Eine Ära ging zu Ende IFTEC-Mitarbeiter schlossen letzte Tatra- Hauptuntersuchung ab
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Veröffentlicht am: Dienstag, 19. Januar 2010Mit einem so genannten Rollout (frei übersetzt: Stapellauf) ging
gestern (18. Januar) in der Hauptwerkstatt Heiterblick eine Ära zu
Ende. An diesem Tag schlossen die Mitarbeiter der LVB-Tochter
IFTEC die letzte Hauptuntersuchung (HU) an einem Tatra-
Triebwagen ab. Eine solche Generalüberholung fordert der
Gesetzgeber nach einer Fahrleistung von 500.000 Kilometern oder
spätestens nach acht Jahren.
Die „HU-Ära“ an Tatra-Straßenbahnen begann vor rund 35 Jahren.
Insgesamt durchliefen diese Prozedur in Heiterblick etwa 1325
Trieb- und Beiwagen dieses Fahrzeugtyps aus tschechischer
Produktion. Von 1992 bis 1998 wurden insgesamt 254 Trieb- und
Beiwagen im Rahmen ihrer Hauptuntersuchung umfassend
modernisiert. Einige der modernisierten Fahrzeuge werden nach
ihrer zweiten Hauptuntersuchung nun noch acht Jahre im
Linienbetrieb verkehren, so LVB-Geschäftsführer Technik und
Betrieb Ronald Juhrs. Mit den am 15. Januar von der
Landesdirektion zugesagten Fördermitteln für den Bau von neun
weiteren XXL-Straßenbahnen vom Typ FLEXITY-Classic sowie den
bereits angelaufenen Bau der zweiten Leoliner-Serie im Umfang von
18 Fahrzeugen liegen die LVB absolut im Modernisierungszeitplan
ihrer Fahrzeugflotte, so Juhrs weiter. Allerdings müssten nach 2012
für 50 weitere 30-Meter-Fahrzeuge ausreichende Eigenmittel zur
Verfügung stehen und zusätzliche Fördermittel bereit gestellt
werden, wenn das Unternehmenskonzept aufgehen soll.
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