomaten oder zu Tarifen und Fahrplänen. Senioren konnten an Seh- und Reaktionstests teilnehmen. Den kostenlosen Kaffee und jeweils drei Hallorenkugeln ließen sich die meisten der Besucher nicht entgehen.

Beratung

 

Text: streich/Catrin Kultscher
Fotos: streich

 

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Da lag wirklich Musike drin: Mehrere hundert Leipziger nutzen am vergangenen Donnerstag den inzwischen 7. Senioren- und Behindertentag der LVB, um sich über die Mobilitätsangebote des Unternehmens zu informieren. Gemeinsam mit Verbänden und Vereinen wie der Verkehrswacht Leipzig, dem Seniorenbeirat der Stadt, dem Behindertenverband der Stadt, der Polizei und anderen Partnern bot das Nahverkehrsunternehmen drei Stunden lang Information, Aktion und musikalische Untermalung. Die Große Wagenhalle des Straßenbahnhofs Angerbrücke war denn auch dicht gefüllt.

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Publikum
Hunderte Leipziger nutzten die Möglichkeiten, sich ausgiebig über die Angebote der LVB und von deren Partnern zu informieren.

 

Wie gesagt, da lag dieses Mal besonders viele Musike drin, weil der Grandseigneur der ostdeutschen Opernsänger eigens aus Berlin angereist war. Der inzwischen 81-Jährige Reiner Süß unterhielt eine gute halbe Stunde lang die Besucher mit Evergreens, die ihn bereits vor mehreren Jahrzehnten berühmt gemacht hatten. Schon in ebenjener Sendung des DDR-Fernsehens mit dem Titel „Da liegt Musike drin" erschloss er dem Publikum zwischen 1968 und 1985 die Welt der Oper und der Operette. Mit viel Laune erinnerte sich Rainer Süß an seine Zeit in Leipzig: „Bis 1959 habe ich in Schleußig gewohnt. Ich kann mich noch gut an diese Zeiten erinnern, als es auf den Straßenbahnen noch Schaffner gab." Für die weitere musikalische Untermalung sorgten dann später der Frauenchor Leipzig-Süd und das Blechbläserquartett der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach".

Am Senioren- und Behindertentag gab es jede Menge Mitmachangebote. So führten alle 20 Minuten Straßenbahnfahrten durch den modernen Betriebshof. Besichtigt werden konnte auch die Leitstelle der LVB. Hinzu kamen die zahlreichen Gespräche von LVB-Mitarbeitern mit den Gästen über die Möglichkeiten, die die LVB älteren und behinderten Menschen einräumt, wenn sie in der Stadt unterwegs sind.

Dr. Sabine Groner-Weber, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der LVB, verwies denn auch in ihren Begrüßungsworten auf die Bemühungen und Erfolge des Unternehmens: „Wir sind nicht irgendein, sondern das Mobilitätsunternehmen für diejenigen, die ein Handicap zu tragen haben. Wir wollen, dass ältere Menschen und Behinderte mobil bleiben können, um am gesellschaftlichen Leben weiter teilzuhaben oder einfach Freunde besuchen zu können, so oft und wann man will." 

Groner-Weber
Im Gespräch: Moderator André Hardt und LVB-Geschäftsführerin Dr. Sabine Groner-Weber.

 

Das hörte Brigitta Dobroschke gern. Die 74-Jährige Leipzigerin war zum zweiten Mal zu Gast bei der LVB-Aktion. „Ich bin gespannt, was Menschen in unserem Alter so alles geboten wird, wenn es nicht mehr so zügig und reibungslos vorwärts geht wie früher." Brigitte Dobroschke hat ein LVB-Abonnement für zwei Zonen. Allerdings nicht ganz freiwillig, wie sie erzählt: „Ich hatte zwanzig Jahre lang einen Trabi. Vor zwei Jahren hat er es dann nicht mehr durch den TÜV geschafft. Seitdem bin ich aktive Straßenbahn- und Busfahrerin." 

Frau Dobroschke
Brigitta Dobroschke war gespannt auf die Angebote des Tages.

 

Christiane Kohl, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes der Stadt, bedankte sich bei den Leipziger Verkehrsbetrieben für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse derjenigen Leipziger, die besonders auf moderne, barrierefreie Nahverkehrsfahrzeuge angewiesen sind. „Wir sind schon alte Hasen, seit 2005 dabei", ergänzte Christiane Kohl, die es besonders schätzt, dass man mit den LVB ständig im Gespräch sein kann, wenn es um die Belange von Blinden und Sehbehinderten geht.

Peter Nebe, LVB-Geschäftsbereichsleiter Marketing war zufrieden mit der siebten Auflage des Senioren- und Behindertentages: „Unser Ziel war es, ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen mit den Angeboten der LVB vertraut zu machen. Denn wir möchten den Menschen Hilfestellungen geben, ihre Berührungsängste bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abzubauen und ihnen so die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern."

Leitstelle
Aufmerksame Besucher hatten auch die Mitarbeiter der Verkehrsleitstelle.

 

Der Senioren- und Behindertentag bot einmal mehr die Möglichkeit, verschiedene Verkehrsmittel in Ruhe selbst zu erleben und auszuprobieren. Besucher konnten zum Beispiel die Bedienung der Türöffner und den Einstieg über Fahrgastrampen ausprobieren und üben.

Darüber hinaus gab es viel Information und Beratung, unter anderem zur Nutzung der Fahrscheinautomaten oder zu Tarifen und Fahrplänen. Senioren konnten an Seh- und Reaktionstests teilnehmen. Den kostenlosen Kaffee und jeweils drei Hallorenkugeln ließen sich die meisten der Besucher nicht entgehen.

Beratung

 

Text: streich/Catrin Kultscher
Fotos: streich

 

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Fri, 11 Nov 11 14:24:00 +0100
<![CDATA[Erster Classic XXL der neuen Serie ist in Leipzig]]> Die technische Abnahme ist geschafft, jetzt geht es auf die Leipziger Schienen: Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) präsentierten am 8. November den ersten Straßenbahnzug der neuen Classic XXL-Serie den Medien. Der 45 Meter lange Wagen mit der Nummer „1225" wird in diesem Monat noch für die Fahrerschulung eingesetzt, ab Dezember fährt er auf der Linie 11. 

XXL

Leipzig. Der „1225“ ist der erste von neun Wagen der dritten Lieferserie der Classic XXL-Straßenbahnen. Voraussichtlich ab Dezember geht die neue Straßenbahn in den Linienverkehr. „Wir werden das Fahrzeug auf unserer Stadtbahnlinie 11 einsetzen“, blickt Eberhard Nickel, LVB-Geschäftsbereichleiter Technische Dienste, in die nahe Zukunft. Auf dieser Linie werden auch die anderen neuen Classic XXL-Fahrzeuge schrittweise die Tatrawagen ersetzen. Bis zur Jahresmitte 2012 soll das letzte Fahrzeug planmäßig ausgeliefert sein. „Mit den neuen Fahrzeugen werden wir immer einsatzstabiler und haben mehr Möglichkeiten, den Fuhrpark flexibel zu nutzen“, ergänzt Nickel.

Der Classic XXL ist genau 45 Meter und neun Zentimeter lang und besteht aus einem Wagen. Er ersetzt damit – fast auf den Zentimeter – drei der jeweils 15 Meter langen Tatra-Einzelwagen. 

Fahrer
Zwei Generationen mal zwei: LVB-Fahrlehrerin Renate Backmann (r.) und LVB-Fahrerin Nicole Lenke vor einem Tatra-Zug und dem neuen Classic XXL.

 

Insgesamt neun Fahrzeuge umfasst die neue Lieferung aus der Serie Flexity Classic XXL. Stolzer Stückpreis pro Fahrzeug: rund 3,3 Millionen Euro. Möglich ist diese Investition für die LVB nur dank der Förderung durch Freistaat Sachsen und Landesdirektion Leipzig. Auch die neue Serie stammt wie die bereits vorhandenen 24 Fahrzeuge dieses Typs vom Hersteller Bombardier aus dem sächsischen Bautzen.

Presse
Eberhard Nickel, LVB-Geschäftsbereichsleiter Technische Dienste (M.), stellt sich den Fragen der Journalisten.

  

Technische Weiterentwicklungen

Die Unterschiede zwischen den bereits in Leipzig eingesetzten Fahrzeugen und den neun Neuen liegen im Detail. Denn Fahrzeuglänge, Breite und Ausstattung sind nahezu identisch. Die Classic XXL der dritten Generation weisen einige technische Weiterentwicklungen auf, die vor allem in punkto Betriebssicherheit und Fahrgastkomfort einen weiteren Schritt nach vorn bedeuten. So hat das neue Fahrzeug modernes LED-Tagfahrlicht bekommen. Eberhard Nickel: „Die Straßenbahnen sind für Passanten und Autos dadurch besser zu sehen.“ Die LVB haben diese Leuchtenkombinationen gleich für die 24 Classic XXL der ersten beiden Lieferlose mitbestellt. Diese würden 2012 schrittweise geliefert und dann eingebaut.

Ähnlich wie bei den Leolinern sowie den Hybridbussen kommen bei den neuen Fahrzeugen farbige Linienanzeigen zum Einsatz. Diese erleichtern es den Fahrgästen, die auch im Fahrplan so gekennzeichneten Linien zu erkennen.

Im Inneren der Fahrzeuge fällt der Blick des Betrachters sofort auf die breiteren Bildschirme der Fahrgastinformationsanlage. Die sind jetzt im 16:9-Format und entsprechen damit modernen Sehgewohnheiten.

Nur für den technisch versierten Experten sind weitere Neuerungen am Fahrzeugäußeren zu sehen: Zum Beispiel wurden die Stromabnehmer modifiziert. „Das sorgt für ein besseres Gleit- und Stromabnahmeverhalten“, erklärt Nickel. Überarbeitet wurden auch die Schienenbremsen. Durch diese und weitere kleine Verbesserungen können die Fahrgeräusche weiter minimiert und die Betriebzuverlässigkeit erhöht werden.

Zielanzeige
Farbige Linienanzeigen

 

Tagfahrlicht
LED-Tagfahrlicht

 

Innen
Breitere Bildschirme für das „Fahrgast-TV“

 

Stromabnehmer
Modifizierte Stromabnehmer

  

Neuer Bordcomputer

Umstellen müssen sich auch die Fahrer bei der Bedienung der neuen Classic XXL. Im Cockpit ist ein neuer Bordcomputer eingebaut: das Integrierte Bord- und Informationssystem IBIS plus. Dieses ersetzt seinen Vorgänger IBIS 2. „Die Bedienung ist einfacher und intuitiver“, so Fahrlehrerin Renate Backmann. „Wir sind jetzt dabei, die Kollegen mit dem System vertraut zu machen.“ 

Backmann
Renate Backmann demonstriert das neue Bordcomputersystem IBIS plus, welches sich wesentlich vom bisherigen System unterscheidet ...

 

Lenke
... wie Fahrerin Nicole Lenke zeigt

  

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

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Die technische Abnahme ist geschafft, jetzt geht es auf die Leipziger Schienen: Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) präsentierten am 8. November den ersten Straßenbahnzug der neuen Classic XXL-Serie den Medien. Der 45 Meter lange Wagen mit der Nummer „1225" wird in diesem Monat noch für die Fahrerschulung eingesetzt, ab Dezember fährt er auf der Linie 11. 

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XXL

Leipzig. Der „1225“ ist der erste von neun Wagen der dritten Lieferserie der Classic XXL-Straßenbahnen. Voraussichtlich ab Dezember geht die neue Straßenbahn in den Linienverkehr. „Wir werden das Fahrzeug auf unserer Stadtbahnlinie 11 einsetzen“, blickt Eberhard Nickel, LVB-Geschäftsbereichleiter Technische Dienste, in die nahe Zukunft. Auf dieser Linie werden auch die anderen neuen Classic XXL-Fahrzeuge schrittweise die Tatrawagen ersetzen. Bis zur Jahresmitte 2012 soll das letzte Fahrzeug planmäßig ausgeliefert sein. „Mit den neuen Fahrzeugen werden wir immer einsatzstabiler und haben mehr Möglichkeiten, den Fuhrpark flexibel zu nutzen“, ergänzt Nickel.

Der Classic XXL ist genau 45 Meter und neun Zentimeter lang und besteht aus einem Wagen. Er ersetzt damit – fast auf den Zentimeter – drei der jeweils 15 Meter langen Tatra-Einzelwagen. 

Fahrer
Zwei Generationen mal zwei: LVB-Fahrlehrerin Renate Backmann (r.) und LVB-Fahrerin Nicole Lenke vor einem Tatra-Zug und dem neuen Classic XXL.

 

Insgesamt neun Fahrzeuge umfasst die neue Lieferung aus der Serie Flexity Classic XXL. Stolzer Stückpreis pro Fahrzeug: rund 3,3 Millionen Euro. Möglich ist diese Investition für die LVB nur dank der Förderung durch Freistaat Sachsen und Landesdirektion Leipzig. Auch die neue Serie stammt wie die bereits vorhandenen 24 Fahrzeuge dieses Typs vom Hersteller Bombardier aus dem sächsischen Bautzen.

Presse
Eberhard Nickel, LVB-Geschäftsbereichsleiter Technische Dienste (M.), stellt sich den Fragen der Journalisten.

  

Technische Weiterentwicklungen

Die Unterschiede zwischen den bereits in Leipzig eingesetzten Fahrzeugen und den neun Neuen liegen im Detail. Denn Fahrzeuglänge, Breite und Ausstattung sind nahezu identisch. Die Classic XXL der dritten Generation weisen einige technische Weiterentwicklungen auf, die vor allem in punkto Betriebssicherheit und Fahrgastkomfort einen weiteren Schritt nach vorn bedeuten. So hat das neue Fahrzeug modernes LED-Tagfahrlicht bekommen. Eberhard Nickel: „Die Straßenbahnen sind für Passanten und Autos dadurch besser zu sehen.“ Die LVB haben diese Leuchtenkombinationen gleich für die 24 Classic XXL der ersten beiden Lieferlose mitbestellt. Diese würden 2012 schrittweise geliefert und dann eingebaut.

Ähnlich wie bei den Leolinern sowie den Hybridbussen kommen bei den neuen Fahrzeugen farbige Linienanzeigen zum Einsatz. Diese erleichtern es den Fahrgästen, die auch im Fahrplan so gekennzeichneten Linien zu erkennen.

Im Inneren der Fahrzeuge fällt der Blick des Betrachters sofort auf die breiteren Bildschirme der Fahrgastinformationsanlage. Die sind jetzt im 16:9-Format und entsprechen damit modernen Sehgewohnheiten.

Nur für den technisch versierten Experten sind weitere Neuerungen am Fahrzeugäußeren zu sehen: Zum Beispiel wurden die Stromabnehmer modifiziert. „Das sorgt für ein besseres Gleit- und Stromabnahmeverhalten“, erklärt Nickel. Überarbeitet wurden auch die Schienenbremsen. Durch diese und weitere kleine Verbesserungen können die Fahrgeräusche weiter minimiert und die Betriebzuverlässigkeit erhöht werden.

Zielanzeige
Farbige Linienanzeigen

 

Tagfahrlicht
LED-Tagfahrlicht

 

Innen
Breitere Bildschirme für das „Fahrgast-TV“

 

Stromabnehmer
Modifizierte Stromabnehmer

  

Neuer Bordcomputer

Umstellen müssen sich auch die Fahrer bei der Bedienung der neuen Classic XXL. Im Cockpit ist ein neuer Bordcomputer eingebaut: das Integrierte Bord- und Informationssystem IBIS plus. Dieses ersetzt seinen Vorgänger IBIS 2. „Die Bedienung ist einfacher und intuitiver“, so Fahrlehrerin Renate Backmann. „Wir sind jetzt dabei, die Kollegen mit dem System vertraut zu machen.“ 

Backmann
Renate Backmann demonstriert das neue Bordcomputersystem IBIS plus, welches sich wesentlich vom bisherigen System unterscheidet ...

 

Lenke
... wie Fahrerin Nicole Lenke zeigt

  

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

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Thu, 10 Nov 11 12:16:00 +0100
<![CDATA[Bagger beißt sich fest am Projekt „TZ Heiterblick“]]> Die LVB haben den Baustart für ihr neues Technisches Zentrum Heiterblick an der Teslastraße vollzogen. In den nächsten Jahren entsteht hier ein moderner Werkstattkomplex. Los ging es in den vergangenen Tagen mit Abrissarbeiten. 

Bagger_groß

Leipzig. „Heute ist ein guter Tag für Leipzig!“ Es war nicht nur die strahlende Sonne, die Ronald Juhrs am 1. November auf dem Gelände Heiterblick der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zu diesem positiven Ausspruch vor den anwesenden Medienvertretern veranlasste. Der LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb meinte damit in erster Linie den Start der Arbeiten für das neue Technische Zentrum (TZ) Heiterblick. Gemeinsam mit Enrico Lange, dem kaufmännischen Projektleiter für den TZ-Neubau, sowie dem technischen Projektleiter Martin Engelmann führte der LVB-Geschäftsführer die Journalisten und Fotografen über das künftige Baugebiet. 

Gruppe 2
Informationen vor Ort gab es für die Medienvertreter von LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs (r.) und weiteren Projekt-
verantwortlichen.

 

„Heute ist aber auch ein guter Tag für den Nahverkehr in Leipzig“, fuhr der LVB-Geschäftsführer fort. „Wir reißen jetzt 90 Jahre alte Infrastruktur aus der Anfangszeit des elektrischen Straßenbahnbetriebes ab.“ Die Betriebs- und Werkstätten seien damals für ganz andere Technik ausgelegt worden – für vergleichsweise kurze sowie hochflurige Fahrzeuge. Die Investitionen in das TZ Heiterblick seien deshalb ein wichtiges Zeichen für einen modernen Nahverkehr in Leipzig, so Juhrs weiter.

In den letzten Oktobertagen haben im nördlichen Teil des Areals die Abrissarbeiten sowie die Baufeldfreimachung begonnen. Auf 165.000 Quadratmeter Fläche lassen die LVB Gebäude schleifen. Dazu gehören alte Werkstattgebäude, aber auch das sogenannte „Dollarhaus“. Diesen Spitznamen bekam das Gebäude zu DDR-Zeiten: Der berühmt-berüchtigte Bereich für Kommerzielle Koordinierung (Koko) im DDR-Ministerium für Außenhandel um dessen Chef Alexander Schalck-Golodkowski lagerte hier devisenbringende Produkte und Antiquitäten. 

Halle
Unscheinbar und geheimnisvoll: In der „Dollarhalle“ lagerten zu DDR-Zeiten devisenbringende (Wert-)Sachen.

 

Zeitzeugen ganz anderer Art werden in den nächsten Wochen auf dem künftigen TZ-Gelände erwartet. Denn bevor es mit dem Hochbau losgeht, graben sich Archäologen in die Tiefe. „Die Experten erhoffen sich hier Funde aus der Bronzezeit“, so Martin Engelmann.

Hoffentlich nicht gefunden sollen dann Überbleibsel aus den Zeiten des 1. und 2. Weltkrieges werden. Doch da ein Teil der früheren Hauptwerkstatt eine Zeit lang für die Flugzeugproduktion genutzt wurde, ist es hier zwingend erforderlich, nach gefährlichen „Kampfmitteln“ zu suchen. 

Gruppe
Auf den Flächen des künftigen TZ suchen demnächst sowohl Ärchäologen als auch Kampfmittelexperten nach Zeugen der Vergangenheit.

 

Garagen müssen als Erstes weichen

Bei den erwähnten ersten Abrissarbeiten muss zunächst ein alter Garagenkomplex hinter dem sogenannten „Casino“ daran glauben. Ausführender Betrieb ist ein Unternehmen aus dem nahen Wurzen. Die Vergabe von Bauarbeiten am TZ Heiterblick an Firmen aus der Region steht für die LVB ganz oben auf der Prioritätenliste. Juhrs: „Wir haben schon für den ersten Bauabschnitt mehrere Vergabelose erstellt, damit regionale Unternehmen ihre Chance bekommen.“ Das sei im Vorfeld mit der Industrie- und Handelskammer so abgesprochen worden. 

Bagger
Der Bagger bei seiner platzschaffenden Arbeit an den alten Garagen.

 

Halle 2
Auch dieser Werkstattteil muss den Abrissbaggern weichen.

 

2013 soll Hauptwerkstatt in Betrieb gehen

Mit diesem ersten Bauabschnitt beginnen die LVB den Neubau der Hauptwerkstatt, die 2013 eröffnet werden soll. Gebaut werden außerdem eine neue Energiezentrale und eine Abstellanlage für 60 Fahrzeuge. Der erste Teil des Projekts TZ Heiterblick kostet rund 43 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro davon sind Fördermittel des Freistaates Sachsen, 15 Millionen Euro bringen die LVB aus Eigenmitteln auf. Den Rest finanziert der Mutterkonzern LVV über die Europäische Investitionsbank. 

Lageplan
So soll das TZ Heiterblick einmal aussehen. Foto: Schulz&Schulz Architekten GmbH

 

Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2013 können in der neuen Hauptwerkstatt alle Straßenbahnen der LVB gewartet, inspiziert und instandgesetzt werden. „Dann haben wir auch vor, den Straßenbahnhof Paunsdorf vom Netz zu nehmen“, erklärt LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs.

Zur ersten Phase gehört der Neubau der Teslabrücke. Dieser startet am 1. Januar 2012 und kostet drei Millionen Euro.

In den Jahren 2014 bis 2016 soll der Neubau der Betriebswerkstatt, der Abstellhalle sowie der Außenanlagen und der Bestandsgebäude folgen. Es entstehen außerdem 40 Abstellplätze für Busse.

Nach Fertigstellung sollen im TZ Heiterblick einmal zirka 580 Mitarbeiter tätig sein. Das Gesamtprojekt TZ Heiterblick kostet über 100 Millionen Euro. „Wir haben noch nicht alle Gelder zusammen, hoffen aber auf weitere Fördermittel. Denn das TZ-Projekt funktioniert nur in seiner Gesamtheit“, stellt Juhrs klar. 

Bahn vor Halle
Bei langen und niederflurigen Fahrzeugen stoßen die LVB in den Werkstätten in Heiterblick an die Grenzen der Instandhaltung.

 

„Wir bauen das Technische Zentrum zum Hauptstandort für die moderne, effiziente und fachgerechte Instandhaltung von Straßenbahnen in Leipzig aus. Für Leipzig ist dies eine entscheidende Investition in einen zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt“, so Ronald Juhrs abschließend. 

Herr Juhrs
LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs ließ sich die Chance nicht entgehen, die Baggerkanzel zu erklimmen – und wird dabei von LVB-Projektverantwortlichen beobachtet.

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

 

Weitere Informationen über:
www.technisches-zentrum-heiterblick.de

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Die LVB haben den Baustart für ihr neues Technisches Zentrum Heiterblick an der Teslastraße vollzogen. In den nächsten Jahren entsteht hier ein moderner Werkstattkomplex. Los ging es in den vergangenen Tagen mit Abrissarbeiten. 

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Bagger_groß

Leipzig. „Heute ist ein guter Tag für Leipzig!“ Es war nicht nur die strahlende Sonne, die Ronald Juhrs am 1. November auf dem Gelände Heiterblick der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zu diesem positiven Ausspruch vor den anwesenden Medienvertretern veranlasste. Der LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb meinte damit in erster Linie den Start der Arbeiten für das neue Technische Zentrum (TZ) Heiterblick. Gemeinsam mit Enrico Lange, dem kaufmännischen Projektleiter für den TZ-Neubau, sowie dem technischen Projektleiter Martin Engelmann führte der LVB-Geschäftsführer die Journalisten und Fotografen über das künftige Baugebiet. 

Gruppe 2
Informationen vor Ort gab es für die Medienvertreter von LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs (r.) und weiteren Projekt-
verantwortlichen.

 

„Heute ist aber auch ein guter Tag für den Nahverkehr in Leipzig“, fuhr der LVB-Geschäftsführer fort. „Wir reißen jetzt 90 Jahre alte Infrastruktur aus der Anfangszeit des elektrischen Straßenbahnbetriebes ab.“ Die Betriebs- und Werkstätten seien damals für ganz andere Technik ausgelegt worden – für vergleichsweise kurze sowie hochflurige Fahrzeuge. Die Investitionen in das TZ Heiterblick seien deshalb ein wichtiges Zeichen für einen modernen Nahverkehr in Leipzig, so Juhrs weiter.

In den letzten Oktobertagen haben im nördlichen Teil des Areals die Abrissarbeiten sowie die Baufeldfreimachung begonnen. Auf 165.000 Quadratmeter Fläche lassen die LVB Gebäude schleifen. Dazu gehören alte Werkstattgebäude, aber auch das sogenannte „Dollarhaus“. Diesen Spitznamen bekam das Gebäude zu DDR-Zeiten: Der berühmt-berüchtigte Bereich für Kommerzielle Koordinierung (Koko) im DDR-Ministerium für Außenhandel um dessen Chef Alexander Schalck-Golodkowski lagerte hier devisenbringende Produkte und Antiquitäten. 

Halle
Unscheinbar und geheimnisvoll: In der „Dollarhalle“ lagerten zu DDR-Zeiten devisenbringende (Wert-)Sachen.

 

Zeitzeugen ganz anderer Art werden in den nächsten Wochen auf dem künftigen TZ-Gelände erwartet. Denn bevor es mit dem Hochbau losgeht, graben sich Archäologen in die Tiefe. „Die Experten erhoffen sich hier Funde aus der Bronzezeit“, so Martin Engelmann.

Hoffentlich nicht gefunden sollen dann Überbleibsel aus den Zeiten des 1. und 2. Weltkrieges werden. Doch da ein Teil der früheren Hauptwerkstatt eine Zeit lang für die Flugzeugproduktion genutzt wurde, ist es hier zwingend erforderlich, nach gefährlichen „Kampfmitteln“ zu suchen. 

Gruppe
Auf den Flächen des künftigen TZ suchen demnächst sowohl Ärchäologen als auch Kampfmittelexperten nach Zeugen der Vergangenheit.

 

Garagen müssen als Erstes weichen

Bei den erwähnten ersten Abrissarbeiten muss zunächst ein alter Garagenkomplex hinter dem sogenannten „Casino“ daran glauben. Ausführender Betrieb ist ein Unternehmen aus dem nahen Wurzen. Die Vergabe von Bauarbeiten am TZ Heiterblick an Firmen aus der Region steht für die LVB ganz oben auf der Prioritätenliste. Juhrs: „Wir haben schon für den ersten Bauabschnitt mehrere Vergabelose erstellt, damit regionale Unternehmen ihre Chance bekommen.“ Das sei im Vorfeld mit der Industrie- und Handelskammer so abgesprochen worden. 

Bagger
Der Bagger bei seiner platzschaffenden Arbeit an den alten Garagen.

 

Halle 2
Auch dieser Werkstattteil muss den Abrissbaggern weichen.

 

2013 soll Hauptwerkstatt in Betrieb gehen

Mit diesem ersten Bauabschnitt beginnen die LVB den Neubau der Hauptwerkstatt, die 2013 eröffnet werden soll. Gebaut werden außerdem eine neue Energiezentrale und eine Abstellanlage für 60 Fahrzeuge. Der erste Teil des Projekts TZ Heiterblick kostet rund 43 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro davon sind Fördermittel des Freistaates Sachsen, 15 Millionen Euro bringen die LVB aus Eigenmitteln auf. Den Rest finanziert der Mutterkonzern LVV über die Europäische Investitionsbank. 

Lageplan
So soll das TZ Heiterblick einmal aussehen. Foto: Schulz&Schulz Architekten GmbH

 

Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2013 können in der neuen Hauptwerkstatt alle Straßenbahnen der LVB gewartet, inspiziert und instandgesetzt werden. „Dann haben wir auch vor, den Straßenbahnhof Paunsdorf vom Netz zu nehmen“, erklärt LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs.

Zur ersten Phase gehört der Neubau der Teslabrücke. Dieser startet am 1. Januar 2012 und kostet drei Millionen Euro.

In den Jahren 2014 bis 2016 soll der Neubau der Betriebswerkstatt, der Abstellhalle sowie der Außenanlagen und der Bestandsgebäude folgen. Es entstehen außerdem 40 Abstellplätze für Busse.

Nach Fertigstellung sollen im TZ Heiterblick einmal zirka 580 Mitarbeiter tätig sein. Das Gesamtprojekt TZ Heiterblick kostet über 100 Millionen Euro. „Wir haben noch nicht alle Gelder zusammen, hoffen aber auf weitere Fördermittel. Denn das TZ-Projekt funktioniert nur in seiner Gesamtheit“, stellt Juhrs klar. 

Bahn vor Halle
Bei langen und niederflurigen Fahrzeugen stoßen die LVB in den Werkstätten in Heiterblick an die Grenzen der Instandhaltung.

 

„Wir bauen das Technische Zentrum zum Hauptstandort für die moderne, effiziente und fachgerechte Instandhaltung von Straßenbahnen in Leipzig aus. Für Leipzig ist dies eine entscheidende Investition in einen zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt“, so Ronald Juhrs abschließend. 

Herr Juhrs
LVB-Geschäftsführer Ronald Juhrs ließ sich die Chance nicht entgehen, die Baggerkanzel zu erklimmen – und wird dabei von LVB-Projektverantwortlichen beobachtet.

Text: sbu/Catrin Kultscher
Fotos: sbu

 

Weitere Informationen über:
www.technisches-zentrum-heiterblick.de

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Wed, 02 Nov 11 15:09:00 +0100